Mehr Takt und eine verbessere Kühlung – Redmagic spendiert seinem Flaggschiff ein S-Update. Das gibt es in jedem Jahr und ist vor allem für diejenigen interessant, die jedes Quäntchen Leistung aus einem Gaming-Smartphone kitzeln.
Heißt aber auch: Wer meinen 11‑Pro‑Testbericht kennt, kennt über 95 Prozent des 11S Pro – und genau deshalb stellt sich natürlich die Frage, ob sich der Aufpreis von 100 Euro lohnt.
Transparenzhinweis: Nubia hat mir das Redmagic 11S Pro für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Lieferumfang
Beim Lieferumfang bleibt Redmagic seiner Linie treu: Auch das 11S Pro kommt mit allem, was man zum Start braucht.
Im Karton liegen:
- USB‑C‑auf‑USB‑C‑Kabel
- 80‑Watt‑Netzteil
- Hartplastik‑Schutzhülle
- SIM‑Eject‑Tool
- Kurzanleitung
Wie beim 11 Pro ist das üppiger als bei vielen aktuellen Top‑Smartphones, die oft quasi nur noch ein Kabel beilegen.
Eine Displayschutzfolie ist ab Werk montiert, diese ist aber dünn und recht kratzempfindlich. Langfristig würde ich hier zu einer robusteren Panzerglasfolie raten.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Redmagic 11S Pro über einen Zeitraum von einer Woche so vielseitig wie möglich im Alltag verwendet. Ganz ersetzen konnte ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Redmagic 11S Pro | |
|---|---|
| Display | 6,85 Zoll AMOLED, 2.688 × 1.216 Pixel, 144 Hz, 1.800 Nits |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 Leading Version |
| Arbeitsspeicher | 12 oder 16 GB RAM |
| Speicher | 256 oder 512 GB, keine microSD-Erweiterung |
| Hauptkamera | 50 MP, f/1.88, OIS |
| Ultraweitwinkel | 50 MP, f/2.0 |
| Frontkamera | 16 MP (Unter-Display) |
| Akku | 7.500 mAh, 80-Watt-Schnellladen (kabellos und kabelgebunden) |
| Betriebssystem | Android 16, Redmagic OS 11.5 |
| Schutz | IPX8 |
| Konnektivität | 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, kein eSIM |
| Anschlüsse | USB-C 3.2 Gen 2, 3,5-mm-Klinke |
| Gewicht | 230 Gramm |
| Dicke | 8,9 mm |
| Preis | ab 799 Euro |
Preis und Verfügbarkeit
Das Redmagic 11S Pro liegt preislich bei 799 Euro für die Version mit 12 GB RAM und 256 GB Gerätespeicher. Die höhere Variante mit 16 GB / 512 GB schlägt mit 899 Euro zu Buche. Im Gegensatz zum Redmagic 11 Pro gibt es keine Version mehr mit 24 GB / 1 TB.
Erhältlich ist das Gaming-Smartphone in den Farben Nightfreeze und Subzero.
Design und Verarbeitung
Optisch ist das Redmagic 11S Pro praktisch ein 11 Pro mit leicht überarbeiteter Transparenz‑Optik auf der Rückseite. Der Hersteller setzt aber weiterhin auf RGB‑Beleuchtung, die programmierbaren Touch-Schultertasten und vor allem die sichtbare Flüssigkühlung, die beim 11 Pro eingeführt worden ist.
Von den Gerätemaßen und dem Gewicht liegt das 11S Pro exakt auf dem Niveau seines Vorgängers. Vorder‑ und Rückseite sind weiterhin mit Gorilla Glass geschützt, der Rahmen besteht aus Aluminium.
Was mir bei Redmagic immer gut gefällt: Die Rückseite ist komplett plan ohne Kamerabuckel, sodass das Handy auf dem Tisch nicht kippelt.
In der Praxis liegt das Gerät allerdings genauso wuchtig in der Hand wie 11 Pro oder auch das Redmagic 11 Air – eine Einhandbedienung ist mit dem großen 6,85-Zoll-Display kaum möglich.
Die IPX8‑Zertifizierung bleibt trotz Lüfteröffnungen wie beim 11 Pro erhalten. Damit bietet das Handy einen Wasserschutz und hält einem Untertauchen bis 1,5 Meter für 30 Minuten in Süßwasser Stand.
Display
Beim Display gibt es keine Überraschungen und das ist positiv.
