Vor 15 Jahren spielte James McAvoy in X-Men: Erste Entscheidung einen jungen Professor X, dessen ältere Version in den Originalfilmen von Star-Trek-Legende Patrick Stewart verkörpert wird.
McAvoy hat damals wohl Blut geleckt und machte es sich scherzhaft zur Aufgabe, sich in weitere Projekte als jüngere Version von Stewart zu schummeln. Und was bietet sich da besser an als Star Trek? Das Universum, das den 86-jährigen Darsteller berühmt gemacht hat?
Eine limitierte Serie über Picard und die Stargazer
In der Star-Trek-Serie The Next Generation (kurz: TNG) erhält Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) sein altes Schiff – die USS Stargazer – von den Ferengi zurück. Das Raumschiff wurde zuvor in der Schlacht von Maxia im Jahre 2355 stark beschädigt und musste von Picard im All zurückgelassen werden.
An dieser Wiedervereinigung wollte James McAvoy mit seiner Idee für ein Spin-off (oder besser gesagt Prequel) der Serie anknüpfen, wie er im Happy-Sad-Confused-Podcast von Josh Horowitz preisgibt. »Mutiny on the Stargazer« (deutsch: Meuterei auf der Stargazer) wäre eine in sich abgeschlossene Staffel gewesen – also quasi eine limitierte Show:
Ich hatte diese ganze Geschichte über einen jungen Picard, die ich liebe. Ich habe sie vorgeschlagen – es war so etwas wie eine eigenständige, einmalige Staffel … in der er das Kommando über die Stargazer übernahm, was dabei tatsächlich passierte und welches Geheimnis er seine gesamte Karriere lang gehütet hat.
Die Kontrolle der Stargazer übernahm Picard im Jahr 2333, nachdem ihr Captain in einem Gefecht ums Leben gekommen war. In der Krisensituation behielt Jean-Luc einen kühlen Kopf und wurde wenig später offiziell zum Captain befördert. Damit ging er als einer der jüngsten Captains der Sternenflotte in die Geschichte ein.
So wirklich gesehen haben Fans dieses Szenario jedoch nie. Es wurde in TNG und Picard lediglich mehrfach erwähnt. Spannenderweise war dort nie von einer Meuterei
die Rede, weshalb das Projekt wohl ein Kapitel aus Picards Karriere gezeigt hätte, das es vorher im Kanon so noch nicht gegeben hat.
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Wann wird Star Trek Realität? Experte klärt auf!
Tatsächlich schien Paramount nicht abgeneigt gewesen zu sein und die Serie wäre beinahe umgesetzt worden. Letztendlich scheiterte es jedoch an der Logistik, die genauen Probleme führt der 47-jährige Brite allerdings nicht näher aus:
Ich habe sie ihnen einfach vorgestellt, mit ihnen darüber gesprochen, und sie waren begeistert, aber wir hatten logistische Probleme, die bedeuteten, dass wir es nicht umsetzen konnten. Aber ich liebe diese Geschichte so sehr, dass ich mich abends ins Bett lege und nachts darüber nachdenke.
Welches Geheimnis Picard in Mutiny on the Stargazer sein Leben lang gehütet hätte, werden Fans wohl nie erfahren. Aber vielleicht weiht uns McAvoy ja irgendwann noch in die konkreten Pläne ein.
Falls ihr noch mehr zu Star Trek lesen möchtet, verlinken wir euch in der obigen Box weitere Artikel zum Thema. Dort könnt ihr ebenfalls die neuesten Infos zum geplanten Kinofilm der Dungeons-&-Dragons-Regisseure nachlesen.
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