Dass The Elder Scrolls 5: Skyrim nach so vielen Jahren immer noch so beliebt ist, liegt vor allem an den Mods. Spieler können das Rollenspiel selbstständig verändern und ihren Wünschen anpassen. Allerdings existieren mittlerweile so viele Mods für Skyrim auf dem PC, dass es schnell unübersichtlich und verwirrend werden kann. Welche Mods lohnen sich wirklich? Und was muss man bei der Installation beachten? Doch da kommen wir ins Spiel.
Wir erklären euch, wie ihr Skyrim-Mods installiert und stellen euch außerdem eine Auswahl der besten und beliebtesten Mods für Skyrim vor, sodass ihr gar nicht lange suchen müsst:
- So installiert ihr Skyrim-Mods
- Die besten Grafik-Mods für Skyrim
- Die besten Interface-, Komfort- und Patch-Mods für Skyrim
- Die besten Gameplay-Mods für Skyrim
- Die besten Story- & Quest-Mods für Skyrim
- Die besten Total Conversion - Ganz neue Spiele
Natürlich gibt es noch zahllose weitere Modifikationen, die wir euch hier nicht vorstellen. Seht diese Übersicht eher als Einstieg in die Materie. Später könnt ihr die umfangreichen Mod-Datenbanken auf eigene Faust durchstöbern und nach passenden Mods für eure ganz eigene Skyrim-Erfahrung suchen.
Wollt ihr überhaupt erst einmal die Faszination hinter Skyrim verstehen, empfehlen wir euch übrigens unser Video zum Thema. Vielleicht inspiriert es euch ja selbst loszulegen und fleißig zu modden:
6:12
Bethesda - Video: Darum sind Skyrim und Fallout so erfolgreich
Wie installiere ich Mods?
Mods sind von Spielern erstellte Modifikationen, die man händisch auswählen und installieren muss. Manche Mods gibt es im Steam Workshop. Weil sie in den Launcher integriert sind, ist das Verwenden der Mods hier besonders einfach: Klickt einfach auf den Button »Abonnieren« und schon ist die Mod beim nächsten Spielstart verfügbar.
Allerdings gibt es auch externe Mod-Datenbanken wie Nexusmods. Hier ist die Installation etwas aufwändiger. Wir erklären am Beispiel Nexusmods Schritt für Schritt, wie das funktioniert. Bei anderen Mod-Datenbanken funktioniert das Herunterladen und Installieren von Mods in der Regel ähnlich.
- Ladet Skyrim über Steam herunter und merkt euch den Pfad, wo das Spiel liegt. Das sollte standardmäßíg etwas in Richtung C:\Games\Steam\SteamApps\common\skyrim sein, falls ihr keinen anderen Speicherort ausgewählt habt.
- Achtet als nächstes darauf, dass ihr auf jeden Fall alle nötigen Zugriffsrechte besitzt. Navigiert zu eurem Steam-Ordner und führt einen Rechtsklick auf den Skyrim-Ordner dort aus. Geht über »Eigenschaften« auf »Sicherheit« und wählt dort »Bearbeiten«. Ein neues Fenster öffnet sich. Klickt dort auf euren PC-Nutzer und setzt das Häkchen bei »Vollzugriff«, sollte es nicht schon vorhanden sein und bestätigt in beiden Fenstern.
- Erstellt einen (kostenlosen) Account bei Nexusmods.
- Manuelle Installation: Jetzt kann es losgehen. Geht zur Mod-Seite eurer Wahl und ladet die Mod-Daten als .zip- oder .rar-Archiv herunter. Eventuell müsst ihr dafür noch ein Programm wie 7zip zum Entpacken installieren. Entpackt sämtliche Mod-Daten in den Skyrim-Ordner unter \Games\Steam\SteamApps\Common\Skyrim\Data oder eurem entsprechenden Installationspfad. Anschließend müsst ihr die Mod nur noch per Häkchen im Launcher aktivieren und könnt loslegen.
- Installation mit dem Nexus Mod Manager: Um es noch einfacher zu machen, könnt ihr den Vortex nutzen. Installiert das Programm und bestätigt den Installationsort von Skyrim. Wählt den gewünschten Installationsort für Mods und sucht euch anschließend die passenden Mods auf der Webseite.
Wählt dort »Download with Manager« und wartet, bis die Mods im Vortex erscheinen. Dort könnt ihr sie dann einfach per Klick installieren. Achtet darauf, dass die Reihenfolge, in der die Files dort geladen werden, zu der passt, die die Modder auf der Mod-Seite empfehlen. Sonst kann es sein, dass die Mod nicht ordnungsgemäß funktioniert. Sollte die Reihenfolge nicht passen, könnt ihr sie einfach per »Drag and Drop« ändern. - Auf vielen Mod-Seiten finden sich auch separate und spezifische Installationshinweise, die ihr zusätzlich beachten solltet. Außerdem ist nicht jeder Mod mit jeder kompatibel. Fertigt immer eine Sicherungskopie eurer Spieldaten an, bevor ihr Mods verwendet.
Ihr solltet bei der Installation von Mods grundsätzlich eine gewisse Vorsicht walten lassen. Je nach Modifikation kann eure Performance leiden. Außerdem ist es möglich, dass eure Spielstände unbrauchbar werden. Legt also vorsorglich eine Sicherungskopie an, bevor ihr die ersten Mods installiert. Lest euch zudem die Installationsanweisungen der jeweiligen Mods sorgfältig durch und achtet auf eventuelle Inkompatibilitäten.
Der Skyrim Script Extender (SKSE)
Viele Mods setzten den sogenannten Script Extender (SKSE) voraus. Mit dieser eigenständigen Mod werden viele neue Skripts möglich, die für manche anderen Mods zwingend notwendig sind. Ihr müsst den Extender allerdings nur einmal installieren.
Die Installation verläuft im Grunde genau so wie bei den meisten anderen Mods. Allerdings müsst ihr danach Skyrim immer über die skse_loader-exe starten, wenn ihr eine entsprechende Mod verwenden wollt. Wir haben bei allen Mods markiert, falls sie den SKSE voraussetzen.

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