Guter Bass, klare Dialoge: Eine meiner Top-Soundbars aus diesem Jahr ist gerade für 200 Euro günstiger im Angebot

Die Sonos Arc Ultra könnte euer Startpunkt für ein Multiroom-Setup sein.

Sonos Arc Ultra ist ein echter Allrounder und gerade im Angebot. (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Sonos' Arc Ultra ist ein echter Allrounder und gerade im Angebot. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Ihr habt noch Platz im Wohnzimmer und plant, euren Klang aufzurüsten? Dann habt ihr zum Black Friday sicher einige Angebote im Blick.

Meine persönliche Empfehlung: die Sonos Arc Ultra. Die macht nicht nur ordentlich von sich hören, sondern wartet mit Multiroom-Funktionalität auf, der optimale Startpunkt für ein Soundsystem. Diese Woche ist die Klangstange für 700 Euro statt 900 Euro zu haben und das gleich bei mehreren Anbietern, beispielsweise Heimkinoraum, Berlet oder Expert.

Maxe Schwind
Maxe Schwind

Maxe ist seit 2016 Tech-Redakteur, und Fernseher waren schon immer sein Fachgebiet. LED, OLED, Mini-LED, Micro-LED: Völlig egal, er interessiert sich für alle Displays. Natürlich kommt der Sound auch nicht zu kurz.

Sonos Arc Ultra: Das gefällt mir

Die Soundbar ist groß und das bedeutet, dass sie einen ordentlichen Klangkörper besitzt. Vor allem kurze und kompakte Soundbars saufen beim Klang gerne ab. Nicht so die Arc Ultra. In meinem Test attestierte ich ihr sogar »ordentlichen Bass für eine Soundbar« und das will ohne Subwoofer schon etwas heißen.

Damit räumt das Modell ein Problem von kleineren Klangstangen schon mal aus, die 14 verbauten Treiber besorgen den Rest.

Ich arbeite auf einem 48-Zoll-TV und bringe die Arc Ultra kaum auf dem Schreibtisch unter. (Bild: Maxe S., GameStar) Ich arbeite auf einem 48-Zoll-TV und bringe die Arc Ultra kaum auf dem Schreibtisch unter. (Bild: Maxe S., GameStar)

Eine natürliche Dynamik ist ein weiterer Vorteil. Besagte 14 Treiber sind auf 120 Zentimeter Breite verteilt. Dadurch streuen sich die Klangquellen und der Raumklang wird dadurch ohne weiteres Zutun unterstützt.

Das zahlt sich auch bei Dialogen aus. Der Treiber in der Mitte, also der Center, spielt dominant auf. Dadurch versteht man Dialoge besser und das ohne eine entsprechende Einstellung. 

Sicher kommt es am Ende auf die Abmischung des Films oder der Serie an, aber gerade durch die Räumlichkeit besitzt die Soundbar viel Spielraum.

Die Sonos Arc Ultra ist ein wunderbarer Allrounder. Zum einen natürlich fürs Heimkino, aber auch zum Bespielen durch Musik. Abgesehen von fehlenden Google-Funktionen, lassen sich Lieder direkt über die Soundbar abspielen.

Mir persönlich ist das wichtig, denn ein Audiogerät, das sowohl bei Filmen als auch Musik glänzt, ist deutlich flexibler und ausgewogen im Klang.

Anschlussseitig bleibt die Sonos Arc Ultra zurückhaltend. Das ist für zuhause aber vollkommen ausreichend. (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Anschlussseitig bleibt die Sonos Arc Ultra zurückhaltend. Das ist für zuhause aber vollkommen ausreichend. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Eine ihrer größten Stärken liegt bei Multiroom. Durch ihre Multiroom-Konnektivität bietet sich die Soundbar vor allem für Personen an, die relativ simpel ein Heimkino-Setup besitzen (und erweitern) möchten, ohne sich viel mit der Materie beschäftigen zu wollen.

Was ist Multiroom?

Multiroom-Konnektivität bedeutet, dass mehrere Lautsprecher in verschiedenen Räumen über ein gemeinsames WLAN miteinander verbunden sind und sich zentral steuern lassen. 

