Galaxy Watch 9 vs. Ultra2: Steht ihr vor dem Kauf, solltet ihr fünf Dinge beachten

Beide Smartwatches könnt ihr bereits vorbestellen. Wir nennen euch die wichtigsten Unterschiede der Galaxy Watches.

Samsung hat zwei neue Smartwatches vorgestellt. Wir zeigen euch die größten Unterschiede. (Bild: Samsung, Patrick S. GameStar Tech) Samsung hat zwei neue Smartwatches vorgestellt. Wir zeigen euch die größten Unterschiede. (Bild: Samsung, Patrick S. / GameStar Tech)

Wusstet ihr, dass Samsung den Rhythmus für die Galaxy Watch Classic und Ultra jedes Jahr wechselt? Genauer gesagt, seit der Watch 5 Pro im Jahr 2022.

Daher steht in diesem Jahr neben der Galaxy Watch9 auch die Watch Ultra2 in den Händlerregalen.

Wo die größten Unterschiede der neuen Smartwatches liegen und worauf ihr beim Kauf achten müsst, erfahrt ihr jetzt.

Galaxy Watch 9 vs. Ultra2: Die Specs und Features im Vergleich
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SpezifikationGalaxy Watch9Galaxy Watch Ultra2
Farben44 mm: Graphite, Silver
40 mm: Graphite, Cream
Titanium Silver, Titanium Gray
Abmessungen44 mm: 46 x 43,7 x 8,6 mm 40 mm: 42,7 x 40,4 x 8,6 mm47,4 x 47,1 x 10,7 mm
Gewicht44 mm: 34 g 40 mm: 31,5 Gramm61,5 Gramm
DisplaySaphirglas 44 mm: 1,5 Zoll (3,73 cm), 480 x 480 Pixel 40 mm: 1,3 Zoll (3,4 cm), 438 x 438 Pixel Bis zu 3.000 NitsSaphirglas 1,5 Zoll (3,85 cm), 498 x 498 Pixel Bis zu 5.000 Nits
ProzessorQualcomm Snapdragon® Wear Elite SW6100 (Penta-core, 3 nm), 2,1 GHz, 1,95 GHzQualcomm Snapdragon® Wear Elite SW6100 (Penta-core, 3 nm), 2,1 GHz, 1,95 GHz
Speicher2 GB RAM + 32 GB intern (ca. 20,5 GB frei verfügbar)2 GB RAM + 64 GB intern (ca. 49,3 GB frei verfügbar)
AkkuBis zu 40 Std. (Always On Display aus) 44 mm: 445 mAh 40 mm: 390 mAhBis zu 80 Std. (Always On Display aus) 800 mAh
LadeleistungSchnellladen (WPC - unterstützter drahtloser Ladestandard)Hochfrequentes Schnellladen (WPC - unterstützter drahtloser Ladestandard)
Betriebssystem & UIWear OS 7.0 powered by Samsung, One UI 9.0 WatchWear OS 7.0 powered by Samsung, One UI 9.0 Watch
SensorenBeschleunigung, Lage, Barometer, Umgebungslicht, Geomagnetischer Sensor (Kompass), Samsung BioActive Sensor (Herzfrequenz, EKG und BIA), Infrarot-TemperatursensorBeschleunigung, Lage, Barometer, Umgebungslicht, Geomagnetischer Sensor (Kompass), Samsung BioActive Sensor (Herzfrequenz, EKG und BIA), Infrarot-Temperatursensor
AnschlüsseLTE, Bluetooth 6.0, WLAN 2,4 + 5 GHz, NFC, Dual-GPS (L1+L5) / Glonass / Beidou / GalileoLTE, Bluetooth 6.0, WLAN 2,4 + 5 GHz, NFC, Dual-GPS (L1+L5) / Glonass / Beidou / Galileo
Wasserfestigkeit5 ATM + IP68 / MIL-STD-810H10 ATM + IP69K / DIN EN 13319 / MIL-STD-810H
KompatibilitätAndroid 13.0 oder höher,Android 13.0 oder höher
Preis (UVP)409 Euro (40mm, Bluetooth)
459 Euro (40mm, LTE)
439 Euro (44mm, Bluetooth)
489 Euro (44mm, LTE)
750 Euro

Galaxy Watch9 vs. Galaxy Watch Ultra2: Die größten Unterschiede

1. Preis, Speicher und Akku

Preislich unterscheiden sich die beiden Geräte stark voneinander.

  • Die Galaxy Watch9 ist ab 409 Euro erhältlich. Größe und LTE-Modul werden von Samsung extra berechnet.
  • Die Galaxy Watch Ultra 2 gibt es für 750 Euro inklusive LTE-Modul. Die Uhr ist zudem nur in einer Größe (47 Millimeter) erhältlich.

