Whispers from the Star ist ein Sci-Fi-Story-Spiel, das sich durch und durch nach Science Fiction anfühlt. Denn die Astronautin Stella ist kein gewöhnlicher NPC. Hinter der jungen Frau steckt ein Chat-Bot à la ChatGPT, der direkt auf meine Aussagen reagiert und auch mir Fragen stellt.
Anfangs bin ich fasziniert. Die Panik in ihrer Stimme wirkt echt, als sie mich verzweifelt um Hilfe bittet. Wie kann ich aus meiner Rettungskapsel entkommen?
, fragt sie mit zitternder Stimme. In meinem Kopf rattert es. Gibt es ein Notfallprotokoll? Einen funktionierenden Computer? Werkzeuge, um die Tür aufzubrechen? Wo sind wir überhaupt?
Schnell entspinnt sich ein angeregtes Gespräch, bei dem wir unsere Optionen durchgehen. Statt mich durch Dialogoptionen zu klicken oder Items auszuwählen, spreche ich direkt über mein Mikrofon mit Stella, die dann meine Vorschläge umsetzt. Ein anfangs unglaubliches Gefühl, das das Potenzial für zukünftige Story-Spiele aufzeigt – doch die Fassade bröckelt schnell.
Hinweis: Whispers from the Star ist nur auf Englisch verfügbar. Ihr braucht sehr gute Englisch-Kenntnisse zum Spielen, da ihr nicht nur den Bot verstehen, sondern auch selbst verständliche Anweisungen geben müsst.
Das Spiel arbeitet zudem mit klaren Restriktionen, sodass explizit sexuelle Interaktionen, Hassrede, stark emotional aufgeladene Themen wie Selbstverletzung und vergleichbare Inhalte nicht besprochen werden können.
Die Macht der Worte
Whispers from the Star erinnert eher an ein Visual Novel als ein klassisches Adventure – allerdings eben mit einer stark interaktiven Rollenspiel-Komponente. Die Handlung findet über einen Chatlog und Video-Anrufe statt, wobei ich mit Stella direkt über mein PC-Mikrofon interagiere und sie anleite. Als junge Astronautin ist sie nach einer mysteriösen Störung alleine auf dem Planeten Gaia gestrandet.
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