So kann jeder Raum entweder unterschiedliche Inhalte abspielen oder alle spielen synchron dieselbe Musik – ohne Verzögerungen. Systeme wie Sonos erlauben zusätzlich das flexible Gruppieren von Räumen sowie das nahtlose Erweitern des Setups, etwa durch weitere Lautsprecher oder Subwoofer.

Das Design bietet viel fürs Geld. Manchen mag es Wurscht sein, ich finde ein ansprechendes, zurückhaltendes Design sowie eine hochwertige Verarbeitung wichtig. Ein billiger Plastikbomber klingt meist auch nicht so gut.

Natürlich ist an der Sonos Arc Ultra nicht alles perfekt.

Sonos Arc Ultra: Das gefällt mir nicht

120 Zentimeter und 6 Kilo sind nicht zu unterschätzen. Ich habe eben die Größe gelobt und bei diesem Standpunkt bleibe ich, aber man braucht eben auch den Platz dazu.

Soundbars werden gerne gerade wegen ihres Formfaktors gekauft; dem kommt die Arc Ultra nicht entgegen. Ihre natürliche Räumlichkeit (die sich gerade bei Actionfilmen auszahlt) zahlt die Klangstange mit ihrer Größe, bedenkt das vor dem Kauf.

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Ihr werdet keine Google-Dienste finden, also kein Chromecast oder Google Assistant. Vielen wird es vermutlich egal sein, erwähnt sei es an dieser Stelle trotzdem.

Die Arc Ultra kommt mit integrierter Raumeinmessung – allerdings nur für Apple-Geräte. Über die App und euer iPhone holt ihr noch mal ein Eckchen Klang heraus. Als Android-Besitzerin oder -Besitzer schaut ihr allerdings in die Röhre, schade.

Richtig krass spielt die Soundbar erst mit zusätzlichen Speakern auf. Die Arc Ultra ist wirklich weitab von schlecht und funktioniert als einzelnes Gerät ganz wunderbar. Mit allen Muskeln spielt sie erst mit weiteren Boxen.

Zwei Sonos Era wirken Wunder, kosten laut Webseite aber auch 229 Euro zusätzlich pro Speaker. Logo, wer gerne ein ganzes Soundsystem haben möchte, weiß, dass man eine Faust voll Hunnis hinlegen muss. Noch besser klingt die Soundbar allerdings, wenn man Multiroom aktiv nutzt.

Die Sonos Arc Ultra ist für euch, wenn …

  • ihr plant, sie im Laufe der Zeit zu erweitern, entweder im Wohnzimmer oder weitere Räume hinaus.
  • ihr ein Surround-Setup bauen wollt, ohne Aktivlautsprecher ins Wohnzimmer zu stellen.
  • ihr einen Allrounder sucht, der Filme und Musik gleichermaßen gut wiedergeben kann.

Mögliche Alternativen zur Sonos Arc Ultra:

  • Sharp Q HT-SBW55121: Wenn euch Multiroom egal ist, ihr eine ähnlich große Soundbar sucht und Platz für einen Subwoofer habt, haltet die Augen nach diesem Modell offen. Im Test habe ich es zu meinem Referenzmodell gekürt, denn bis auf eine fehlende App macht die Soundbar so gut wie alles richtig. Preispunkt: 500 Euro
  • Nubert nuPro AS-2500: Zugegeben, der dynamische Modus ist nicht so breit wie der bei der Sonos Arc Ultra. Dafür ist Soundbar leicht zu handhaben und bietet nach wie vor mit den besten Klang einer Klangstange, den ich bisher gehört habe. Preispunkt: 500 Euro.

Die größte Stärke der Sonos Arc Ultra ist ihre Multiroom-Funktionalität, mit der sich kinderleicht ein Set im ganzen Haus aufbauen ließe.

Wollt ihr kein kostspieliges Surroundsystem kaufen, kommt ihr mit der Sonos Arc Ultra, einem Subwoofer und zwei Era-Speakern günstiger weg. 

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