Das beste Bild für eure TVs: QD-OLED oder Tandem OLED? Wir erklären euch den Unterschied

OLED mit Quantum Dots vs. OLED mit mehreren Schichten: So sind die Panels aufgebaut.

Welche OLED-Technologie ist die bessere? Das lässt sich Anfang 2026 noch nicht sagen. (Bildquelle: Samsung, LG) Welche OLED-Technologie ist die bessere? Das lässt sich Anfang 2026 noch nicht sagen. (Bildquelle: Samsung, LG)

Fans von OLEDs haben dieses Jahr eine neue Technologie bekommen: Tandem OLED. Wenngleich keine komplett neue Technik, könnte sie die bisherigen OLED-TVs und -Monitore auf ein neues Level heben.

Wir erklären euch den Unterschied zu QD-OLED und beantworten die Frage, was von beidem sich denn nun mehr lohnt.

Tandem OLED erklärt

Wie der Name bereits suggeriert, arbeitet hier OLED im Tandem. Das bedeutet: Das Panel setzt sich anders zusammen; die Halbleiter-Schichten der einzelnen Bildpunkte haben eine neue Struktur.

Anstatt nur eine Leuchtschicht pro Pixel zu verwenden, stapeln Tandem-OLEDs zwei oder mehr Leuchtschichten übereinander.

Vereinfacht gesagt lassen die Schichten der einzelnen Pixel mehr Licht durch und verbrauchen dabei weniger Energie. (Bildquelle: LG) Vereinfacht gesagt lassen die Schichten der einzelnen Pixel mehr Licht durch und verbrauchen dabei weniger Energie. (Bildquelle: LG)

Die Vorteile:

  • Höhere Helligkeit bei HDR: Während OLED sein perfektes Schwarz behält, sollen helle Lichtbereiche bei HDR-Inhalten, nun, heller sein. Das Ergebnis: ein erhöhter Kontrast. Das bestätigt der Test der Kollegen von Hifi.de
  • Höhere Langlebigkeit: Pixel in OLEDs bestehen aus organischem Material. Das bedeutet, dass sie mit der Zeit schlechter werden. Durch die geringere Belastung der einzelnen Schichten erhöht sich die Langlebigkeit der Bildpunkte – und des Displays.
  • Höhere Effizienz: Wie im Bild oben zu sehen, kumulieren sich die Lichtquellen. Das heißt auch: Die einzelnen Schichten müssen nicht mit voller Kraft arbeiten.
  • Geringere Wärmeentwicklung: Die Arbeitslast wird auf eine Schicht mehr als bisher verteilt. Dadurch wird weniger Wärme erzeugt.

QD-OLED erklärt

Der Aufbau bei QD-OLED unterscheidet sich von herkömmlichen OLEDs dahingehend, dass  Quantum Dots zum Einsatz kommen. Einzelne Pixel sind blau, deren Licht durch die Nanopartikel in Rot und Grün umgewandelt wird; Blau bleibt erhalten.

Quantum Dots (oder andere Nanopartikel) kommen bereits seit vielen Jahren in Displays zum Einsatz. Samsung entschied sich dann 2022, eine Quantum-Dot-Schicht auch in OLED-Panels zu verwenden. QD-OLED war geboren.

Video starten 11:48 OLED-Killer? RGB Mini-LED & Super Quantum Dots kommen! TV-Trends 2026

Die Vorteile:

  • Höhere Lichtausbeute: Es gibt keinen Filterverlust. Das resultiert vor allem in knackigerem HDR.
  • Höhere Spitzenhelligkeit: Besonders Details, wie Sterne am Firmament oder Autoscheinwerfer stechen besser heraus.
  • Klarere Kanten: Durch die Subpixel-Anordnung franst Schrift nicht aus; Details wirken schärfer.

QD-OLED vs. WOLED TVs: Was ist besser?

So richtig lässt sich das zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Das liegt daran, dass Tandem OLED zu neu ist und beispielsweise für LG einen Generationensprung darstellt. Was das auf dem Tableau und mit unabhängigen Werten bedeutet, müssen Fachmagazine erst herausfinden.

QD-OLED-Panel bestehen bisher oft aus einem WOLED-Display mit einer entsprechenden Schicht mit Quantum Dots. Das ist besser (und auch teurer) im Vergleich zu herkömmlichen WOLED-Bildschirmen – aber auch teurer.

Wie die beiden zueinander abschneiden, müssen Tests und Gegenüberstellungen aus diesem Jahr zeigen.

Die spannendsten Heimkino-Neuheiten der CES 2026, auf die ihr euch noch dieses Jahr freuen dürft, beinhalten noch mehr als Tandem OLED.

Was sich in jedem Fall sagen lässt: Tandem OLED QD-OLED sind eine direkte Verbesserung zu herkömmlichen OLED-Displays – seien es TVs oder Monitore. Wenn ihr also mit einem neuen Gerät aus einer der beiden Kategorien liebäugelt, haltet danach Ausschau. Bedenkt aber, dass sie mehr kosten.

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