Das 11S Pro nutzt denselben tollen AMOLED‑Screen wie das 11 Pro:
- 6,85 Zoll, 2.688 × 1.216 Pixel
- Bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate
- Rund 1.800 Nits Spitzenhelligkeit
- 95,3 Prozent Screen‑to‑Body‑Ratio
- Unter‑Display‑Kamera statt Notch oder Punch‑Hole
In der Praxis bedeutet das: sehr flüssige Darstellung, sehr hohe Schärfe und ein Bildschirm, der auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleibt.
Die Unter-Display‑Frontkamera sorgt für ein vollflächiges, ununterbrochenes Display, was optimal für Spiele und Videos ist – aber mit deutlichen Abstrichen bei der Selfie‑Qualität einhergeht.
Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm entsperrt das Handy pfeilschnell und zuverlässig, auch bei leicht feuchten oder schmutzigen Fingern.
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Prozessor, Benchmarks und Kühlung
Im Inneren steckt weiterhin Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5, im 11S Pro allerdings als »Leading Version« mit höherem maximalen Takt von bis zu 4,74 GHz. Je nach Variante gibt es bis zu 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte UFS‑4.1‑Pro‑Speicher.
Im Alltag ist das Resultat dieser Ausstattung erwartbar: Apps öffnen verzögerungsfrei, Multitasking mit vielen parallel laufenden Games und Social‑Media‑Apps bringt das System nicht ins Schwitzen und anspruchsvolle Titel wie »Where Winds Meet« oder »Genshin Impact« laufen mit maximalen Einstellungen butterweich.
Spannend wird es in den Benchmarks, wo sich das 11S Pro leicht vom 11 Pro absetzen kann. In meinen Messungen erreicht es:
- Geekbench 6 Single Core: 3.848 Punkte
- Geekbench 6 Multi Core: 12.004 Punkte
- AnTuTu: 4.269.050 Punkte
| Gerät | Geekbench Single | Geekbench Multi | AnTuTu |
|---|---|---|---|
| Redmagic 11S Pro | 3.848 | 12.004 | 4.269.050 |
| Redmagic 11 Pro | 3.704 | 11.770 | 3.987.368 |
| Redmagic 11 Air | 3.063 | 10.117 | 3.298.400 |
| Redmagic 10S Pro | 3.154 | 9.912 | 2.859.587 |
In meiner Benchmark‑Tabelle sitzt das 11S Pro damit ganz oben und überholt nicht nur den eigenen Vorgänger, sondern auch aktuelle Top‑Modelle wie Galaxy S26 Ultra und diverse Snapdragon‑8‑Elite‑Konkurrenten knapp.
Geekbench CPU Single Core
Redmagic 11S Pro
- Bewertung
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- 2340
- 3120
- 3900
Spüren kann ich den Vorsprung im Alltag allerdings nicht. Wie schon beim 11 Pro oder anderen Snapdragon-Elite-Modellen sind die meisten Apps schlicht unterfordert.
Kleinere Änderungen gibt es beim Flüssigkühlsystem. Das 11S Pro setzt auf eine weiterentwickelte Version des AquaCore‑Cooling‑Systems:
- Flüssigkühlung mit fluorierter, nicht leitender Flüssigkeit
- Liquid Metal 3.0 für effizienteren Wärmetransfer
- 13.116‑mm²‑Vapor‑Chamber
- 24.000‑rpm‑TurboFan mit IP‑Schutz
- Verbesserte Flüssigkeitszirkulation (+10 Prozent Effizienz)
Laut Redmagic sinken die Spitzentemperaturen im Vergleich zum 11 Pro unter extremer Last um 2 bis 3 Grad Celsius.
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Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
Ein Nachteil bleibt allerdings: Der Lüfter ist auch beim 11S Pro deutlich hörbar, sobald er hochdreht. Das Handy klingt dann eher wie ein kleiner Gaming‑Laptop als ein Smartphone. Der Lüfter kann jedoch über die Schnelleinstellungen jederzeit abgeschaltet werden.
Akkulaufzeit
Auf dem Papier klingt der 7.500‑Milliamperestunden‑Akku vielversprechend – zumal Redmagic wie beim 11 Pro auf eine Silizium‑Kohlenstoff‑Anode setzt, die höhere Energiedichte bei gleichem Volumen ermöglicht. In der Praxis bleibt Redmagic aber weiter weit hinter der Nicht-Gaming-Konkurrenz zurück: Leistung geht eben vor Effizienz.
Im PCMark‑Work‑3.0‑Benchmark kommt das Redmagic 11S Pro auf 13 Stunden und 12 Minuten. Das ist leicht besser als beim 11 Pro und klar vor dem 11 Air, aber weiterhin deutlich hinter klassischen Modellen wie einem Sony Xperia 1 VII oder diversen Samsung‑ und Poco‑Modellen, die teils 18 bis 26 Stunden erreichen.