Auf dem Datenblatt spricht Samsung bei der Ultra-Smartwatch von »hochfrequentem Schnellladen«, während die Standard-Uhr nur »Schnellladen« unterstützt, ohne die Wattzahl genau anzugeben. Wie schnell die Uhr lädt, müssen also erste Tests zeigen.

Zum Speicher: Während das Ultra-Modell mit 64 GB internem Speicher ausgestattet ist, sind es bei der kleineren Version 32 GB. Beide Uhren verfügen zudem über 2 GB RAM und den Snapdragon Wear Elite.

Eine der größten Unterschiede ist zudem die Akkukapazität. Samsung verbaut bei der Ultra 2 satte 800 mAh, während die Watch 9 mit 390 mAh (40 Millimeter) beziehungsweise 445 mAh auskommen muss.

Laut Samsung erreicht die große Smartwatch eine Laufzeit von bis zu 80 Stunden. Mit der Watch9 sind es maximal 40 Stunden, sofern ihr das 44-Millimeter-Modell wählt.

Diese Werte sind allerdings ziemlich sicher auf eine optimierte Laufzeit berechnet. Workouts, das aktivierte Always-On-Display und die GPS-Nutzung sind darin nicht enthalten.


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2. Material, Maße und Widerstandfähigkeit

Die Galaxy Watch Ultra 2 ist mit Abmessungen von 47,4 x 47,1 x 10,7 Millimetern merklich massiver gebaut. Das merkt man. Personen mit kleineren Handgelenken sollten sich die Uhr vor dem Kauf beim Händler ihres Vertrauens näher anschauen.

Die Watch9 misst dagegen 46 x 43,7 x 8,6 Millimeter (44-Millimeter-Modell) beziehungsweise 42,7 x 40,4 x 8,6 Millimeter (kleinere Variante).

Mit 61 Gramm (ohne Armband) ist die Outdoor-Uhr zudem fast doppelt so schwer wie die Standardversion (max. 34 Gramm).

Die Galaxy Watch Ultra2 hat an der Seite einen Action-Button – die Galaxy Watch9 hingegen nicht. (Bild: Patrick S. GameStar Tech) Die Galaxy Watch Ultra2 hat an der Seite einen Action-Button – die Galaxy Watch9 hingegen nicht. (Bild: Patrick S. / GameStar Tech)

Dafür ist die Ultra2 aus Titan gefertigt und somit widerstandsfähiger. Das Gehäuse der Galaxy Watch9 ist hingegen aus Aluminium gefertigt.

Unterm Strich ist die Ultra2 für deutlich extremere Bedingungen gebaut und besitzt zudem eine Zertifizierung nach 10 ATM, IP69K und der Norm DIN EN 13319.

In Kooperation mit der Mares-App kann die Uhr wahlweise in einen Tauchcomputer für Tiefenmessung und Zeit unter Wasser verwandelt werden.

Die Watch9 bietet lediglich den Standardschutz nach 5 ATM und IP68 sowie keine Unterstützung von Mares.

3. Display und Helligkeit

So viel vorweg: In diesem Bereich sind beide Geräte State of the Art – entsprechend sind die Displays durch robustes Saphirglas geschützt.

Außerdem schaffen die Geräte beeindruckende Helligkeitswerte. Samsung hat bei der Ultra2 aber noch einiges drauf gepackt und soll stolze 5.000 Nits erreichen.

Galaxy Watch9 Galaxy Watch Ultra2 Galaxy Watch9 Galaxy Watch Ultra2

Beide Smartwatches sehen ihren Vorgängern um Verwechseln ähnlich. (Bild: Patrick S. / GameStar Tech)

In der Praxis dürfte dieser Wert jedoch nur temporär und unter sehr spezifischen Bedingungen machbar sein. Außerdem wird nur ein kleiner Teil des Bildschirms abgedeckt.

Das gilt auch für die 3.000 Nits der Galaxy Watch9. Im Alltag reicht dieser maximale Helligkeitswert aber allemal aus, und wie beim Vorgänger werdet ihr bei direkter Sonneneinstrahlung keine Probleme haben, Informationen abzulesen.

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4. Software-Features

Beide Uhren verfügen über eine Vielzahl von Software-Funktionen, die durch Gemini zusätzlich ergänzt werden. Wenn ihr den Arm zum Mund bewegt, antwortet euch wahlweise die KI – eine Funktion, die Google mit der Pixel Watch 4 eingeführt hat.

