Das Poco F8 Pro markiert einen Wendepunkt für Xiaomis Performance-Serie. Statt dem bisherigen Fokus auf Leistung stellt sich der Hersteller beim neuen Modell deutlich breiter auf:
- Der verbaute High-End-Chipsatz verspricht Flaggschiff-Leistung auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy S25.
- Die »Sound by Bose«-Auszeichnung deutet auf hochwertigen Klang hin.
- Und mit der neuen Telefoto-Kamera der F-Serie erweitert sich nun auch die fotografische Vielfalt erheblich.
Für eine UVP ab 650 Euro ist das eine spannende Mischung, besonders aber im Hinblick auf den Early-Bird-Preis von 520 Euro bis zum 10. Dezember.
Wird das F8 Pro damit zur uneingeschränkten Kaufempfehlung? Das kläre ich nachfolgend.
Transparenzhinweis: Poco hat mir das F8 Pro für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor dem Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Poco F8 Pro über einen Zeitraum von fünf Tagen so vielseitig wie möglich im Alltag verwendet. Ganz ersetzen konnte ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Poco F8 Pro | |
|---|---|
| Display | 6,59 Zoll AMOLED, 2K-Auflösung, 120 Hertz |
| Abmessungen | 157,5 x 75,3 x 8 mm |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 4 |
| RAM | 12 GB LPDDR5X |
| Speicher | 256 GB / 512 GB (nicht erweiterbar) |
| Hauptkamera | 50 MP (f/1.88, OIS) |
| Telefoto | 50 MP, (f/2.2, 2,5x optischer Zoom) |
| Ultraweitwinkel | 8 MP (f/2.2) |
| Frontkamera | 20 MP |
| Akku | 6.210 mAh |
| Schnellladen | 100 W kabelgebunden |
| Betriebssystem | Android 16, HyperOS 3 |
| Updates | 4 Jahre OS, 6 Jahre Sicherheit |
| Wasserschutz | IP68 / IP69 |
| Preis | 649,90 Euro (256 GB), 699,90 Euro (512 GB) |
Preis und Verfügbarkeit
Das Poco F8 Pro startet zu einer UVP von 649,90 Euro (12 GB + 256 GB) beziehungsweise 699,90 Euro (12 GB + 512 GB). Erhältlich ist das Gerät in den Farben Titanium Silver, Blue und Black.
Bis zum 10. Dezember 2025 gibt es auf Mi.com Early-Bird-Angebote:
- Poco F8 Pro (12 GB + 256 GB) für 519,90 Euro
- Poco F8 Pro (12 GB + 512 GB) für 549,90 Euro
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Poco F8 Pro ist umfangreicher, als wir es etwa von Apple, Samsung oder Google kennen. Während hier meist nur noch ein Kabel und das obligatorische SIM-Eject-Tool beiliegen, bietet Poco etwas mehr.
Im Paket befinden sich:
- Das Poco F8 Pro selbst
- USB-C-auf-USB-C-Ladekabel (1 Meter)
- Eine Schutzhülle aus Kunststoff
- SIM-Eject-Tool
- Schnellstartanleitung und Sicherheitshinweise
Wie die meisten Hersteller, verzichtet auch Poco inzwischen auf ein Netzteil bei den europäischen Modellen.
Eine Displayschutzfolie sowie Schutzhülle gehören aber immerhin zum Lieferumfang – das ist längst kein Standard, auch nicht bei deutlich teureren Geräten. Beides bietet einen verlässlichen Grundschutz gegen Kratzer und kleine Stürze.
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Poco F8 Pro im Schnellcheck: Das stärkste Handy in der Mittelklasse
Design und Verarbeitung
Designtechnisch unterscheidet sich das Poco F8 Pro deutlich vom Vorgängermodell, dem Poco F7 Pro. Bei diesem setzte Poco noch auf ein rundes Kameraelement – beim neuen Modell finden wir nun einen rechteckigen Kamerablock mit einzeln eingefassten Linsen.
