Resident Evil-Filme - Milla Jovovich verrät, sie hätte fast alles hingeschmissen

Die erfolgreiche Resident Evil-Filmreihe mit Milla Jovovich ging mit dem sechsten Film zu Ende. Nun verrät die Alice-Darstellerin, warum sie Anfangs fast ausgestiegen sei und was sie von einem Reboot der Spiel-Verfilmung hält.

von Vera Tidona,
01.06.2017 16:35 Uhr

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Mit dem sechsten und letzten Teil Resident Evil: The Final Chapter verabschiedet sich Milla Jovovich als Monster-Jägerin Alice aus der erfolgreichen Resident Evil-Filmreihe. In einem Interview mit Inverse verrät sie jetzt, wie vor 15 Jahren alles anfing und warum sie beim ersten Film fast ausgestiegen wäre.

Michelle Rodriguez bekam plötzlich alle coolen Szenen

Grund waren laut Jovovich die massiven Änderungen an dem Drehbuch, nachdem Regisseur Paul W.S. Anderson ihre damalige Schauspielkollegin Michelle Rodriguez für die Rolle der Rain verpflichtete und nun alles auf ihren Charakter hin ausrichten wollte.

"Ich habe den Film fast verlassen. Ich drehte was anderes und Paul hatte Michelle Rodriguez verpflichtet, Rain zu spielen. Sie hatte gerade Girlfight fertig und es gab Oscar-Buzz. Sie war zu diesem Zeitpunkt sehr beliebt, ich dagegen war irgendwie schon vier Jahre über dem Zenit. Also schrieb Paul das Skript für sie um. Meine Figur wurde so ziemlich 'das Mädchen' und Rain war 'der Junge'. Sie bekam alle meine großen Action-Szenen und sie wurde wie Alice."

Als sie das neue Skript gelesen hatte, verabredete sie sogleich ein Treffen mit Paul W.S. Anderson (Regie und Drehbuch) und ging mit ihm Szene für Szene durch, die zu Gunsten von Michelle Rodriguez geändert wurden. Dabei machte sie ihm deutlich, dass alle tollen Szenen ihrer Meinung nach zugunsten von Michelle Rodriguez geklaut wurden.

Das war nicht nur der Beginn ihrer Karriere als knallharte Alice-Darstellerin, sondern auch der Anfang einer privaten Beziehung zwischen Milla Jovovich und Paul W.S. Anderson, die inzwischen verheiratet sind und zwei Kinder haben.

Milla Jovovich über ein Reboot der Resident Evil-Reihe

Inzwischen plant das Filmstudio mit einer Neuauflage der Resident Evil Spiele-Verfilmung. Hierzu wurde auch Milla Jovovich in einem Interview mit dem Magazin Comicbook angesprochen. Die Schauspielerin ist selbst großer Fan der Spielereihe, zeigt sich jedoch überrascht über ein Reboot der Filmreihe:

"Ich glaube, viele Leute, die mit diesen Marken zu tun haben, zäumen das Pferd von hinten auf. Das ist gefährlich. Sie wollten Resident Evil schon lange neu auflegen und ich muss sagen: Ich liebe die Welt von Resident Evil. Ich glaube, es ist eine großartige Idee, ich würde sie umsetzen, wäre ich ein Produzent. Ich glaube, was Resident Evil so besonders macht, ist, dass die Leute, die daran mitgearbeitet haben, eine wirkliche Leidenschaft für ihre Arbeit hatten und richtige Fans der Spiele waren.

Ich würde vorschlagen, dass man zuerst Menschen findet, die eine ähnliche Liebe zur Welt haben, bevor man über ein Reboot redet. Wenn man tiefer in diese Art Genre eintaucht, sind die Leute sehr empfindlich für Fakes, glaube ich. Es gibt ein paar richtige Fans und die sind nicht dumm. Sie können riechen, wenn etwas gemacht wird, weil die Macher es wirklich lieben oder wenn etwas nur wegen des Geldes umgesetzt wird."

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