Allerdings gibt es auch exklusive Features nur für die Ultra 2:

  • Die Tauchfunktion haben wir bereits genannt: Mittels der Mares-App verwandelt ihr die Uhr in einen Tauchcomputer, ähnlich wie bei der Apple Watch Ultra.
  • Trail-Run: Der Modus erfasst unter anderem die zurückgelegten Höhenmeter, den Aufstiegsfortschritt und die Belastung beim Laufen. Zusätzlich gibt es einen Trinkalarm, der den Flüssigkeitsverlust im Verhältnis zum Körpergewicht schätzt. Auf Basis dieser Informationen gibt die Uhr während des Laufens Hinweise zur Flüssigkeitszufuhr.
  • SOS-Sirene: Durch Drücken des Schnellbuttons lässt sich ein bis zu 86 dB lauter Notrufton aktivieren, der eine Reichweite von bis zu 180 Metern hat, laut Samsung.

Der Trail-Run-Modus landet exklusiv auf der Galaxy Watch Ultra2. (Bild: Samsung) Der Trail-Run-Modus landet exklusiv auf der Galaxy Watch Ultra2. (Bild: Samsung)

Wenn ihr kein Samsung-Smartphone habt, müsst ihr auf die folgenden Funktionen verzichten:

  • EKG-Funktion zur potenziellen Erkennung von Vorhofflimmern beziehungsweise unregelmäßigem Herzrhythmus
  • Bluthochdrucküberwachung
  • Schlafapnoe-Erkennung
  • Fernsteuerung der Kamera.
  • Synchronisation von Schlaf- und DND-Modus.

Beide Uhren setzen zudem ein Android-Gerät mit der Version 13 oder höher voraus.

5. Vorbestellung und Preisentwicklung

Spielt ihr mit dem Gedanken, eine der beiden Uhren zu kaufen, solltet ihr die Vorbesteller-Aktionen des Herstellers im Auge behalten. In der Regel erhaltet ihr das Gerät so günstiger.

Wenn ihr diese Aktionen verpasst, lohnt es sich, zu warten. Samsung-Geräte fallen oft nach einigen Monaten stark im Preis und sind dann deutlich günstiger zu haben. So ist das Galaxy S26 Ultra nach drei Monaten um rund 400 Euro im Preis gesunken (je nach Online-Händler).

Weitere Smartwatch-Empfehlungen abseits von Samsung findet ihr zudem in unserer Kaufberatung: Die besten Smartwatches 2026: Das sind unsere Empfehlungen für Damen und Herren

Amazfit Active 2
Amazfit Active 2
Preis-Leistungs-Smartwatch, Helles Display, gute Akkulaufzeit
Huawei Fit 3
Huawei Fit 3
Herzfrequenzmessung, Sp02, Schlaftracking, Zyklus-Tracking, GPS
Pixel Watch 4
Pixel Watch 4
Wear OS, Gemini, Reparaturfreundlich, Präzise Messdaten
Galaxy Watch8
Galaxy Watch8
One UI Watch 8, Präzise Messdaten, Schönes Design, EKG, Blutdruckmessung
Amazfit T-Rex 3 Pro
Amazfit T-Rex 3 Pro
Outdoor-Smartwatch, Routennavigation, 3.000-Nits-Display
Garmin Fenix 8
Garmin Fenix 8
Oudoor-Smartwatch mit vielen Funktionen, präzise Herzfrequenzmessung, Kartennavigation

Für wen lohnt sich die Galaxy Watch und Ultra 2 ?

Die Galaxy Watch Ultra2 lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … gelegentlich tauchen geht und viel Sport treibt.
  • … mit die beste Akkulaufzeit einer Wear-OS-Smartwatch haben wollt.
  • … große Handgelenke habt.
  • … den maximalen Speicher und die maximale Spitzenhelligkeit sucht.

Die Galaxy Watch9 lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … einen smarten Begleiter für den Alltag und die Gesundheit sucht.
  • … einen hohen Tragekomfort bevorzugt (etwa beim Schlafen).
  • … schmalere Handgelenke habt.
  • … nicht über 500 Euro für eine Smartwatch ausgeben wollt.

Wie immer gilt die Empfehlung, auch ältere Modelle in Betracht zu ziehen. Geräte aus dem Jahr 2025 sind inzwischen deutlich günstiger zu haben, und die Unterschiede zu neueren Modellen sind nicht gravierend.

Allerdings sind sie bereits seit einem Jahr auf dem Markt. Samsung versorgt seine Smartwatches in der Regel mit vier weiteren OS-Updates sowie fünf Jahren Sicherheitsupdates. Wenn euch eine möglichst lange Supportlaufzeit wichtig ist, solltet ihr das also auch im Hinterkopf behalten.


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