Im Alltag heißt das:
- Ein voller Tag mit gemischter Nutzung (Social Media, Streaming, etwas Gaming, Kamera) ist drin.
- Wer das Gerät primär zum Zocken nutzt, wird es am Abend regelmäßig laden müssen.
- Zwei Tage ohne Steckdose sind nur bei sehr zurückhaltender Nutzung realistisch.
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Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Beim Laden ändert sich nichts: 80 Watt per Kabel, 80 Watt kabellos und Reverse‑Wireless‑Charging sind weiterhin an Bord.
Kurz gesagt: Das 11S Pro wird beim Thema Ausdauer minimal besser, bleibt aber klar ein Gaming‑Smartphone mit unterdurchschnittlicher Laufzeit im Vergleich zur Konkurrenz.
Kamera
Die Kamera‑Hardware entspricht 1:1 dem Redmagic 11 Pro:
- 50‑Megapixel‑Hauptkamera (f/1.88, OIS)
- 50‑Megapixel‑Ultraweitwinkel (f/2.0)
- 2-Megapixel-Makro (f/2.4)
- 16‑Megapixel‑Unter‑Display‑Frontkamera
Entsprechend verhält sich das Kamerasystem auch im Test identisch:
- Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera detailreiche, scharfe Fotos mit kräftigen, teils übersättigten Farben.
- Der Ultraweitwinkel bewegt sich knapp darunter, ist für Landschaften und Architektur okay, bricht bei wenig Licht aber schnell ein.
- Die Makrokamera mit zwei Megapixeln ist qualitativ nicht zu gebrauchen, womöglich dient sie dem System mehr für Tiefeninformationen.
Beispielaufnahmen:
Im Dunkeln zeigt sich dasselbe Bild wie beim 11 Pro und 10S Pro: Der Nachtmodus holt aus der Hauptkamera noch brauchbare Fotos heraus, die aber eher auf Mittelklasse‑Niveau liegen, während der Ultraweitwinkel merklich abfällt und Aufnahmen oft weichgezeichnet wirken.
Die Unter‑Display‑Frontkamera bleibt der größte Kompromiss: Selbst bei gutem Licht sehen Selfies milchig und weichgezeichnet aus, bei Innenraum‑Licht bricht die Qualität deutlich ein. Für Videocalls reicht es, für Selfies eher nicht.
Lautsprecher
Das Stereo‑Lautsprechersystem entspricht dem des 11 Pro und liefert für ein Smartphone einen ordentlichen, relativ vollen Klang mit guter Maximallautstärke. Für Gaming, YouTube und Streaming reicht die Qualität locker.
Wichtig für Gamer: Der 3,5‑Millimeter‑Klinkenanschluss bleibt erhalten, was bei vielen modernen Smartphones inzwischen nicht mehr selbstverständlich ist. Wer mit kabelgebundenem Headset und minimaler Latenz spielen möchte, ist hier im Vorteil gegenüber Geräten, die auf Bluetooth angewiesen sind.
Konnektivität
Bei der Konnektivität übernimmt das Redmagic 11S Pro die Ausstattung des 11 Pro:
- 5G‑Mobilfunk
- Wi‑Fi 7
- Bluetooth 5.4
- NFC
- Infrarot‑Blaster
- Dual‑SIM mit zwei Nano‑SIM‑Slots (keine eSIM)
- USB‑C 3.2 Gen 2 mit DisplayPort‑Ausgabe
Der einzige Wermutstropfen ist hier aus meiner sicht die fehlende eSIM‑Unterstützung. Für Gamer ist vor allem die Kombination aus schnellem WLAN, 3,5‑Millimeter‑Klinke und USB‑C‑3.2‑Display‑Out interessant, da sich das 11S Pro so auch als »Mini‑Konsole« am Monitor betreiben lässt.
Betriebssystem und Updates
Das Redmagic 11S Pro läuft mit Android 16 und Redmagic OS 11.5. Es gibt einige vorinstallierte Apps von Drittanbietern. Sie lassen sich aber zumindest schnell deinstallieren.
Optisch bleibt alles beim Alten: sehr nah an Stock‑Android, aber mit stark ausgebautem Game Space (erreichbar über einen physischen Schalter am Gerät), der das Herzstück der Redmagic‑Geräte bildet.
Im Game Space könnt ihr alle möglichen spielrelevanten Einstellungen verwalten, unter anderem Leistungsprofile, RGB-Lichter oder die Tastenbelegung der Schultertasten.
Die Gaming-Plugins sind vielfältig, hier findet ihr unter anderem:
- Benutzerdefiniertes Fadenkreuz für präziseres Zielen.
