The Elder Scrolls 6 wurde inzwischen schon vor über 8 Jahren angekündigt, aber wir wissen immer noch fast nichts über Bethesdas nächstes großes Rollenspiel. Weder Leaks noch offizielle Infos verraten, welchen Teil Tamriels uns der Skyrim-Nachfolger erkunden lässt oder wie er aussieht und sich spielt.
Es gibt aber schon so einige Vermutungen, Hammerfell und High Rock als Schauplatz hat etwa Bethesda selber schon mutmaßlich angeteast. Dazu würde auch perfekt die Idee passen, die von einem führenden Skyrim-Entwickler kommt.
Hinaus aufs Meer
Bruce Nesmith arbeitete über 20 Jahre lang für Bethesda und war in führender Rolle an der Entwicklung von Skyrim beteiligt, bevor er das Studio 2021 verließ. In einem Interview mit ... wird er danach gefragt, was "die Drachen von Elder Scrolls 6" sein könnten. Also das Feature, mit dem das Rollenspiel heraussticht und sich auch von seinem Vorgänger abhebt.
Für Nesmith gibt es offenbar nur eine naheliegende Antwort: Schiffe! So erklärt er im Interview:
Ich denke, Boote und vielleicht sogar Schiffskämpfe wären das naheliegendste. [...] Sollte The Elder Scrolls 6 in der Iliac-Bucht spielen, liefert das die perfekten Voraussetzungen für eine Erweiterung, die sich um die Seefahrt dreht. Und selbst wenn man nie unter die Wasseroberfläche geht, gäbe es so viele coole Sachen, die man auf dem Wasser machen könnte. [...]
Wir könnten eigene Fähigkeiten haben, mit denen wir auf dem Wasser laufen können oder Boote steuern. Es könnte alle möglichen besonderen Kreaturen und Wasserzauber geben.
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Skyrim-Dilemma: Der Verfall von Bethesda
Nesmith hat noch mehr Ideen, er kann sich Haie und Kraken als Gegner vorstellen und spekuliert auf einen Auftritt von Seeelfen, einem eher unbekannten Volk aus der Elder-Scrolls-Lore.
Schiffe? Ja, bitte!
Das spannendste ist aber schlicht, dass jemand, der schon an Daggerfall gearbeitet hat und Lead Designer bei der Entwicklung von Skyrim sagt, dass Schiffe die naheliegende Option für The Elder Scrolls 6 wären. Natürlich ist Nesmith nicht mehr an der Entwicklung beteiligt, als langjähriger Mitarbeiter kennt er die Arbeitsweise des Studios und natürlich viele der Menschen, die gerade Bethesdas neues Rollenspiel entwickeln und wichtige Entscheidungen treffen. Allzu verwunderlich wäre es also nicht, würde Nesmith mit seiner Vermutung richtig liegen,
Für mich wären Schifffahrt und vielleicht auch Schiffsbau die perfekten neuen Features für The Elder Scrolls 6. Denn ja, sie wären eine naheliegende Weiterentwicklung: Schließlich führte Starfield als erstes Bethesda-Spiel Fahrzeuge ein: Erst nur Raumschiffe, dann aber auch Autos auf den Planeten. Die Creation-Engine kann jetzt Fahrzeuge, warum also nicht auch Schiffe, mit denen wir durch die Iliacbucht segeln?
18:51
Weltraum-Reisen werden in Starfield jetzt auch ohne Mods so, wie man sich das von Anfang an gewünscht hat
Statt oder zusätzlich zu Häusern könnten wir Boote besitzen, die wir selbst anpassen, dekorieren und vielleicht sogar von Grund auf selbst bauen könnten. Auch hier liefert Starfield mit dem Schiffsbuilder schon eine Mechanik, die in eine ähnliche Richtung geht. Einrichten können wir unsere Raumschiffe ja auch schon selbst. Im Zusammenspiel mit dem Siedlungsbau, der in Fallout 4 zum ersten Mal auftauchte, könnten wir in Elder Scrolls 6 unseren eigenen Hafen bauen, Arbeiter anheuern Häuser er- und einrichten.
Mit unserer schwimmenden Wohnung würden wir Bethesda-Welten auf eine ganz neue Art erkunden, von Insel zu Insel fahren, Geheimnisse vielleicht auch unter der Meeresoberfläche entdecken, gegen Piraten kämpfen und natürlich jede Menge Beute auf dem Schiff lagern. Eine kreative Herausforderung für die Entwickler bei Bethesda und eine Gelegenheit, die spielerische Freiheit nochmal zu vergrößern. Ein befahrbarer Ozean wäre auch eine großartige Möglichkeit, Mods und Erweiterungen als Inseln zu integrieren.
Ich könnte jetzt noch ewig weiterschwadronieren, aber beschränke mich noch auf einen, etwas weiter hergeholten Gedanken: Vielleicht könnte Bethesda sogar die Seefahrt benutzen, um seine berühmten handgebauten Welten mit den prozeduralen Ansätzen eines Starfields zu vereinen.
Während wir an Land eine komplett von Bethesda erdachte Spielwelt erkunden sollten, könnten die Entwickler Inseln mit per Zufall verteilten Außenposten in einem gigantischen Ozean verstreuen. Deren Erkundung könnte dann eine Art Endgame bieten, bei dem wir legendäre Kontrahenten auf fernen Inseln suchen, die besonders wertvolle Beute fallen lassen. Aber genug der Spinnerei! Was haltet ihr denn von Schiffen in Elder Scrolls 6? Würdet ihr sofort die Segel setzen oder bleibt ihr lieber auf festem Boden? Schreibt es gerne in die Kommentare!
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