Die Rückseite besteht aus Glas mit zwei verschiedenen Oberflächenfinishes: Der Großteil ist matt und damit wenig anfällig für Fingerabdrücke.
Die Umrandung der Kameralinsen besteht aus glänzendem Glas, die durch ihren Kontrast einen ansprechenden optischen Eindruck hinterlässt. Geräterahmen und Objektivfassungen bestehen aus einer Aluminiumlegierung mit gebürstetem Finish.
Material und Verarbeitung wirken hochwertig: Keine unsauberen Übergänge, keine scharfen Kanten.
Mit dem 6,59 Zoll großen Display mag das Poco auf dem Papier recht groß erscheinen – in der Realität ist es allerdings gar nicht so viel größer als das iPhone 13 Pro mit 6,1-Zoll-Bildschirm.
Eine Einhandbedienung ist jedoch nur schwer möglich, wenn ihr nicht sehr große Hände habt. Trotzdem liegt das Handy angenehm in der Hand. Dafür sorgen die abgerundeten Ecken und Kanten.
Dank der IP68/IP69-Zertifizierung braucht ihr euch um Wasser und Staub keine Gedanken zu machen. Selbst heißem Dampf hält das Gerät stand. Das Display wird von Corning Gorilla Glass 7i geschützt und bietet damit einen gewissen Schutz vor Kratzern und Stößen.
Die physischen Tasten und Anschlüsse:
- Auf der Oberseite befindet sich einer der beiden Stereo-Lautsprecher.
- Die rechte Rahmenseite beherbergt die Lautstärketasten sowie den Power-Button.
- Auf der Unterseite sitzen der SIM-Karten-Slot, die USB-C-Schnittstelle, der zweite Lautsprecher sowie das Hauptmikrofon.
- Im Kameraelement auf der Rückseite befindet sich neben dem Blitzlicht ein Infrator-Blaster. Damit kann das Handy als Fernbedienung für DVD-Player, HiFi-Anlage und Co. genutzt werden.
Die physischen Tasten haben einen guten Druckpunkt und sitzen stramm im Gehäuse. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor liegt unter dem Display. Er arbeitet pfeilschnell und zuverlässig. Selbst mit feuchten Fingern ist das Gerät binnen einem Sekundenbruchteil entsperrt.
Display
Das 6,59 Zoll große AMOLED-Panel bietet eine leichte Verbesserung zum F7 Pro. Poco hat die Helligkeit gegenüber dem Vorgänger nochmals erhöht. Die vollflächige Spitzenhelligkeit lag beim F7 Pro bei 1.800 Nits, beim F8 Pro sind es nun 2.000 Nits. Im HDR-Modus bei Videos sind sogar bis zu 3.500 Nits drin.
In der Praxis bedeutet das: Das Display ist sehr hell und auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.
Die Bildqualität ist hervorragend. Mit 419 ppi (pixel per inch / Pixel Pro Zoll) und einer Auflösung von 1.156 x 2.510 Pixeln ist alles scharf. Die Farben sind kräftig, die Kontraste sind exzellent.
Die 120-Hertz-Bildwiederholrate sorgt für weiche Bewegungen beim Scrollen durch Webseiten, Menüs oder während des Spielens.
Prozessor und Speicher
Das Herz des F8 Pro ist der Snapdragon 8 Elite Gen 4 – Qualcomms Flaggschiff-Chip von Ende 2024, den wir in diesem Jahr in einigen Flaggschiff-Handys gesehen haben. Unter anderem kam er beim Samsung Galaxy S25, Galaxy S25 Ultra und Honor Magic7 Pro zum Einsatz.
Die Benchmark-Ergebnisse sind entsprechend beeindruckend:
Geekbench CPU Single Core
Poco F8 Pro
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Diese CPU-Ergebnisse positionieren das F8 Pro knapp unter der Galaxy S25-Klasse – keine Schande, denn das Galaxy bietet eine höher getaktete »For Galaxy«-Variante des Snapdragon-Chips.