- Hunter Mode mit visuellen Filtern, die Gegner in verschiedenen Umgebungen besser hervorheben.
- Screen Extraction – vergrößert einen bestimmten Bereich des Bildschirms für bessere Übersicht.
- Superior Pic Quality – KI-gestützte Hochskalierung auf 2K-Auflösung bei bis zu 120 FPS.
- Amplify Footsteps – verstärkt Schrittgeräusche von Gegnern.
- Somatosensory Control – Bewegungssteuerung durch Kippen oder Heben des Geräts.
Darüber hinaus bietet Redmagic auch beim 11S Pro Optionen für Streaming, den Anschluss von Peripherie-Geräten und einen Desktop-Modus.
Das Handy unterstützt den Anschluss externer Monitore über drahtlose sowie Kabelverbindungen mit bis zu 4K-Auflösung bei 144 Hertz. Auch Gamepads, Tastatur und Maus können mit dem Smartphone verbunden und konfiguriert werden.
Die deutsche Übersetzung ist weiterhin ein zweischneidiges Schwert: Praktische Dinge wie der legendäre »Brathähnchen-Modus« (maximale Leistung, maximale Hitze) sorgen zwar für Schmunzler, zeigen aber auch, dass Redmagic bei der Lokalisierung noch Luft nach oben hat.
Redmagic verspricht fünf Jahre Sicherheits-Updates, jedoch nur zwei große Android-Updates. Das ist im Vergleich mit anderen Herstellern mager.
Für wen lohnt sich das Redmagic 11S Pro?
Das Redmagic 11S Pro lohnt sich für euch, wenn …
- ihr das aktuell schnellste Gaming‑Smartphone wollt und wirklich jedes Prozent mehr Leistung aus Games herausholen möchtet.
- euch das Design mit sichtbarer Flüssigkühlung, RGB und Gaming‑Look anspricht.
- ihr die Schultertasten, Game Space und Gaming‑Plugins aktiv beim Spielen nutzt.
- ihr mit einer eher mittelmäßigen Kamera leben könnt und Akkulaufzeit nicht oberste Priorität hat.
Weniger geeignet ist das Gerät, wenn …
- ihr vor allem ein Allround‑Smartphone mit starker Kamera und sehr langer Laufzeit sucht.
- euch eSIM‑Support wichtig ist oder ihr einen leisen Betrieb bevorzugt.
- ihr Preis‑Leistung im Blick habt – hier sind 11 Pro, 11 Air oder ein Nicht‑Gaming‑Flaggschiff oft die bessere Wahl.
Mögliche Alternativen
- Redmagic 11 Pro: Der direkte Vorgänger ist inzwischen 100 Euro günstiger und bietet praktisch die gleiche Ausstattung: gleicher Akku, gleiches Display, sehr ähnliche Performance, identisches Kamerasystem und nahezu dasselbe Kühldesign. Wer nicht jedes Plus an Benchmark‑Punkten braucht, kann den Aufpreis fürs 11S Pro sparen.
- Redmagic 11 Air: Günstiger, schlanker, ohne Flüssigkühlung und mit etwas schwächerem SoC. Für viele Mobile‑Gamer ist das Air jedoch ein guter Mix aus Preis-Leistung.
- Samsung Galaxy S26 Ultra: Bessere Kamera, deutlich längere Laufzeiten und längerer Update‑Support – aber ohne aktive Kühlung, Schultertasten und den starken Gaming‑Fokus.
Fazit
Das Redmagic 11S Pro ist im Kern ein leicht übertaktetes Redmagic 11 Pro mit optimierter Kühlung und etwas mehr Leistung.
Es ist eines der schnellsten Android‑Smartphones, die man aktuell kaufen kann, und eine gute Wahl für alle, die ihre Games mit Schultertasten, verschiedenen Plugins und RGB‑Beleuchtung auf einem großen 144‑Hertz‑Display spielen wollen.
Die Kehrseite bleibt dieselbe: Eine eher geringe Akkulaufzeit trotz 7.500‑mAh‑Akku, eine schlechte Frontkamera, ein lauter Lüfter und fehlende Komfort‑Features wie eSIM.
Weil das Redmagic 11 Pro parallel im Preis gesenkt wurde und mittlerweile 100 Euro weniger kostet, ist es für die meisten Nutzer die vernünftigere Wahl. Der Vorgänger ist praktisch genauso gut, aber günstiger.
Das 11S Pro ist damit vor allem ein Gerät für Enthusiasten, die bereit sind, für ein paar Prozent mehr Performance extra zu zahlen.



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