Als Kind wollte ich kaum etwas so sehr wie meinen eigenen Drachen. Ich war besessen von Cornelia Funkes Drachenreiter und später von den Eragon-Romanen. Und irgendwann gingen auch Drachenzähmen leicht gemacht und schließlich Game of Thrones nicht spurlos an mir vorbei. Aber auch wenn das Drachenreiten in Spielen keine neue Erfindung ist, hat noch kein Spiel diese Fantasie für mich bisher perfekt verkörpert (versorgt mich trotzdem gerne mit Empfehlungen!).
Auch Sagas of Lumin ist längst nicht vollkommen. Die Demo schreit für mich à la Greedfall und Co. nach großartigen Ideen, die bislang zum Teil noch etwas unbeholfen umgesetzt wurden. So bleibt bei den Kämpfen noch Luft nach oben, über der Story schweben einige Fragezeichen und auch die Grafik fällt zwar ansprechend, aber zwischendurch auch etwas detailarm aus oder leidet unter der inkonsistenten Beleuchtung.
Trotzdem bereue ich keine Sekunde mit der etwa einstündigen Version und kann den Early-Access-Release schon jetzt kaum erwarten. Denn Sagas of Lumin lässt mich spüren, wonach ich mich beim Lesen der Bücher damals so gesehnt habe.
Ein Held zwischen den Stühlen
Beim Anspielen entfaltet sich die Story noch nicht richtig und dient mehr als Leitfaden für ein Flug- und Kampf-Tutorial. Das Universum beweist aber bereits, dass es aus einer tiefen Lore schöpft. Statt einer klassischen mittelalterlichen Fantasywelt, setzt Sagas of Lumin auch auf Steampunk-Elemente. Neben Drachen bestimmen fliegende Schiffe und Inseln den Luftraum – Drachen und Schiffe werden für Kämpfe, aber auch für den Handel eingesetzt. Zudem wetteifern die Bewohner der verstreuten Nationen stetig um Ressourcen – insbesondere Aer und Aernum, die die Ursprungsquelle der Magie darstellen.
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