Bei der Gesamtleistung (gemessen mit AnTuTu-Benchmark) liegt das Poco dann aber sogar vor dem S25 Ultra und sichert sich Platz 2 in der Benchmark-Liste. Für ein 600-Euro-Gerät ist das eine echte Ansage!
Womöglich schafft der Hersteller dies auch durch das neuentwickelte Kühlsystem mit »LiquidCool Technolgy« und »3D Triple-layer IceLoop«. Selbst unter Last wird das Handy nur leicht warm. Die Benchmarkergebnisse sprechen zudem dafür, dass die Leistung lange gehalten werden kann.
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Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
In der Praxis bedeutet das: Die Leistung liegt auf Top-Niveau. Apps starten verzögerungsfrei, Multitasking mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher funktioniert ausgezeichnet, ohne dass es zu spürbaren Verzögerungen kommt.
Auch graphisch anspruchsvolle Spiele wie »Genshin Impact« laufen auf hohen Details flüssig und sehen großartig aus – kein Unterschied zu Handys für über 1.000 Euro.
Braucht es so viel Leistung im Jahr 2025? Für alltägliche Aufgaben ehrlich gesagt nicht. Aber für die kommenden Jahre und kontinuierlich wachsenden App-Anforderungen ist das F8 Pro somit hervorragend gerüstet. Der Chip wird noch lange auf hohem Niveau arbeiten.
Die Speicheroptionen liegen bei 256 Gigabyte und 512 Gigabyte, eine Erweiterung ist nicht möglich. Wer viel speichert (Videos, Fotos, Apps), sollte also vor dem Kauf überlegen, welche Variante die passende ist.
Akkulaufzeit
Mit 6.210 Milliamperestunden ist der Akku größer als beim F7 Pro (6.000 mAh) und auch die Laufzeit kann überzeugen. Im PCMark-Benchmark erreichte das Gerät sehr gute 20:10 Stunden.
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Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Bei normaler Auslastung (Social Media, Nachrichten, Video-Streaming, moderate Gaming-Sessions) hält das Gerät problemlos eineinhalb bis zwei Tage durch. Bei weniger intensiver Nutzung – etwa reines Messaging und Telefonieren – sind auch drei Tage drin.
PCMark Akku-Benchmark
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Die Ladegeschwindigkeit ist mit 100 Watt erstklassig: Ein leerer Akku ist in etwa 40 Minuten wieder zu 100 Prozent aufgeladen. Das ist konkurrenzlos in dieser Preisklasse.
Daneben bietet das Handy auch Reverse Charging mit 22,5 Watt per Kabel – so könnt ihr auch andere Geräte wie Kopfhörer mit dem Smartphone aufladen.
Wireless Charging gibt es jedoch weiterhin nicht – das bleibt dem teureren Poco F8 Ultra vorbehalten.
Kamera
Die Kamera-Ausstattung des F8 Pro bringt bedeutende Neuerungen gegenüber dem F7 Pro.
Das System umfasst:
- Hauptkamera: 50 Megapixel, f/1.88, OIS (optische Bildstabilisierung)
- Telekamera: 50 Megapixel, f/2.2, 2,5-fach optischer Zoom (5-fach per Sensor-Zuschnitt)
- Ultraweitwinkel: 8 Megapixel, f/2.2
- Frontkamera: 20 Megapixel
Die Hauptkamera macht schöne Aufnahmen mit einer guten Detailfülle. Allerdings neigt die Software zu mitunter zu einer recht starken Nachschärfung und Sättigung – je nach Motiv und Lichtsituation können Farben überzeichnet wirken.
Insgesamt positioniert sich die Qualität auf dem Niveau der gehobenen Mittelklasse und ist nicht nur für Schnappschüsse, sondern auch für Nutzer, die viel mit dem Handy fotografieren, eine ordentliche Wahl.
