Wenn ein Entwickler auch 13 Jahre nach dem Early-Access-Start noch betont , dass man beim Release von Version 1.0 »nicht hetzen« wolle - tja, dann kann es sich nur um Project Zomboid handeln, die spaßigste Dauer-Baustelle des Survival-Genres.
Als die Zombie-Simulation vor über einem Jahrzehnt erstmals auf Steam wankte, ahnte kaum jemand, welcher Gigant hier heranwachsen sollte. Was als technisch minimalistisches 2D-Projekt begann, hat sich zu einem monumentalen Pfeiler des Survival-Genres entwickelt.
Mit der Veröffentlichung von Build 42 pulverisierte das Entwicklerstudio The Indie Stone im Jahr 2026 einmal mehr alle Spielerrekorde: Rund 122.000 Überlebende waren in der Spitze zeitgleich aktiv.
Vermutlich hat sich Project Zomboid in all der Zeit über 15.000.000 Mal verkauft. Eine gewaltige Zahl für das ursprünglich gerade mal vier Personen zählende Entwicklerstudio dahinter; inzwischen arbeiten bei The Indie Stone rund 20 Menschen aus aller Welt.
Project Zomboid ist längst kein reiner Geheimtipp mehr, sondern ein Phänomen, das sich mit jedem großen Update neu erfindet. Der Titel seziert das nackte Überleben mit einer Detailversessenheit, die in der gesamten Branche ihresgleichen sucht.
Es geht weiter hoch hinaus
Ende Oktober hat Project Zomboid sein neuestes Update auf Version 42.22 bekommen. Die Patches erscheinen ab sofort nicht mehr als »Unstable«-Version, sondern im Pre-Release-Branch. Erstmals lassen sich Leitern in der Spielwelt aktiv nutzen - hilfreich, denn das mit 42.00 eingeführte Höhensystem stellt die Spielwelt in 32 Ebenen dar.
Mit einem Druck auf die Taste E klettert euer Charakter nach oben, wodurch Fallen wie leere Schwimmbecken ihren Schrecken verlieren und Orte wie das Obergeschoss der Feuerwache von Rosewood zugänglich werden
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