Für Nintendo gibt es keine Gefahr - außer Nintendo selbst

Für Nintendo scheinen eigene Gesetze zu gelten, Misserfolge prallen von den Japanern ab. Wir diskutieren, woran das liegt, und ob es so weitergehen kann.

von Michael Graf,
02.11.2020 08:00 Uhr

GameStar Podcast Nintendo Teaser GameStar Podcast Nintendo Teaser

Nintendo ist die reichste Firma Japans - nicht nur innerhalb der Spielebranche, sondern überhaupt. Das Kreditunternehmen Risk Monster hat errechnet, dass Nintendo einen Nettobarwert von 7,18 Milliarden Euro (890,4 Milliarden Yen) besitzt. Als Nettobarwert bezeichnet man die Summe aller Bargeldreserven und Einlagen abzüglich Verbindlichkeiten wie Schulden und Krediten.

Einfacher ausgedrückt: Nintendo sitzt auf einem riesigen Berg Geld.

Das hat auch seinen Grund, der in der Firmenphilosophie wurzelt. Welchen genau, besprechen wir im GameStar-Podcast: Michael Graf und Unternehmensberater Human Nagafi von 1789innovations widmen sich der Frage, was mit Nintendo eigentlich nicht stimmt.

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Was stimmt mit Nintendo nicht?

Diese Frage müssen wir tatsächlich so stellen, denn für Nintendo scheinen andere Gesetzte zu gelten als für andere Spielefirmen. Seit 1889 (!) bewegen sich die Japaner durch sich ständig verändernde Märkte, wurden vom Kartenspiel-Hersteller schließlich zum Videospielkonzern.

Der feierte sensationelle Erfolge mit dem Nintendo Entertainment System (NES), dem Game Boy und der Wii, musste aber auch immer wieder Schlappen hinnehmen. Beispielsweise floppten der Gamecube und die Wii U, und für die NES-Familie erschien eine ganze Batterie von sinnfreiem Zubehör.

Wie konnte es Nintendo dennoch gelingen, so lange groß und erfolgreich zu bleiben? Maßgeblich für den Erfolg verantwortlich ist die Firmanphilosophie von Nintendo, die an Apple unter Steve Jobs erinnert.

Doch kann dieser Erfolg ewig so weitergehen? Das besprechen wir im Podcast.

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