RTX 5070 Ti: Teils abenteuerliche Preise bei den ersten Händlerlistungen in Deutschland

Die RTX 5070 Ti taucht bei ersten deutschen Händlern auf. Die angegebenen Preise zu den Custom-Modellen sind jedoch wesentlich höher als die von Nvidia angegebene UVP.

Die RTX 5070 Ti taucht zu teils absurden Preisen in Deutschland auf. Die RTX 5070 Ti taucht zu teils absurden Preisen in Deutschland auf.

Am vergangenen Donnerstag enthüllte Nvidia den Release-Termin der RTX 5070 Ti: Ab dem 20. Februar um 15 Uhr soll die neue GPU bei Händlern in den Regalen stehen.

Ob euch ein ähnliches Desaster im Kontext der Verfügbarkeit wie bei der RTX 5090 und 5080 erwartet, bleibt noch abzuwarten. Erste Gerüchte stimmen zumindest auf eine zu Beginn ähnliche Knappheit ein, sodass auch zur RTX 5070 Ti ein mögliches Scalper-Szenario auf euch wartet.

Davon unbeirrt fangen die ersten Online-Shops mit den Listungen verschiedener Custom-Modelle der RTX 5070 Ti an. Eine »Founders Edition« von Nvidia gibt es nicht, sodass die Hersteller-UVP von 879 Euro als grobe Richtlinie gilt. Die vom Portal Videocardz aufgestellte Übersicht macht deutlich, wie grob diese tatsächlich ausfällt:

  • Im Online-Shop Caseking sind insgesamt 12 Custom-Modelle der RTX 5070 Ti zu finden – keine davon zur UVP. Die günstigste Version ist die »Asus Prime«, für die entspannte 1.150 Euro (rund 30 Prozent Aufschlag) fällig werden.
  • Am teuersten ist hier die »Gigabyte Aorus RTX 5070 Ti Master«, die bei 1.400 Euro mit einem satten Aufpreis von 60 Prozent im Händlerregal steht.

Die angegebenen Werte beziehen sich auf den Stand zur Artikelveröffentlichung; weitere Listungen wurden in Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch nicht entdeckt.

Video starten 1:01 Nvidia stellt endlich die neue GeForce RTX 50-Serie vor

Die Hoffnung, dass es sich bei den Caseking-Listungen um Platzhalter-Preise handelt, schwindet allerdings angesichts des internationalen Vergleichs.

  • In Dänemark und Finnland wurden tatsächlich vereinzelte Custom-Modelle der RTX 5070 Ti zur lokalen UVP von 6.879 KR respektive 924 Euro entdeckt. In beiden Fällen handelt es sich um eine Non-OC-Version des Herstellers Inno3D.
  • In Frankreich jedoch liegen die ersten gesichteten Modelle bei 1.200 bis zu absurden 1.500 Euro, die vom Custom-Hersteller PNY stammen.

Kurioserweise wurde dasselbe Modell in den USA gesichtet – hier allerdings tatsächlich zur lokalen unverbindlichen Preisempfehlung von 750 US-Dollar. Ob sich diese lange halten wird, darf getrost bezweifelt werden.

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