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Robert Downey Jr. gibt zu, dass er Doctor Doom lieber als Iron Man spielt: »Ich konnte endlich erleben, was ich bisher verpasst hatte«

Iron Man oder Doctor Doom? Zumindest für den Moment steht laut Robert Downey Jr. fest, an welcher Rolle er mehr Freude hat.

Robert Downey Jr. ist im Marvel Cinematic Universe als Held gestorben, kehrt jetzt aber trotzdem als Bösewicht zurück. Bildquelle: DisneyMarvel Studios Robert Downey Jr. ist im Marvel Cinematic Universe als Held gestorben, kehrt jetzt aber trotzdem als Bösewicht zurück. Bildquelle: Disney/Marvel Studios

Es war für Marvel-Fans eine riesige Überraschung: Nach 15 Jahren als Tony Stark und seinem Abschied in Endgame kehrt Robert Downey Jr. ins Marvel Cinematic Universe zurück. Aber eben nicht als Iron Man, sondern stattdessen in der Rolle des Schurken Doctor Doom.

Und das hat sich Studiochef Kevin Feige auch einiges kosten lassen: Berichten zufolge verdient der 61-jährige Schauspieler mit seinem MCU-Comeback für Doomsday und Secret Wars mindestens 100 Millionen US-Dollar! Eine stattliche Gage, die von Fans auch kritisch betrachtet wird.

Aber unabhängig von seinem Gehalt sieht Robert Downey Jr. in der Rolle des Doctor Doom eine spannende Gelegenheit: Das Marvel Cinematic Universe statt aus der Perspektive eines Helden jetzt mit den Augen eines Bösewichts zu betrachten.

Video starten 2:16 Avengers: Doomsday – Im ersten deutschen Trailer hat Robert Downey Jr. plötzlich eine neue Stimme

Doctor Doom vs. Iron Man: Robert Downey Jr. hat einen klaren Favoriten

Deswegen ist für ihn gerade die Rolle des Doctor Doom im direkten Vergleich die interessantere – zumindest im Moment. Im Gespräch mit GoodMorningAmerica geht Downey Jr. darauf ein, wie es für ihn ist, jetzt zum MCU zurückzukehren und wie er persönlich zu seinem Marvel-Comeback steht:

Es war echt seltsam, dieser Kerl zu sein: Alle anderen hängen einfach nur rum, sind die anständigen Helden und ich trage diese Maske und Kapuze. Ich dachte mir: Die stehen alle auf einer Seite der Kamera und sind wohl alle sauer auf mich oder so.

Aber eins kann ich allemal feststellen: [Hayley Atwell] besser kennenzulernen und die gesamte Geschichte [von mir und Chris Evans], weil er ein anständiger Kerl ist ... deswegen sagt man nicht einfach nur zu, weil man es kann, es muss sich auch richtig anfühlen.

Und ich denke, was in Doomsday mit dieser zentralen Beziehung passiert, ist so spannend und unerwartet und wunderschön.

[Bezüglich meiner bevorzugten Rolle] sage ich erstmal Doom, denn so konnte ich endlich [von der anderen Seite] erleben, was ich bisher verpasst habe: Nämlich alle anderen.

Aktuell bleibt ein großes Mysterium bezüglich Robert Downey Jr.s Doctor Doom noch ungelöst: Spielt er tatsächlich Victor von Doom oder eine Multiversums-Variante von Tony Stark? Die Frage könnte Red-Guardian-Darsteller David Harbour beantwortet haben – klickt auf den vorangegangenen Link aber auf eigene Gefahr.

Avengers: Doomsday startet am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos, während Secret Wars bereits am 15. Dezember 2027 folgt – dazwischen werden keine weiteren neuen MCU-Filme erscheinen.

Und einen Blick in die Zukunft hat Marvel bereits ebenfalls gewährt: Erst kürzlich wurden die neuen X-Men für das anstehende Kino-Reboot vorgestellt. Mehr dazu könnt ihr unter den Links oben nachlesen.


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