Auf dem iPhone seit letztem Jahren meine Lieblingsfunktion: Die größte Neuerung des Galaxy S26 ist für mich nicht das Privacy Display

Spam-Anrufe nerven! Samsung bringt mit dem Galaxy S26 endlich eine Filterfunktion, die ich auf meinem iPhone nicht mehr missen möchte.

Samsung führt mit der S26-Reihe eine Funktion gegen ungewünschte Anrufe ein. Für mich ist das Feature Gold wert. (Bildquelle: GameStar Tech) Samsung führt mit der S26-Reihe eine Funktion gegen ungewünschte Anrufe ein. Für mich ist das Feature Gold wert. (Bildquelle: GameStar Tech)

Die Anzahl von Spam‑Anrufen hat sich bei mir in den letzten Jahren gefühlt multipliziert. Fast täglich blitzen unbekannte Nummern auf dem Handy-Bildschirm auf. In meinem Umfeld berichten viele von ähnlichen Erfahrungen, und ihr kennt das vielleicht auch.

Und dann kommen noch die üblichen Werbeanrufe hinzu, von Mobilfunkprovidern, Versicherungen und allen, denen man vergessen hat, die Werbeerlaubnis zu entziehen. Es nervt! Glücklicherweise hat mein iPhone im vergangenen Jahr mit iOS 26 einen automatischen Anruffilter erhalten, der endlich mehr Ruhe in den Alltag bringt.

Für mich ist die automatische Anrufprüfung eine der besten Handy-Funktionen überhaupt. Und jetzt bringt Samsung mit dem Galaxy S26 und One UI 8.5 das Feature endlich auch in die Galaxy‑Serie.

So schützt Apples Anrufprüfung mich vor Spam

Die Anruffilter findet ihr unter iOS unter Einstellungen > Apps > Telefon > Unbekannte Nummern überprüfen. (Bildquelle: GameStar Tech) Die Anruffilter findet ihr unter iOS unter Einstellungen > Apps > Telefon > Unbekannte Nummern überprüfen. (Bildquelle: GameStar Tech)

Auf dem iPhone habe ich die Funktion »Nach Grund des Anrufs fragen« direkt nach dem Update auf iOS 26 aktiviert.

Das Feature arbeitet so: Bei unbekannten oder nicht eingespeicherten Nummern nimmt das System automatisch ab und fragt den Anrufer per Ansage nach dem Namen und Grund des Anrufs. Die Antwort wird als Text auf dem Handy-Display angezeigt.

Ich sehe also, ob es Spam ist oder vielleicht doch jemand Wichtiges. Ich kann dann entscheiden, das Gespräch zu übernehmen, zurückzurufen oder zu ignorieren / blockieren.

Wer möchte, kann unbekannte Nummern alternativ auch direkt stummschalten und ignorieren – dann kann es allerdings passieren, dass auch wichtige Anrufe untergehen.


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Samsungs Antwort: Call Screening mit One UI 8.5

Dieses Filtersystem führt Samsung jetzt mit »Call Screening« ein – als Teil der Call Assist‑Funktionen in One UI 8.5. Beim Galaxy S26 ist es sofort dabei und per Update kommt es dann später im Jahr auch auf andere Samsung-Geräte.

Die Funktionsweise ist die gleiche wie bei meinem iPhone: Unbekannte Anrufer werden automatisch abgefangen. Eine Ansage fragt nach Name und Anliegen, die KI transkribiert das live auf eurem Display.

Ihr seht den Text und entscheidet: annehmen, ablehnen oder später zurückrufen. Ihr habt zudem die Möglichkeit, eine Textantwort einzutippen, die dem Anrufer dann vorgelesen wird. Zum Start arbeitet das Call-Screening in 13 Sprachen, darunter auch Deutsch.


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Google war noch früher dran

Google kennt das Feature mit Pixel Call Screen schon länger: Die KI übernimmt ebenfalls den Anruf, fragt nach dem Anrufgrund und filtert Spam. Der Hersteller hatte die Funktion zusammen mit dem Pixel 3 bereits 2018 vorgestellt, allerdings kam sie erst einige Jahre später auch auf deutsche Geräte.

Solltet ihr ein Google Pixel nutzen, findet ihr das Feature innerhalb der Telefon-App in den Einstellungen unter Anruf-Filter.


Übrigens: Ob euer Samsung-Handy das Update auf One UI 8.5 erhält, erfahrt ihr im verlinkten Artikel.


Diese Funktion gehört auf jedes Handy

Für mich ist der Anruf-Filter im Alltag mehr wert als beispielsweise neue Kamera-Features oder andere KI-Funktionen. Es spart Zeit, Nerven und schützt vor Betrug. Dass Samsung das jetzt mit One UI 8.5 nachholt, ist super – vor allem, weil es perspektivisch nicht S26‑exklusiv bleibt.

Wenn ihr ein Galaxy habt, das das Update bekommt, solltet ihr es aus meiner Sicht unbedingt aktivieren, genauso natürlich auf eurem iPhone oder Pixel-Handy. Ich hoffe, dass die Funktion künftig auf sämtlichen Geräten Einzug erhält, vor allem auch auf günstigeren Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones.

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