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Seite 2: Samsung Galaxy S4 - 5-Zoll-Android mit Vollausstattung

Kamera

Galaxy S4 Die Automatik des Galaxy S4 erzeugt gestochen scharfe Bilder mit lebendigen Farben.

Galaxy S3 Die Kamera des Vorgängers schießt auch schöne Bilder, die aber niedriger aufgelöst sind und etwas blasser wirken.

Galaxy S4 im Zoom Im Zoom treten die Unterschiede naturgemäß stärker zu Tage.

Galaxy S3 im Zoom Im Vergleich ist das Bild der S3-Automatik ein bisschen ausgewaschen und viel niedriger aufgelöst.

Mit Handykameras ist das bekanntlich so eine Sache. Für Schnappschüsse bei guten Lichtverhältnissen und zum Videochat reichen sie vollkommen aus, für alles andere sind richtige Digicams vorzuziehen. Das ändert sich auch mit der neuesten Android-Generation nicht. Dafür finden wir beim Samsung schneller die richtigen Einstellungen und knipsen damit im Test gute Bilder. Die Fotos geraten bei Tageslicht schärfer und kontrastreicher als mit dem Xperia Z und dem HTC One, die Farben empfinden wir allerdings als geringfügig übersättigt.

In schlecht belichteten Umgebungen schwächelt die Kamera des Samsung ein wenig. Mit LED-Blitz erhalten wir noch ausreichend scharfe Ergebnisse, das HTC One kommt mit ungünstigen Lichtverhältnissen aber besser klar. Im Video-Modus schalten wir den Bildstabilisator hinzu und erreichen damit - gute Lichtverhältnisse wieder vorausgesetzt - ordentliche Aufnahmen, die auch auf dem Fernseher überzeugen. Mit der Frontkamera gelingen Porträts, die sich im Vergleich zum Xperia Z und dem Galaxy S3 durch eine hohe Farbtreue selbst bei wenig Licht auszeichnen.

Software

Die Android-Oberfläche hat Samsung an vielen Stellen angepasst. Die Android-Oberfläche hat Samsung an vielen Stellen angepasst.

Wie eingangs erwähnt läuft auf dem Samsung Galaxy S4 die aktuellste Android-Version 4.2.2. Damit hat Samsung momentan einen Vorteil gegenüber fast allen anderen Herstellern, die ihre aktuellen Androiden auch Monate nach dem Update durch Google noch mit der Version 4.2.1 ausliefern. Eine rosige Zukunft können wir dem Galaxy S4 hinsichtlich Updates dennoch nicht bescheinigen, denn auch Samsung hat sich in der Vergangenheit nicht mit schnellen Aktualisierungen hervorgetan. So wartet beispielsweise das Galaxy S3 bis heute auf einen Termin für sein Update auf 4.2.2.

Die Touchwiz-Oberfläche des Galaxy S4 unterscheidet sich in einigen Punkten vom herkömmlichen Android-Interface. So überträgt Samsung wie beim Vorgänger die Funktionen der drei Software-Buttons (Zurück, Home, Tasks) auf unterhalb des Bildschirms liegende Sensortasten und einen zusätzlichen Homebutton, wobei die Belegung unterschiedlich ausfällt: Den Taskmanager rufen wir durch Halten des Homebuttons auf, während der dadurch frei gewordene Button ein Kontextmenü einblendet. Außerdem können wir zu den üblichen fünf Homescreens noch zwei weitere hinzufügen, eine Übersicht erreichen wir durch das Zusammenziehen zweier Finger auf dem Touchscreen.

Bereits vom Samsung Galaxy Note 2 und Galaxy S3 bekannte ist die Multi-Window-Funktion, mit der wir ausgewählte Apps nebeneinander auf einem geteilten Bildschirm bedienen können. So schauen wir etwa auf der oberen Bildschirmhälfte ein Youtube-Video, während wir auf der unteren Hälfte Notizen schreiben oder im Internet surfen. Die Bildschirmaufteilung ist dabei frei skalierbar. Insgesamt funktioniert Multi-View gut und bereichert das Betriebssystem maßgeblich, auch wenn bislang nur wenige Apps unterstützt werden.

Einige weitere Funktionen sollen die Bedienung vereinfachen und das Galaxy S4 »smart« auf äußere Einflüsse reagieren lassen. Smart Stay etwa sorgt durch Erfassen der Augen dafür, dass die Bildschirmsperre so lange nicht aktiviert wird, wie wir das Gerät anschauen. Smart Scroll macht das Scrollen mit dem Finger theoretisch überflüssig, in dem es den Neigungswinkel des Gesichts erkennt und somit durch E-Mails und Websites scrollt, wenn wir das Gesicht leicht nach oben oder unten neigen. In der Praxis funktioniert das selten befriedigend, daher steigen wir im Test des Galaxy S4 kurzerhand wieder auf die gewohnte Bedienung um. So ergeht es auch einigen anderen Samsung-Extras, die häufig wie unnötige oder unausgereifte Gimmicks wirken. Immerhin die Gestensteuerung funktioniert akzeptabel. Damit blättern wir etwa durch ein Fotoalbum oder die Musikbibliothek, ohne je den Bildschirm zu berühren.

Die Multi-Window-Ansicht funktioniert wunderbar, wird aber nur von wenigen Apps unterstützt. Die Multi-Window-Ansicht funktioniert wunderbar, wird aber nur von wenigen Apps unterstützt.

Nützlicher finden wir da »Air View«, das unseren Finger bereits einige Millimeter über dem Touchscreen erkennt und Sonderaktionen erlaubt, um etwa Kontextmenüs einzublenden oder eine Vorschau anzuzeigen. Auch den Quick Check nutzen wir häufig. Dieser zeigt uns alle Statusinformationen wie verpasste Anrufe, eingegangene Nachrichten und die verbleibende Akkuladung an, sobald wir im Ruhezustand die Hand über den Sensor bewegen. Mit Android 4.2.2 halten zudem auch Lockscreen-Widgets Einzug bei Samsung. Neben den üblichen Übersicht-Widgets für E-Mails und dergleichen bietet Samsung hier ein eigenes Schnellauswahlmenü mit bis zu zwölf frei wählbaren Shortcuts.

Die Sprachsteuerung S-Voice erkennt unsere Befehle zuverlässig und auch mit Hintergrundgeräuschen noch akkurat. Wir müssen allerdings besonders deutlich sprechen. Die Computerstimme klingt zudem nicht besonders angenehm - so sympatisch wie Apples Siri ist uns S-Voice lange nicht. Ebenfalls nervig sind wieder einige vorinstallierte Apps wie die von Bild.de.

Samsung Galaxy S4 - Screenshots ansehen

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