Plus-Folge 86: Cheats - Warum wir sie lieben, hassen und vermissen

Cheats können wundervolle Erinnerungen bedeuten - oder sehr viel Ärger. Ein Podcast über intime Geständnissen und einen absurden Schattenkrieg.

von Michael Graf, Dimitry Halley, Natalie Schermann,
13.06.2020 08:00 Uhr

Natalie denkt bis heute gerne an ihre unaufhaltsame AoE-Armee aus Kriegselefanten und Raketenautos zurück. Natalie denkt bis heute gerne an ihre unaufhaltsame AoE-Armee aus Kriegselefanten und Raketenautos zurück.

Der Ausdruck »Cheater« ist heute ein Schimpfwort, aber das war nicht immer so: Im GameStar-Podcast schwelgen Natalie, Dimi und Micha in wundervollen Erinnerungen an die Cheats unserer Jugend. Denn ja, wir haben betrogen, bis sich die Hex-Editoren unter dem Gewicht der vielen »Fs« bogen. Cheats, Trainer und andere Schummeleien gehörten für uns einfach dazu.

Denn Cheats waren einmal ein wichtiger Teil der Spielekultur, vom »Bigdaddy«-Raketenauto in Age of Empires über den legendären Konami-Code bis zu »IDDQD« (Da müssen wir doch wohl nicht das Spiel dazuschreiben?)

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Heute ist das anderes, in der zunehmend vernetzten Spielewelt sind Cheats und Cheater verpönt. Je mehr Spiele sich Richtung Service-Game und Multiplayer bewegen, desto größer auch die Gefahr, anderen Spielern mit Mogeleien den Spaß zu verderben - Spieler von GTA Online können ein Liedchen davon singen.

Der Schattenkrieg gegen Cheater

Das führt zum Wettrüsten zwischen Spiele-Entwicklern und professionellen Cheat-Anbietern, das immer schärfere Formen annimmt - siehe der Kernel-Zugriff von Vanguard, des Anti-Cheat-Tools von Valorant.

Micha erzählt zudem von einem Vortag, bei dem die Macher von DayZ Einblicke in den Kampf gegen Cheater gaben. Anti-Cheat-Tools sind demnach nur eine Waffe, mit der sie gegen Cheater vorgehen. Rechtsanwälte, eingeschleuste Informanten und regelrechte Psycho-Kriege gegen Schummler gehören inzwischen ebenfalls dazu - hinter den Kulissen tobt ein absurder Schattenkrieg, der mehr nach Tom Clancy klingt als nach Unterhaltungsbranche.

Dabei wollen wir doch einfach nur unendlich Geld in Die Sims!

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