Seite 3: Razer Huntsman Elite - »Opto-mechanische« Schalter für über 200 Euro

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Opto-Mechanical Switches im Detail

Die Markierungen der Multimedia-Tasten sind nur schwer erkennbar. Die Markierungen der Multimedia-Tasten sind nur schwer erkennbar.

Das Besondere der Razer Huntsman Elite ist die Mechanik im Inneren der Schalter: Der Hersteller bewirbt die hauseigenen Opto-Mechanical-Schalter mit höchster Präzision und Geschwindigkeit sowie einer »Performance, die ihrer Zeit weit voraus ist«. Aber was ist das Außergewöhnliche an diesen Tasten?

Im Gegensatz zu normalen mechanischen Tasten verfügen Razers Opto-Mechanical-Switches über einen integrierten Lichtsensor. Dieser Sensor wird aktiviert, sobald man die entsprechende Taste betätigt. Konkret wird ein Lichtstrahl durch den Schaft des Schalters geworfen, sobald man diesen herunterdrückt. Dieser Lichtstrahl sendet dann ein Signal an den Computer, damit dieser den entsprechenden Tastenbefehl ausführt.

Razer kombiniert diesen digitalen optischen Auslösemechanismus mit dem klickenden, taktilen Feedback der Razer Green Switches. Dadurch ist die Tastatur relativ laut beim Tippen, außerdem geben die Tasten einen spürbaren Widerstand an den Nutzer weiter. Das Auslösen geschieht in dem Moment, in dem das Klicken zu hören ist.

Dabei verfügen die Schalter der Razer Huntsman Elite über eine Auslösekraft von 45 Gramm (vergleichbar mit Cherrys MX-Red- und MX-Speed-Schaltern) und einen Auslösepunkt von 1,5 mm (Cherry MX Red: 2,0 Millimeter; Cherry MX-Speed: 1,2 Millimeter).

Razer verspricht aufgrund der Bauweise im Kreuzschaft mit Stabilisatoren eine Lebensdauer von bis zu 100 Millionen Auslösevorgängen (Cherry MX: meist 50 Millionen Anschläge). Daneben setzt der Hersteller bei der Huntsman Elite auf ein zehn-Tasten-Rollover mit Anti-Ghosting und eine Abfragerate von maximal 1.000 Hz.

Die Idee hinter den Opto-mechanischen Schaltern klingt gut, in der Praxis können wir aber keine nennenswerten Vorteile gegenüber mechanischen Tastaturen ohne diese Technik feststellen. Die Idee hinter den Opto-mechanischen Schaltern klingt gut, in der Praxis können wir aber keine nennenswerten Vorteile gegenüber mechanischen Tastaturen ohne diese Technik feststellen.

Wir haben die Razer Huntsman Elite in diversen Anwendungsszenarien getestet, darunter sowohl im Rahmen von Textverarbeitung als auch in verschiedenen PC-Spielen, darunter MOBAs, MMOs und Online-Shooter. Dabei haben wir festgestellt, dass Razer definitiv das Versprechen nach höchstmöglicher Präzision einlösen kann: Der Druckwiderstand der Tasten fühlte sich stets gleichmäßig und dabei angenehm intensiv an - versehentliche Betätigungen einzelner Tasten kamen nicht vor, außerdem begeisterte die Huntsman Elite mit erwartungsgemäß schnellem Auslösen der Tasten.

Allerdings konnten wir im direkten Vergleich mit anderen mechanischen Tastaturen keine spürbaren Unterschiede bei der Auslösegeschwindigkeit der Opto-Mechanischen-Tasten feststellen. In der Praxis erweist sich dieses Alleinstellungsmerkmal der Huntsman Elite also als nicht sonderlich entscheidend.

Teure Tastatur, magere Ausstattung

Obwohl Razer mit der Huntsman Elite ganz eindeutig im High-End-Preissegment auf Käufersuche geht, gibt es bei der Ausstattung der Tastatur gewisse Defizite. Abgesehen von der Handballenauflage, der RGB-Beleuchtung und den Multimedia-Tasten gibt es keine Extra-Ausstattung.

Sowohl ein USB-Hub oder andere Anschlüsse als auch Makro-Tasten fehlen also vollständig. Im Falle des USB-Hubs liegt das vermutlich auch daran, dass dafür wohl ein dritter USB-Anschluss am Kabel nötig gewesen wäre. Bei dem Preis, den Razer für die Huntsman Elite aufruft, sollten solche Extras unserer Meinung nach aber dennoch selbstverständlich sein.

Die RGB-Beleuchtung erfasst nicht nur die Tasten, sondern auch den Unterboden der Tastatur und der Handballenauflage. Die RGB-Beleuchtung erfasst nicht nur die Tasten, sondern auch den Unterboden der Tastatur und der Handballenauflage.

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