Mit dem Redmagic 11 Pro hat Nubia das erste Gaming-Smartphone mit Flüssigkühlung auf den Markt gebracht – ein echtes Technik-Statement. Das neue Redmagic 11 Air verzichtet auf diesen Overkill, soll aber denselben Gaming-Fokus in einem schlankeren und günstigeren Gerät liefern.
Ob der Sparkurs sinnvoll ist oder sich der Aufpreis fürs Pro-Modell am Ende doch lohnt, zeigt mein Test.
Transparenzhinweis: Redmagic hat mir das 11 Air für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels und bekam keine Einsicht vor Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Lieferumfang
Typisch Redmagic fällt der Lieferumfang des 11 Air relativ üppig aus.
Neben dem Handy selbst bekommt ihr:
- Eine Schutzhülle
- Ein SIM-Eject-Tool
- Ein USB-C-Kabel
- Ein Netzteil
- Eine Schnellstartanleitung
Vor allem das Netzteil ist längst kein Standard mehr. Eine Schutzfolie ist ab Werk hingegen nicht aufgebracht. Hier solltet ihr am besten eine passende mitbestellen, um das Display zu schützen.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Redmagic 11 Air über einen Zeitraum von fünf Tagen so vielseitig wie möglich im Alltag verwendet. Ganz ersetzen konnte ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Redmagic 11 Air | |
|---|---|
| Display | 6,85 Zoll AMOLED, 2.688 × 1.216 Pixel, 144 Hertz, bis 1.800 Nits Peak-Helligkeit, Gorilla Glass 7i |
| Abmessungen | 163,8 × 76,5 × 7,85 Millimeter |
| Gewicht | 207 Gramm |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite |
| RAM | 12 oder 16 Gigabyte (LPDDR5X) |
| Speicher | 256 oder 512 GB (UFS 4.1) |
| Hauptkamera | 50 Megapixel, f/1,9, OIS, 1/1,55 Zoll |
| Ultraweitwinkel | 8 Megapixel, f/2,2, 1/4 Zoll |
| Frontkamera | 16 Megapixel (unter dem Display) |
| Akku | 7.000 mAh, 80 Watt Laden (Global), kein Wireless Charging |
| Betriebssystem | RedMagic OS 11 auf Basis von Android 16 |
| Updates | 2 große Android-Updates, 5 Jahre Sicherheits-Patches (in Europa) |
| Wasserschutz | IP54 |
| Besonderheiten | 520-Hz-Schultertasten, aktiver Lüfter, Game Space, Magic-Taste |
Preis und Verfügbarkeit
Das Redmagic 11 Air ist in zwei Ausstattungsvarianten verfügbar:
- 12 GB + 256 GB: 499 Euro
- 16 GB + 512 GB: 599 Euro
Erhältlich ist das Gaming-Handy in den Farben Phantom (schwarz), Prism (weiß) und Trace (grau).
Design und Verarbeitung
Optisch bleibt sich Redmagic treu: Das 11 Air sieht wie ein Gaming-Handy aus und ist den anderen Modellen des Herstellers sehr ähnlich – kantiges Gehäuse, transparente Rückseite mit industrieller Platinen-Optik und RGB-Beleuchtung bei Lüfter und Herstellerlogo. Wer auf den »Gaming-PC-im-Hosentaschenformat-Look« steht, bekommt hier genau das. Typisch Redmagic!
Mit knapp 8 Millimetern Dicke und 207 Gramm ist das 11 Air etwas schlanker und leichter als das Redmagic 11 Pro. Durch das große 6,83-Zoll-Display und insgesamt kantige Design macht es beim Handgefühl allerdings keinen wirklichen Unterschied. Eine Zweihandbedienung ist auch beim Air Pflicht.
Das Gehäuse besteht aus einem Aluminiumrahmen mit Gorilla Glass 7i vorn und Gorilla Glass 5 auf der Rückseite. Dazu gibt es IP54-Schutz gegen Staub und Spritzwasser – ein kleines Downgrade gegenüber dem IPX8-zertifizierten 11 Pro.
Ein kleines Detail, das auffällt: Beim 11 Pro und seinen Vorgängern gibt es seit Jahren den Magic-Schiebeschalter an der Seite, der aus dem klassischen Android-System direkt in den Game Space führt.
Beim 11 Air hat Redmagic diesen nun durch einen Druckknopf ersetzt. Einen wirklichen Unterschied macht das meiner Meinung nach im Alltag aber nicht.
Ansonsten haben wir weiterhin die Sensor-Schultertasten für Spiele sowie den klassischen Lüfterschlitz, da auch das Redmagic 11 Air aktiv gekühlt wird.
Die Verarbeitung ist makellos, das Smartphone macht einen hochwertigen Eindruck. Auch die physischen Knöpfe sitzen stramm im Gehäuse und bieten einen guten Druckpunkt.
