Test: Command & Conquer als Ego-Shooter? Mit Silica reist die Echtzeitstrategie in der Zeit zurück

Die Sammler stehen bereit, die Gewehre sind durchgeladen: Silica kombiniert Shooter- und RTS-Elemente. Im Test zeigt das neue Spiel der Arma-Entwickler riesiges Potential.

Der neue Echtzeitstrategie-Shooter Silica weist viele Parallelen zu Command + Conquer auf. Im Test bei GameStar Plus überprüfen wir, was das neue Spiel von Bohemia Interactive im Early Access auf dem Kasten hat. Der neue Echtzeitstrategie-Shooter Silica weist viele Parallelen zu Command & Conquer auf. Im Test bei GameStar Plus überprüfen wir, was das neue Spiel von Bohemia Interactive im Early Access auf dem Kasten hat.

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Silica kombiniert Starship Troopers und Dune sowie Shooter und Echtzeitstrategie. Auf einem fernen Wüstenplaneten kämpfen wir um wertvolle Rohstoffe und legen uns dabei mit allerhand Aliens und Konkurrenten an.

Neben klassischem Basenbau, Einheiten- und Ressourcenmanagement bietet der Titel auch packende FPS-Kost, bei der wir uns als Frontsoldat direkt ins Getümmel stürzen. Richtig gelesen – »und« statt » entweder/oder«, denn in Silica wechseln wir jederzeit zwischen RTS- und Shooter-Modus.

Wer von euch da jetzt »Battlezone« oder »Command & Conquer: Renegade« ruft, liegt gar nicht so falsch. Denn zum einen erkunden wir in Silica wie damals riesige futuristische Militärbasen. Zum anderen wollen die Entwickler, die Teil des Incubator-Programms von Publisher Bohemia Interactive sind, genau dieses Gefühl der 90er- und frühen 2000er-Jahre vermitteln. Ein kurzer Gameplay-Clip zeigt, was wir damit meinen:

Video starten 3:12 Inspiriert von Dune und C&C: So läuft der Basenbau im RTS-Spiel Silica

Christian Schwarz
Christian Schwarz

Command & Conquer war eine der ersten prägenden Videospiel-Erfahrungen für Christian Schwarz. Bis heute erinnert er sich gern an die ersten überwältigenden Eindrücke aus Der Tiberiumkonflikt zurück. Natürlich spielte er später auch Renegade und bestaunte die ikonischen Gebäude und Fahrzeuge aus der Ego-Sicht. Kein Wunder also, dass Christian bei der Ankündigung von Silica direkt hellhörig wurde und sich freut, das »Quasi-Dune« in moderner Grafik und mit Ego-Shooter-Modus für euch zu testen.

Es ist daher kein Zufall, dass eben Command and Conquer, aber auch dessen Vorgänger Dune 2 sowie Blizzards Meisterwerk Starcraft zu den größten Inspirationen für Silica zählen. So viel vorab: Den Geist der großen Vorbilder spürten wir bereits in unserer Vorabversion, die zum Preis von 20 Euro bei Steam in den etwa einjährigen Early Access geht.

Aber gute Echtzeitstrategie ist nur die halbe Miete, denn Silica will auch ein vollwertiger Ego-Shooter mit Klassensystem, Fahr- und Flugzeugen sowie packenden Schlachten werden. Ob das auch tatsächlich klappt, lest ihr in unserem Test.

Passt zu euch, wenn ...
  • …ihr Dune und Starship Troopers mögt.
  • …ihr auch bei Strategiespielen gern selbst zur Waffe greifen würdet.
  • …ihr das nächste optische Highlight sucht.
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • …ihr mit einem Genre-Mix nichts anfangen könnt.
  • …euch Science-Fiction-Settings abschrecken.
  • …ihr direkt eine Kampagne mit viel Abwechslung spielen wollt.

Die 90er sind zurück!

Die Menschheit ist mal wieder am Ende, denn in einer nicht allzu fernen Zukunft sind die Rohstoffe des blauen Planeten erschöpft. Da trifft es sich gut, dass wir im Jahr 2351 den Wüstenplaneten Baltarus entdecken, auf dem es große Vorkommen eines unbekannten, kristallähnlichen Minerals mit dem Namen Balterium gibt. Das wächst in Feldern auf der Oberfläche, lässt sich leicht ernten und schlichtweg die Lösung für alle Energieprobleme in der klammen Heimat.

Dummerweise haben ortsansässige Aliens (oder sind wir dann die Aliens?) etwas dagegen, dass wir einfach ihren Planeten ausbeuten – und das bedeutet Krieg. Das ist die Ausgangssituation von Silica – und auch schon alles, was das Spiel in Sachen Story bisher bietet.

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