Der neue 2,5-fach Telezoom (5-fach per Sensor-Zuschnitt) liefert gute Ergebnisse. Die Schärfe bleibt erhalten, ohne merklich weichgezeichnet zu wirken. Für Porträts oder um näher an ein Objekt heranzukommen, ist die Telekamera eine Bereicherung.
Der Ultraweitwinkel erfasst weitläufige Szenen zuverlässig mit seinem 120-Grad-Sichtfeld, allerdings mit etwas weniger Details als die Hauptkamera.
Beispielaufnahmen:
Bei wenig Licht schneidet das Kamerasystem des Poco F8 Pro mittelmäßig ab. Die Hauptkamera liefert noch sehr ordentliche Ergebnisse.
Der Telezoom neigt zu einer deutlichen Unschärfe, zudem fehlen Details. Die Aufnahmen der Ultraweitwinkelkamera sind nicht wirklich brauchbar – die Aufnahmen sind sehr weichgezeichnet, detailarm und dunkel.
Das unterscheidet sich nicht dramatisch vom F7 Pro, ist aber beispielsweise ein großer Unterschied zum teureren Google Pixel 10 Pro XL.
Beispielaufnahmen:
Die Frontkamera mit 20 Megapixeln ist ausreichend für Selfies und Videochats. Bei Tageslicht sauber und detailliert, bei weniger Licht aber schnell weichgezeichnet.
Bei Tageslicht ist die Frontkamera gut – bei wenig Licht zeichnet sie jedoch recht stark nach und die Qualität nimmt ab. (Bildquelle: GameStar Tech)
Wie viele aktuelle Modelle bietet die Frontkamera neben dem normalen Zoom auch einen 0,8-fach Weitwinkelmodus – dieser ist praktisch für Gruppenaufnahmen.
Kurzfazit zur Kamera: Gegenüber dem F7 Pro hat sich hier einiges getan. Insgesamt ist das Kamerasystem des F8 Pro bei Tageslicht ziemlich gut – wenn auch teils etwas zu scharf oder zu sehr gesättigt. Bei wenig Licht überzeugt nur noch die Hauptkamera.
Für ambitionierte Handy-Fotografen ist das Poco nichts, aber es reicht definitiv für weit mehr als nur Schnappschüsse.
Lautsprecher
Das Lautsprechersystem bewirbt Poco mit »Sound by Bose«. Das bedeutet nicht, dass Bose den Sound selbst entwickelt hat, sondern dass eine Algorithmus-Optimierung von Bose auf die Lautsprecher angewendet wurde.
Auf maximaler Stufe werden die verbauten Stereo-Lautsprecher extrem laut. Allerdings sind sie dann merklich schrill und es tut in den Ohren weh. Praktisch ist das höchstens, wenn ihr das Handy als Lautsprecher in einer lauten Umgebung oder in einiger Entfernung nutzen möchtet.
Auf mittlerer Lautstärke klingen die Lautsprecher hingegen sehr ordentlich und bieten einen ausgewogenen Klang. Die Stereo-Separation ist gut. Für Videos, Podcasts oder Gaming reicht die Qualität der Lautsprecher vollkommen aus.
Konnektivität
Das F8 Pro bietet eine umfangreiche Konnektivität, die in dem Preissegment keine Wünsche offen lässt.
Die Ausstattung umfasst:
- 5G
- WiFi 7
- Bluetooth 5.4
- NFC
- Infrarot-Blaster für Fernbedienung von Fernsehern und Audio-Equipment
- GPS, GLONASS, BDS, GALILEO, QZSS, NavIC
- USB-C
- Dual-SIM (zwei physische Nano-SIM oder eine SIM + eSIM)
Praktisch: Das F8 Pro unterstützt eSIM – eine digitale SIM-Karte, die keine physische Karte braucht. Das war beim F7 Pro noch nicht der Fall.
Betriebssystem und Updates
Das F8 Pro läuft mit Android 16 und Xiaomis HyperOS 3. Die Benutzeroberfläche ist relativ nah am Stock-Android gehalten – dem von Google bereitgestellten, unveränderten Android-System – mit einigen Optimierungen von Xiaomi.
