DLSS 4: Nvidia will euch mit Benchmarks von Multi Frame Generation überzeugen, vergisst aber einen wichtigen Vergleich

Nvidia zeigt neue Vergleichs-Benchmarks der RTX 5090 und 5080 mit DLSS 4 und Multi Frame Generation. Die direkten Vorgänger-GPUs werden aber nicht erwähnt.

Nvidia präsentiert neue Benchmarks zur RTX 5090 und RTX 5080, lässt einen Vergleich zu den direkten Vorgängern aber vermissen. Nvidia präsentiert neue Benchmarks zur RTX 5090 und RTX 5080, lässt einen Vergleich zu den direkten Vorgängern aber vermissen.

»Multi Frame Generation« (MFG) kann getrost als eine der wichtigsten Neuerungen in Nvidias neuer GPU-Generation bezeichnet werden.

Denn während das Update auf DLSS 4 mitsamt neuem Transformer-Modell für alle DLSS-fähigen Grafikkarten freigeschaltet wird, ist MFG allein eine exklusive Option für die RTX 5090 und Co.

Vereinfacht formuliert generiert Multi Frame Generation bis zu drei zusätzliche Frames pro traditionell gerendertem Frame, womit Nvidia ungeahnte Höhen bei der Bildrate verspricht.

Video starten 10:47 RTX 5090 zeigt ihre Power: Cyberpunk 2077 Gameplay in 4K mit Path Tracing und DLSS 4

Mit dem erfolgten Verkaufsstart der RTX 5090 und RTX 5080 rührt Nvidia pünktlich noch einmal die Werbetrommel für das neue DLSS 4 mit Multi Frame Generation.

In einem neuen Blogeintrag führt der GPU-Hersteller hierfür neue Benchmark-Vergleiche ins Feld, in denen die RTX 5090 und RTX 5080 in verschiedenen Auflösungen mit Spielen wie Alan Wake 2, Cyberpunk 2077 und weiteren Titeln getestet werden.

Das Problem an diesen Benchmarks: Einen Vergleich zu den direkten Vorgängern in Form der RTX 4090 und RTX 4080 (Super) stellt Nvidia nicht zur Verfügung. Stattdessen messen sich die beiden Blackwell-GPUs höchstens mit der RTX 4070 Ti Super. Die Vergleiche in Full-HD gehen bis zur RTX 4060 herunter.

Eine direkte Gegenüberstellung gibt Nvidia in diesem Blogeintrag also nicht heraus. Dafür haben wir die vergangenen Tage genutzt und sowohl die RTX 5090 als auch die RTX 5080 genauer unter die Lupe genommen:

RTX 5090 und 5080: Cyberpunk 2077 als Vorzeige-Benchmark

Zum Start von DLSS 4 sollen 75 Spiele die neue Upscaling-Generation von Tag 1 an unterstützen. Dazu gehört auch Cyberpunk 2077, das spätestens seit dem Release des »Phantom Liberty«-DLCs als der Raytracing-Showcase schlechthin gilt – mit enormen Ansprüchen an die Grafikkarte.

Das entsprechende Update, das DLSS 4 zum Spiel bringt, ist übrigens schon seit einer Woche für Cyberpunk 2077 erhältlich. Folgende Benchmarks führt Nvidia in diesem Kontext an:

Im Vergleich zum nativen Rendering soll die RTX 5090 je nach Auflösung bis zu neunmal höhere Frameraten durch DLSS 4 erbringen können. Die gezeigten Benchmarks gelten Nvidia zufolge für volles Raytracing im »RT Overdrive«-Modus bei maximalen Grafikeinstellungen.

  • In 4K-Auflösung knackt die RTX 5090 so mit einer Bildrate von rund 290 FPS die wichtige 240-FPS-Grenze, denn insbesondere bei den populärer werdenden OLED-Monitoren sind 4K und 240 Hz eine aufkommende Spezifikation. Die RTX 5080 kommt hier immerhin noch auf respektable 182 FPS.
  • Wenn ihr Cyberpunk 2077 in 1440p-Auflösung spielt, könnt ihr laut Nvidia mit rund 350 FPS bei der RTX 5090 sowie rund 230 FPS bei der RTX 5080 rechnen.
  • In Full-HD fällt der gegenüber nativem Rendering relative Sprung bei einem Faktor von rund 5 am kleinsten aus. 462 FPS bei der RTX 5090 sowie 332 FPS bei der RTX 5080 sollen mit DLSS 4 möglich sein.

Bei allen angegebenen Werten handelt es sich um die gemessene durchschnittliche Bildrate (»average frames per second«). Das neue Transformer-Modell kam sowohl bei DLSS 4 MFG als auch bei den Vergleichswerten zum Einsatz, die mit »herkömmlicher« Frame Generation in DLSS 3 erstellt wurden.

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