50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

»Sowas nervt mich tierisch« - Sogar George R.R. Martin ist wegen einem Marvel-Twist stinkig, der Fans seit 18 Jahren Herzschmerz bereitet

Ihr müsst schon mit den Augen rollen, wenn ihr nur an das Ehe-Aus von Spider-Man und MJ in One More Day denkt? George R.R. Martin geht es genauso.

In No More Day hat Spider-Man seine Ehe mit Mary-Jane an den Teufel verkauft, um das Leben von Tante May zu retten. Bildquelle: Marvel Comics In No More Day hat Spider-Man seine Ehe mit Mary-Jane an den Teufel verkauft, um das Leben von Tante May zu retten. Bildquelle: Marvel Comics

2007 hat Marvel die eigenen Fans so richtig auf die Palme gebracht. In der Story-Arc One More Day wurde die Ehe zwischen Spider-Man und Mary Jane, die seit den 80ern bestand, einfach so aus dem Kanon getilgt. Denn Peter Parker sollte lieber wieder ein armes Single-Dasein fristen, um so bei einem jungen Zielpublikum besser anzukommen.

Also ließ Marvel Spider-Man seine Ehe (und fast 30 Jahre Charakterentwicklung) an Mephisto verkaufen, um eine tödlich verwundete Tante May von der Schwelle des Jenseits zurückzuholen. Diese Entscheidung kam bei zahlreichen Marvel-Fans - um es gelinde zu formulieren - gar nicht mal so gut an.

Selbst heute und damit fast 20 Jahre später genießt One More Day einen beinahe legendär schlechten Ruf. Für viele Fans gilt die Comicreihe als Paradebeispiel dafür, wie man mit exzessiven Retcons nicht nur eine beliebte Figur gegen die Wand fährt, sondern seine gesamte Leserschaft vergrault.

Sogar George R.R. Martin kriegt wegen One More Day die Krise

Und wie sich jetzt herausstellt, ist deswegen auch George R.R. Martin stinkig. Im Interview mit PopVerse hat der Autor von Das Lied von Eis und Feuer darüber gesprochen, wie sehr ihn Geschichten begeistern, die sich über einen sehr langen Zeitraum abspielen. (Hier versteckt sich irgendwie eine gewisse Ironie bezüglich des ausbleibenden Release-Termins für The Winds of Winter …)

Dabei nennt er Spider-Man als Negativ-Beispiel, wie Retcons diesen Geschichten schaden können:

Ich bin ein Spider-Man-Fan. Ich habe hunderte seiner Comics gelesen, nicht nur eine Handvoll. Und ich muss zugeben, dass sie mich auch frustrieren. [...] 

Ich mag keine Retcons. Ich mag keine Reboots. Ich verfolge die Geschichte eines Charakters oder eines Superhelden über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg und dann wird auf einmal gesagt: Oh, nein. Nichts davon ist jemals passiert. Wir fangen von vorne an. Das nervt mich tierisch. [...] 

Peter Parker hat Mary Jane geheiratet. Das kannst du nicht einfach so rückgängig machen, was sie aber tun. Und da können wir nicht mitreden.

Übrigens ging es in dem Interview auch um A Knight of the Seven Kingdoms - die neue TV-Serie im Universum von Game of Thrones, die am 18. Januar 2026 startet.

Hier der offizielle Trailer:

Video starten 2:33 A Knight of the Seven Kingdoms: Im ersten Trailer wirkt das GoT-Prequel überraschend fröhlich

Bis heute hoffen Leser darauf, dass Peter Parker und Mary-Jane Watson in den Marvel-Comics endlich wieder zusammenfinden und ein Ehepaar sein dürfen. Dieser Bitte ist bisher nur Jonathan Hickman mit seiner Ultimate Spider-Man-Reihe von Anfang 2024 nachgekommen, die sich aber in einem alternativen Universum abspielt.

Apropos Spider-Man: Mit dem vierten Solo-Film für Tom Holland geht es im Marvel Cinematic Universe am 30. Juli 2026 weiter. Bei Brand New Day sind dann auch Jon Bernthal als der Punisher und Mark Ruffalo als Hulk am Start.

Was George R.R. Martin aktuell sonst so treibt, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

zu den Kommentaren (6)

Kommentare(6)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.