Display
Das 6,85-Zoll-AMOLED-Panel ist eine der größten Stärken des Redmagic 11 Air. Mit 2.688 × 1.216 Pixeln wirkt das Bild sehr scharf, dazu kommen bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate für flüssige Animationen und Spiele.
Die Spitzenhelligkeit von rund 1.800 Nits sorgt dafür, dass das Display auch draußen in der Sonne gut ablesbar bleibt. Farben, Kontraste und Schwarzwerte sind OLED-typisch ausgezeichnet.
14:01
Nach knapp 30 Smartphone-Tests: Hier sind unsere 5 Highlights 2025
Die Unter-Display-Kamera ermöglicht ein komplett ununterbrochenes Panel ohne Notch oder Punch-Hole. Für Spiele und Videos ist das toll, für Selfies allerdings eher weniger – dazu später mehr.
Der optische Fingerabdrucksensor unter dem Display reagiert zügig, wenn auch nicht ganz so blitzschnell wie der Ultraschallsensor im 11 Pro. Aber auch mit leicht feuchten Fingern entsperrt er zuverlässig.
Prozessor und Speicher
Im Inneren des Redmagic 11 Air arbeitet Qualcomms Snapdragon 8 Elite der vierten Generation, der Flaggschiff-Chipsatz aus dem vergangenen Jahr. Ein wichtiger Unterschied zum 11 Pro, das den neueren Snapdragon 8 Elite Gen 5 verbaut.
Das bedeutet jedoch nicht, dass das Air in irgendeiner Form langsam wäre. Der Chip-Generationsunterschied schlägt sich in erster Linie in den Benchmarks nieder.
Hier erreicht das Redmagic 11 Air sehr gute 3.063 Punkte im Single-Core- und 10.117 Punkte im Multi-Core-Test von Geekbench 6 sowie 3.298.400 Punkte im AnTuTu-Benchmark.
Zum Vergleich: Das 11 Pro kommt in meinen Tests auf 3.704 / 11.770 Punkte im Geekbench und 3.987.368 AnTuTu-Punkte. In der Theorie liegt das Pro-Modell also vorne.
Geekbench CPU Single Core
Redmagic 11 Air
- Bewertung
- 0
- 760
- 1520
- 2280
- 3040
- 3800
Im Alltag merkt man dem Air den Leistungsunterschied aber nicht an, denn die Leistung ist ebenfalls enorm. Alles läuft flüssig und ohne Ruckler, Multitasking und Co. funktionieren reibungslos.
Anspruchsvolle Titel wie »Genshin Impact« laufen mit hohen Grafikeinstellungen flüssig und starten zügig. Die programmierbaren Schultertasten bieten bei Spielen übrigens einen echten Mehrwert und sorgen fast für ein Handheld-Feeling.
Performanceseitig seid ihr also auch mit dem Air sehr gut bedient. Wer aber aus Spielen das absolute Maximum herauskitzeln will, greift zum 11 Pro.
Kühlsystem: Das Air setzt auf Vapor-Chamber-Kühlung kombiniert mit einem aktiven Lüfter. Damit verzichtet es auf das aufwändigere Flüssigkühlsystem des 11 Pro. In der Praxis wird das Air unter Belastung spürbar wärmer, sorgt dank des Lüfters aber für eine zuverlässige Abführung der Wärme.
Zum Ausklappen antippen / anklicken
Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
Der Lüfter ist wie beim 11 Pro und auch den Vorgängermodellen deutlich hörbar, sobald er läuft. Da klingt das Handy schon fast wie ein ausgewachsener Laptop und kann nerven. Den Lüfter könnt ihr aber über die Schnelleinstellungen abschalten, wenn ihr gerade nicht auf lange Höchstleistung angewiesen seid.
Beim Speicher habt ihr die Wahl zwischen 12/256 und 16/512 Gigabyte. Erweitern lässt sich der Gerätespeicher nicht.
Akkulaufzeit
Der große 7.000-Milliamperestunden-Akku klingt in der Theorie sehr gut. Allerdings gehört eine lange Akkulaufzeit nicht zu den Stärken der Redmagic-Smartphones. Das war bei den Vorgängermodellen so und ist auch beim Redmagic 11 Air nicht anders.
Das Handy arbeitet nicht wirklich energieeffizient, sondern ist auf maximale Leistung ausgelegt. Das merkt man dann auch im Akku-Benchmark von PCMark. Hier erreicht das Gaming-Handy magere 12 Stunden und 11 Minuten – sehr ähnlich wie das 11 Pro mit seinen 12:45 Stunden.
