Nach Cyberpunk 2077 kann CD Projekt nicht einfach so weitermachen

Cyberpunk 2077 ist ein famoses Spiel geworden, aber kein fertiges. Was CD Projekt künftig ändern muss - und warum das erst mal kein Grund zur Sorge ist.

von Michael Graf, Human Nagafi,
11.01.2021 08:00 Uhr

Wir müssen uns um CD Projekt keine Sorgen machen - aber nach Cyberpunk 2077 kann es für das Studio auch nicht so weitergehen wie bisher. Wir müssen uns um CD Projekt keine Sorgen machen - aber nach Cyberpunk 2077 kann es für das Studio auch nicht so weitergehen wie bisher.

Cyberpunk 2077 hätte das Wintermärchen 2020 werden können, der halbwegs versöhnliche Abschluss eines generell schwierigen Jahres. Doch ganz so ist es nicht gekommen. Denn CD Projekt hat zwar ein sehr gutes Rollenspiel abgeliefert, aber kein fertiges - erst recht nicht auf den alten Konsolen PS4 und Xbox One.

Damit haben die Polen Vertrauen verspielt, sowohl bei enttäuschten Spielerinnen und Spielern als auch möglicherweise bei den Geldgebern, die sie brauchen, um die steigenden Entwicklungskosten für Open-World-Titel weiter finanzieren zu können. Auch die Crunch-Vorwürfe im Vorfeld dürften dem Image der Firma geschadet haben.

Was bedeutet das für CD Projekt als Unternehmen? Was muss sich an ihrer Arbeitsweise und Kommunikation künftig ändern?

Das bespricht Michael Graf im Podcast mit Human Nagafi, Unternehmensberater bei 1798innovations. Gemeinsam haben die beiden schon mehrere Spiele-Unternehmen analysiert:

Podcast jetzt anhören

Die Folge könnt ihr unten direkt im Browser hören (nachdem ihr den externen Inhalt erlaubt habt) oder per Klick auf den blauen Button für später herunterladen. In manchen Browsern müsst ihr dafür rechtsklicken und »Ziel speichern unter« wählen.

Alternativ empfehlen wir unseren RSS-Feed für Plus-User, mit dem ihr alle neuen Podcast-Folgen direkt auf euer Smartphone laden könnt - auch dieses neue Format.