Fazit: Polaris gegen Pascal - Was wir über die neuen Grafikkarten von AMD und Nvidia wissen

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Fazit der Redaktion

Nils Raettig: Vieles deutet darauf hin, dass Polaris und Pascal in Sachen Leistung nicht unbedingt einen großen Schritt nach vorne machen werden. Die Umstellung auf ein neues Fertigungsverfahren dürfte sowohl bei AMD als auch bei Nvidia viel Zeit und Ressourcen gebunden haben, was auch zu Lasten der Entwicklung einer wirklich neuen GPU-Architektur gegangen sein wird. Welche Probleme die Umstellung des Fertigungsprozesses auf immer kleinere Strukturen machen kann, sieht man auch am Ende von Intels Tick Tock-Modell. Dazu geht auch der Wechsel zu neuen Speichertechnologien wie GDDR5X und vor allem zu HBM(2) eher schleppend voran.

Ich freue mich trotzdem auf die neuen Grafikkarten-Generationen, schließlich werden sie deutlich energieeffizienter arbeiten und sich damit erheblich leichter und vor allem leiser kühlen lassen – für mich als Silent-Fetischisten ist das erfreulich. Wenn es aber darum geht, ob man einen möglichen Grafikkarten-Kauf lieber etwas nach hinten verschieben sollte, sind das nicht unbedingt genug Argumente für das Warten, auch wenn die alten Modelle immer günstiger werden, wenn die Nachfolger veröffentlicht sind oder zumindest in den Startlöchern stehen.

Da man bei PC-Hardware außerdem praktisch immer noch ein paar Monate auf irgendetwas warten kann, würde ich persönlich einen geplanten Neukauf nur für Pascal und Polaris momentan nicht aufschieben und stattdessen lieber eine aktuelle Grafikkarte mit vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis kaufen und sie später gegebenenfalls gegen ein Modell der kommenden Generationen austauschen.

Für diese Variante spricht auch, dass wir bis Ende des Jahres mehr Klarheit über den Faktor DirectX 12/Asynchronous Compute und über die Performance von AMD und Nvidia im VR-Bereich haben werden. Dabei spielt vor allem die software-seitige Weiterentwicklung eine sehr große Rolle, sowohl in Bezug auf Spiele-Engines als auch in Sachen Treiber – langweilig wird das Jahr 2016 also auch bei einem weniger großen Leistungssprung der neuen GPU-Generationen sicher nicht.

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