Neben Smartwatches erfreuen sich auch Smart Rings in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Sie sind unauffälliger als die Uhren und ermöglichen zudem, dass man eben auch noch eine »normale« Uhr tragen kann.
Die folgende Geschichte dürfte aber wohl der Alptraum aller Ringträger sein.
Galaxy Ring dehnt sich plötzlich aus
Der Tech-YouTuber ZONEofTECH hat auf X eine ziemlich beängstigende Geschichte geteilt. Demnach war er auf dem Snapdragon Summit in Hawaii und wollte gerade in den Flieger nach Hause steigen, als sich die Batterie seines Galaxy Rings plötzlich aufblähte.
Der Ring befand sich zu dem Zeitpunkt an seinem Finger und ließ sich durch das Aufblähen nicht mehr abziehen und verursachte Schmerzen. Der Zutritt zum Flugzeug wurde ihm verwehrt und er musste ins Krankenhaus, wo das Device mithilfe von Eis und Schmiermittel entfernt werden konnte.
Auf den Bildern ist klar zu erkennen, wie sich der Akku aufgebläht hat:
Link zum Twitter-Inhalt
Die Angelegenheit war natürlich einerseits ziemlich ärgerlich, weil der User ein Hotelzimmer und einen neuen Flug bezahlen musste, andererseits aber auch ziemlich beängstigend.
Wenn etwas Ähnliches mit einer Smartwatch oder einem Handy passiert, kann das jeweilige Gerät in der Regel einfach isoliert werden.
Bei einem Ring ist das durch die Bauweise unter Umständen nicht möglich. Insofern ist es wohl sogar gut, dass es vor dem Flug passiert ist und nicht etwa kurz nach dem Start. Niemand möchte stundenlang in einem Flugzeug sitzen, während ein Ring einem das Blut im Finger abschneidet.
Was steckt dahinter? Weshalb die Batterie kaputtgegangen ist, kann der User nur spekulieren. Höchstwahrscheinlich lag es am Kontakt mit Salzwasser auf Hawaii. Der Ring ist zwar wasserdicht, aber eben nicht gegen Salzwasser geschützt.
Gegenüber Android Authority hat Samsung auch schon ein Statement zu dem Fall abgegeben:
Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns oberste Priorität. Dies ist ein äußerst seltener Fall, und wir stehen in direktem Kontakt mit Herrn Rotar, um das Produkt zurückzuholen und mehr über die Probleme zu erfahren.
Tatsächlich scheint es sich dabei um einen Einzelfall zu handeln. Würde das häufiger vorkommen, wären auch mehr Geschichten darüber im Umlauf. Dennoch ist es natürlich ziemlich bedenklich und es bleibt zu hoffen, dass Samsung solche Fehlerquellen in Zukunft beheben kann.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.