Die Galaxy Watch 9 könnte ein Riesenschritt werden, Grund dafür ist ein neuer »Traum-Akku«

Mehr Akku, schneller geladen und auch noch sicherer: Samsung hat eine Weltneuheit gezeigt, die für künftige Wearables einen ordentlich Schritt nach vorne bedeuten dürfte.

Die Galaxy Watch 7 setzt noch auf einen Lithium-Ionen-Akku. Die Galaxy Watch 7 setzt noch auf einen Lithium-Ionen-Akku.

Nichts kritisieren wir bei Smartwatches so häufig wie den Akku. Je nach Modell ist nach ein, zwei oder drei Tagen Laufzeit oft Schluss und das Gerät muss neu geladen werden. Während Leistung und Funktionen von Smartwatches in den letzten Jahren stiegen, hat sich hier auch kaum etwas getan.

Samsung arbeitet jetzt an einem neuen Akku, der das schon 2026 zum Release der Galaxy Watch 9 ändern könnte.

Dabei handelt es sich um eine Feststoffbatterie. Die macht gegenüber den bisher verwendeten Akkus drei Dinge deutlich besser:

  • Sie ist sicherer
  • Sie ist schneller wieder aufgeladen
  • Sie hat eine höhere Energiedichte

Besonders der letzte Punkt könnte möglich machen, dass der Smartwatch-Akku länger hält – oder neuen Spielraum für noch mehr Leistung, noch hellere Displays oder andere Features bieten.

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Was bedeutet das in der Praxis? Aktuell handelt es sich bei dem Akku nur um einen Prototypen. Nach erfolgreichen Tests soll die Technologie in der ersten Jahreshälfte 2026 in Serie gehen. Feststoffakkus sollen dann in Wearable-Geräten, etwa der Galaxy Watch 9 oder dem Galaxy Ring 2/3, verbaut werden.

Im Detail: Der Feststoffakku soll laut Industriequellen eine Energiedichte von 200 Wh/L (Wattstunden pro Liter) bieten. Zusätzlich zur höheren Energiedichte sind Feststoffakkus schockresistent, haben eine geringere Brandgefahr und sind formflexibel.

Feststoffakkus: Ein Rennen über Branchen hinweg

Samsung hat den Feststoffakku nicht erfunden und ist bei Weitem auch nicht das einzige Unternehmen, das an der Batterie-Technologie forscht.

In der E-Auto-Branche etwa liefern sich mehrere Hersteller ein Rennen darum, das erste serienreife Auto mit Feststoffakku auf den Markt zu bringen, weshalb die neuen Akkus bei Autos schon in wenigen Jahren Standard sein könnten.

Was Samsung besonders macht: Der Konzern aus Korea ist das erste Unternehmen, dem es gelungen ist, eine Feststoffbatterie in derart kleinem Formfaktor zu produzieren, wie BusinessKorea vergangenen Monat berichtete. Bei Samsung wird die Batterie gar als Traum-Akku bezeichnet.

Dass Samsung einen derartigen Durchbruch bei der Feststoff-Technologie zu verkünden hat, kommt nicht überraschend.

Bereits auf der Technikmesse CES im Januar 2024 hatte Jang Deok-hyun, Präsident von Samsung Electro-Mechanics, die Weichen gestellt. Dort hatte er verkündet, dass man eine ebensolche Feststoffbatterie im kleinen Formfaktor für Wearables entwickeln werde.

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