HyperOS bietet Funktionen wie:
- Nahtlose Geräte-Integration mit anderen Xiaomi-Geräten im Smart Home
- KI-Schreibwerkzeuge
- Google Gemini Integration
- Live Translate für Echtzeit-Übersetzung bei Anrufen
Poco verspricht 4 Jahre Android-Updates und 6 Jahren Sicherheitspatches – das ist gut, aber nicht herausragend.
Samsung verspricht mittlerweile 7 Jahre Updates (inklusive Android-Updates), was für Langzeitnutzer interessanter ist.
Bloatware ist bei Poco üblich: Insgesamt gibt es einige vorinstallierte Drittanbieter-Apps, darunter Spiele, Social Media-Apps oder Shops wie Temu. Diese können immerhin einfach deinstalliert werden.
Für wen lohnt sich der Kauf des Poco F8 Pro?
Das Poco F8 Pro lohnt sich für euch, wenn...
- ihr maximale Leistung für unter 700 Euro sucht und Gaming-Performance wichtig ist.
- euch die lange Akkulaufzeit und schnelles 100-Watt-Laden wichtig sind.
- ihr ein helles Display mit 120 Hertz bevorzugt, das auch in der Sonne gut ablesbar ist.
- euch Funktionen wie IR-Blaster, eSIM und WiFi 7 interessieren.
Weniger geeignet ist das Gerät, wenn...
- Ihr maximale Kamera-Qualität erwartet.
- Wireless Charging essenziell ist.
- Ihr noch längere Update-Versprechen als 6 Jahre braucht.
Mögliche Alternativen zum Poco F8 Pro
Samsung Galaxy S25 Ultra: Mit ähnlicher Performance des Snapdragon 8 Elite, besserer Kamera und 7 Jahren Updates. Für Fotografie-Enthusiasten die bessere Wahl. Mit einem Preis von über 900 Euro aber auch deutlich teurer.
Xiaomi 15T Pro: Bietet das bessere Kamerasystem, ähnliche Performance und kompaktere Bauform. Akkulaufzeit ist ebenfalls hervorragend. Ab rund 640 Euro ein ernstzunehmender Konkurrent in dieser Preisklasse.
Poco F7 Pro: Der Vorgänger mit Snapdragon 8 Gen 3. Mittlerweile ab etwa 450 Euro erhältlich, aber mit messbar weniger Leistung (etwa 25-30 Prozent schwächer). Die Entscheidung hängt davon ab, ob euch die Zusatzbunktion und Geschwindigkeit 200 Euro wert sind.
Fazit
Das Poco F8 Pro ist ein überzeugendes Gesamtpaket, das fast auf Augenhöhe mit Flaggschiff-Geräten liegt, die deutlich mehr kosten. Die Kombination aus Snapdragon 8 Elite Gen 4, ausgezeichneter Akkulaufzeit und dem neuen Kamerasystem ist überzeugend und stellt eine echte Verbesserung zum Vorgänger F7 Pro dar.
Das größte Manko: Die Kamera ist »gut«, aber nicht Oberklasse-Niveau. Wer Top-Fotografie braucht, greift besser zu teuren Flaggschiffen wie dem Galaxy S25 Ultra oder Honor Magic 7 Pro. Für den Rest ist sie vollkommen ausreichend – besonders der neue Telezoom ist ein echtes Plus.
Ansonsten fehlt weiterhin Wireless Charging, aber irgendwo muss der Hersteller eben auch Abstriche machen, um das Gerät vom Ultra abzuheben und so günstig in den Handel bringen zu können.
Der Early-Bird-Preis von 520 Euro bis 10. Dezember macht das F8 Pro besonders attraktiv, doch selbst zur UVP von 650 Euro ist es richtig stark. Das Poco F8 Pro gehört damit derzeit zu den interessantesten Handys aus der gehobenen Mittelklasse.


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