Ich berichtete euch kürzlich davon, dass ich damit begonnen habe, eines meiner absoluten Lieblingsspiele wieder zu zocken: Vampire: The Masquerade – Bloodlines. Für mich ist es bis heute eines der besten PC-Spiele überhaupt. Und ich spiele schon seit 35 Jahren am PC.
Meine frisch erwachte Neugier wurde vor allem durch eine Mod für das Spiel geweckt, genauer gesagt durch die RTX-Remix-Mod. Sie erlaubt es Raytracing mit einem Klick ein- und auszuschalten.
Inzwischen habe ich damit viele Stunden im nächtlichen Los Angeles verbracht – und bin absolut begeistert!
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Alt vs. neu - Die vielleicht berühmteste Spiele-Intro aller Zeiten erstrahlt in neuem Glanz
Weil Bilder wie im Titel angesprochen mehr sagen als tausend Worte, folgen jede Menge Vergleichsbilder mit und ohne Raytracing, um euch zu zeigen, was mich da so aus den Socken haut. Insgesamt sind es 19 Stück.
Es ist zwar grundsätzlich nichts Neues, dass die Raytracing gerade in alten Spielen optisch wahre Wunder wirken kann (hat da jemand Half-Life
gesagt? Siehe auch das Video oben). Aber es begeistert mich immer wieder.
Vorhang auf für Raytracing in Vampire: The Masquerade – Bloodlines!
Aber seid gewarnt: Da ich auch Szenen aus dem späteren Spielverlauf enthalte, sind die Screenshots gewissermaßen Spoiler, auch wenn darauf keine Dialoge oder Ähnliches zu sehen sind.
Dafür nehme ich sogar große Haken in Kauf
Es ist nicht alles Gold, was glänzt, denn es gibt zwei große Probleme mit der Mod:
- Performance
- Grafikfehler
Doch beides wiegt nicht schwer genug, um mich vom Spielen von Vampire: The Masquearde mit Raytracing abzuhalten.
Um etwas genauer zu werden: Ich erreiche mit einer RTX 4090 und einem Ryzen 7 7800X3D in 4K in anspruchsvollen Szenen nur noch etwa 40 FPS. Im Schnitt sind es eher 50 bis 60 FPS, für ein derart altes Spiel und so schnelle Hardware ist das aber wenig, zumal es von Haus aus kein Upscaling gibt.
Beispiele für Grafikfehler seht ihr oben. Mal verabschiedet sich Raytracing ganz und weicht einem bunten Flickenteppich, mal flackern Schatten hin und her und mal tauchen transparent-weiße Wände auf.
Doch da es meist genügt, einfach weiterzulaufen oder kurz ins Hauptmenü und wieder rauszugehen, kann ich das locker verschmerzen.
Kurzum: Ich liebe es, meinen geliebten Klassiker in dieser Optik neu zu erleben. Auch wenn das Spiel nicht ganz so gut ist, wie ich es in Erinnerung hatte. Aber einen festen Platz in meinem Gaming-Herzen wird Vampire: The Masquerade – Bloodlines dennoch immer haben.
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