Ich habe das Glück, beruflich zur Abwechslung auch mal weitgehend sinnbefreite PC-Elemente durchführen zu können. Eine kleine Auswahl gefällig? Bitte sehr:
- Was passiert, wenn man die gesicherte Grafikkarte aus dem PC reißt?
- SSD vom PC trennen, während er läuft: Wie schlecht ist diese Idee?
- Was passiert, wenn man 14 Mäuse gleichzeitig an einem PC anschließt?
Unten findet ihr ein weiteres Beispiel in Videoform. Doch jetzt sollen mal die anderen ran!
Genauer gesagt geht es um den YouTuber mryeester, der seinen PC kurzerhand mit ein paar Blöcken Trockeneis gekühlt hat. Oder genauer gesagt: den Prozessor.
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Nicht nachmachen! - Wie schlimm ist es, den System32-Ordner von Windows zu löschen? - Wie schlimm ist es, den System32-Ordner von Windows zu löschen?
Das (fast) erwartungsgemäße Ergebnis
Da Trockeneis selbst nicht leitfähig ist, kann man es zunächst problemlos im PC-Betrieb auf die CPU legen – selbstverständlich ohne es mit der Haut zu berühren.
- Die Oberflächentemperatur von -78,5 Grad Celsius sorgt schnell dafür, dass das Messtool des YouTubers an seine Grenzen kommt und Null Grad Celsius anzeigt – und das trotz einer CPU-Auslastung von 100 Prozent.
- Doch die Temperatur steigt nicht nur wieder auf bis zu 100 Grad an, je mehr von dem Trockeneis schmilzt, sondern die Gefahr eines Kurzschlusses wird auch immer größer.
Das liegt an der Kondensation, die durch das Trockeneis in Gang gesetzt wird und Feuchtigkeit in der Luft beziehungsweise auf dem Mainboard entstehen lässt.
In diesem Fall hat der YouTuber Glück, da das Wasser nicht an kritischen Stellen gelandet ist und es im Verlauf seines kleinen Versuchs nicht zu einem Kurzschluss oder einer Beschädigung der Hardware kam.
Trockeneis kann dank seiner sehr niedrigen Temperatur also auch den Prozessor in einem Gaming-PC stark herunterkühlen, aber nur für einen kurzen Zeitraum und mit dem Risiko, einen Kurzschluss auszulösen.
Auch für extremes Overclocking nicht das Kühlmittel der Wahl
Extrem kalte Kühlmittel kommen primär dann bei PCs zum Einsatz, wenn es darum geht, Rekorde bei den Taktraten der Hardware zu erreichen.
Hier wird aber bevorzugt auf flüssigen Stickstoff (LN2) zurückgegriffen, der nochmal wesentlich kälter wird als Trockeneis (-196 Grad Celsius).
Aber auch hier gilt, dass diese Art der Kühlung nur für kurze Zeiträume verwendet wird und dass man wissen muss, was man tut (beziehungsweise entsprechende Sicherheitsvorkehrungen vornehmen).
Nicht nachmachen! Was passiert, wenn man ohne Prozessor-Kühler spielt?
Dem anderen Extrem habe ich mich in Form eines kleinen Versuchs bereits selbst gewidmet, also dem vollständigen Verzicht auf jede Art der CPU-Kühlung (siehe den oben verlinkten Artikel).
Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, ob ihr euren PC mit einem Luftkühler oder einer Wasserkühlung für die CPU betreibt und ob sich euer Rechner bei Hitzewellen wie der jüngst gelaufenen in einen kleinen Düsenjet verwandelt.

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