PCMark Akku-Benchmark
Redmagic 11 Air
- Bewertung
- 0,00
- 6,00
- 12,00
- 18,00
- 24,00
- 30,00
Im Vergleich zu Nicht-Gaming-Smartphones ist das wirklich wenig. Zum Vergleich: Sonys Xperia-Flaggschiff schafft mit seinem 5.000-Milliamperestunden-Akku mal eben über 26 Stunden im Benchmark.
Was bedeutet das im Alltag? Bei gemischter Nutzung mit Gaming, Social Media, Streaming und Surfen solltet ihr einen vollen Tag hinkommen – viel länger allerdings nicht.
Zum Ausklappen tippen / klicken
Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Immerhin lässt sich das Handy aber zügig laden. Kabelgebunden sind bis zu 80 Watt drin, damit ist das Handy in etwa einer Stunde voll.
Bei der Stromversorgung bietet Redmagic noch eine Besonderheit: Das 11 Air unterstützt Bypass Charging. Wenn ihr das Feature aktiviert, zieht das Handy den Strom aus der Steckdose, ohne den Akku zwischenzuschalten, was Wärme reduziert und den Akku schont.
Wireless Charging fehlt wiederum gegenüber dem Pro-Modell. Fairerweise muss man aber sagen, dass kabelloses Laden in dieser Preisklasse ohnehin noch kein Standard ist.
Kamera
Das rückseitige Kamerasystem besteht aus einer 50-Megapixel-Hauptkamera und einem 8-Megapixel-Ultraweitwinkel. Auf der Front sitzt eine 16-Megapixel-Kamera unter dem Display.
Die Hauptkamera macht bei Tageslicht ordentliche Fotos: Sie sind detailreich, bunt, aber auch leicht übersättigt. Sie sind eher auf »Instagram-fertig« abgestimmt als auf Natürlichkeit.
Beim Ultraweitwinkel hinkt das Air dem 11 Pro hinterher: Das 11 Pro setzt auf eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, das Air nur 8 Megapixel. Ihr habt also weniger Spielraum, um ins Bild reinzuzoomen, bevor es pixelig wird.
Das Gaming-Smartphone ist definitiv kein Handy, das man für seine Kamera kauft. Es bietet nur zwei optische Zoomstufen und ist damit wenig flexibel. Die Qualität ist solide - wenn das Licht stimmt.
Dann entstehen durchaus schöne Fotos, die für Schnappschüsse, Urlaubsbilder oder Social Media völlig ausreichen.
Beispielaufnahmen des Kamerasystems:
Die Selfie-Kamera unter dem Display ist weiterhin der größte Schwachpunkt: Selbst bei gutem Licht wirken Gesichter weichgezeichnet, bei wenig Licht extrem.
Die Unter-Display-Kamera hat ihren Preis: Selbst bei gutem Licht werden Fotos recht stark weichgezeichnet. (Bildquelle: GameStar Tech)
Für gelegentliche Videocalls mit ausreichend Licht reicht es, für schöne Selfies eher nicht. Das ist eben der Preis für das unterbrechungsfreie Display.
Lautsprecher
Die Stereo-Lautsprecher können ordentlich laut werden, klingen aber eher mittenbetont und recht dünn. Für Games, YouTube, TikTok und Co. reicht es.
Einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss bietet das Air gegenüber dem Pro-Modell nicht. Das ist aus meiner Sicht vor allem für Gamer mit Anspruch auf geringste Latenz ein kleiner Nachteil.
Konnektivität
Bei der Konnektivität ist das Redmagic 11 Air bis auf zwei Ausnahmen gut aufgestellt:
- 5G
- Wi-Fi 7
- Bluetooth 5.4
- NFC
- Infrarot-Blaster – damit kann das Handy als Fernbedienung für TV und Co. verwendet werden.
- Ortung: GPS (L1+L5), GLONASS, BeiDou, Galileo
- Dual-SIM (Nano-SIM), kein eSIM
- USB-C 2.0
Positiv hervorzuheben ist Wi-Fi 7. Damit ist das Redmagic 11 Air mit dem schnellsten aktuellen WLAN-Standard ausgestattet. Auch der Infrarot-Blaster ist ein nettes Gimmick, das viele Smartphones längst gestrichen haben.
Schade hingegen: USB-C 2.0 ist für ein Gaming-Smartphone dünn. Das Redmagic 11 Pro bietet USB-C 3.2 Gen 2 mit DisplayPort-Ausgabe. Zudem fehlt auch diesem Redmagic-Modell die eSIM-Kompatibilität.
Betriebssystem und Updates
Das RedMagic OS 11 des Herstellers basiert auf Android 16 und ist vor allem für Gaming optimiert.
Das Game Space ist das Highlight bei den Redmagic-Modellen: Hier finden sich die Features, die das Redmagic 11 Air als Gaming-Smartphone auszeichnen. Im Game Space könnt ihr sämtliche spielrelevanten Einstellungen verwalten – ob Leistungsprofile, RGB-Lichter oder eine individuelle Tastenbelegung der Schultertasten.
