Fußballspiele sind ja nicht gerade dafür bekannt, besonders mutig zu sein. Jahr für Jahr schieben sich virtuelle Kicker durch lizenzierte Stadien, mal ein neues Dribbling hier, ein Ultimate-Team-Modus da – Innovationen muss man mit der Lupe suchen. Wer das Genre liebt, kennt das Spiel längst in- und auswendig.
Und genau da setzt Rematch an – mit einem beherzten Spannschuss gegen die Konventionen. Keine Regeln, keine Stars, kein Simulationsanspruch. Stattdessen gibt's Third-Person-Perspektive, bunte Arenen, Matches mit drei bis fünf Spielern pro Team und Grätschen, die so gnadenlos sind, dass selbst Roy Keane den Kopf schütteln würde.
Dieses »Rocket League mit Füßen« entfaltet überraschend schnell seinen Reiz: Rasantes Teamplay, riskante Pässe, spektakuläre Tore – Rematch macht vieles anders, aber vor allem macht es eines: verdammt viel Spaß. Zumindest dann, wenn der technische Unterbau nicht gerade wieder eigene Pläne verfolgt.
Was ist Rematch überhaupt?
Rematch ist ein reines Onlinespiel das sich irgendwo zwischen Fußball, Futsal und Rocket League einsortieren lässt – Letzteres aber ohne Autos. Zwei Teams aus drei bis fünf Spielern treten in kurzen, temporeichen Matches gegeneinander an. Gekickt wird aus der Schulterperspektive, was für intensive Nah-dran-Momente sorgt – ihr steuert eure Figur also direkt, bewegt euch frei über das Feld, dribbelt, passt, tackelt und versucht, irgendwie das gegnerische Tor zu treffen.
Das Besondere: Rematch pfeift auf klassische Fußballregeln. Abseits? Gibt’s nicht. Fouls? Egal. Der Ball darf geblockt, Gegner dürfen weggegrätscht und Positionen frei gewählt werden. Gespielt wird auf kompakten Arenen im futuristischen Stil, ohne Ecken oder Auslinien. Statt auf Realismus setzt Rematch auf schnelle Reaktionen, präzise Pässe und gutes Teamplay.
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