Eine nähere Übersicht der Gaming-Funktionen findet ihr in meinem Test zum Redmagic 11 Pro.
Bloatwareseitig gibt es einige vorinstallierte Apps und Spiele, die sich nicht alle einfach deinstallieren lassen. Die deutsche Übersetzung hat wie schon bei den diversen Vorgängern weiterhin einige Übersetzungsfehler. Mein Lieblingsbeispiel ist hier der »Brathähnchen-Modus«, der für maximale Leistung sorgt.
Redmagic verspricht zwei große Android-Updates und fünf Jahre Sicherheits-Patches. Irgendwo muss der Hersteller bei dem Gesamtpaket zu dem Preis natürlich Abstriche machen. Allerdings sind zwei OS-Updates für heutige Verhältnisse sehr mager. Hier bieten selbst deutlich günstigere Geräte mehr.
Immerhin lässt sich das Smartphone durch die längere Versorgung mit Sicherheits-Patches aber fünf Jahre sicher nutzen.
Redmagic 11 Air vs. Redmagic 11 Pro
Wer vor der Wahl zwischen Redmagic 11 Air und 11 Pro steht, findet nachfolgend die wichtigsten Unterschiede:
| Redmagic 11 Air | Redmagic 11 Pro | |
|---|---|---|
| Chip | Snapdragon 8 Elite Gen 4 | Snapdragon 8 Elite Gen 5 |
| Geekbench SC / MC | 3.063 / 10.117 | 3.704 / 11.770 |
| AnTuTu | 3.298.400 | 3.987.368 |
| PCMark | 12:11 Stunden | 12:45 Stunden |
| Akku | 7.000 mAh | 7.500 mAh |
| Laden | 80 W kabelgebunden | 80 W kabelgebunden + kabellos |
| Ultraweitwinkel | 8 MP, 1/4 Zoll | 50 MP |
| Kühlung | Vapor Chamber + Lüfter | Flüssigkühlung + Lüfter |
| Fingerabdruck | Optisch | Ultraschall |
| Wasserschutz | IP54 | IPX8 |
| Kopfhöreranschluss | Nein | Ja (3,5 mm) |
| Magic Key | Taste | Schiebeschalter |
| Preis ab | 499 Euro | 699 Euro |
Für wen lohnt sich das Redmagic 11 Air?
Das Redmagic 11 Air lohnt sich für euch, wenn …
- ihr vor allem auf dem Handy zockt und starke Gaming-Performance ab 500 Euro sucht.
- ihr die programmierbaren Schultertrigger und den aktiven Lüfter wirklich nutzt.
- euch das Gaming-Design mit RGB und transparenter Rückseite gefällt.
- ihr eure Handykamera ohnehin nur für Schnappschüsse verwendet.
Weniger geeignet ist das Gerät, wenn …
- ihr regelmäßig fotografiert und eine vielseitige Kamera wollt.
- euch Wireless Charging oder ein Kopfhöreranschluss wichtig sind.
- ihr ein Smartphone mit langer Akkulaufzeit möchtet.
Mögliche Alternativen
Redmagic 11 Pro: Der große Bruder (ab 699 Euro) bietet den neueren Snapdragon 8 Elite Gen 5, eine stärkere Ultraweitwinkelkamera, Wireless Charging, IPX8-Schutz und den 3,5-Millimeter-Anschluss.
Poco F8 Pro: Preislich ähnlich positioniert, weniger auf Gaming ausgerichtet, dafür alltagstauglicher und mit besserer Kamera.
Fazit
Das Redmagic 11 Air ist ein starkes Gaming-Smartphone zum fairen Preis. Der Snapdragon 8 Elite Gen 4 liefert zusammen mit den 12 beziehungsweise 16 Gigabyte Arbeitsspeicher mehr als genug Leistung für aktuelle Spiele. Das 144-Hertz-Display ist ausgezeichnet und die Schultertasten machen in Shootern und Rennspielen einen echten Unterschied.
Das Kamerasystem zählt im Vergleich zu ähnlichen teuren Nicht-Gaming-Handys zu den Schwächen, die Selfie-Kamera unter dem Display bleibt ein Kompromiss, Wireless Charging und der Kopfhöreranschluss fehlen. Wer das volle Redmagic-Erlebnis mit besserer Kamera, stärkerer Kühlung und mehr Komfort-Features möchte, zahlt 200 Euro mehr für das 11 Pro – bekommt dafür aber auch deutlich mehr.
Für Mobile-Gamer, die vor allem ein leistungsstarkes Gaming-Smartphone mit tollem Display unter 600 Euro suchen, ist das Redmagic 11 Air aber ein überzeugendes Gesamtpaket.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.