In Starfleet Academy erholt sich die Föderation weiterhin von der Katastrophe »The Burn« (deutsch: Der Brand), bei der ein einziger Kelpianer mit einem mentalen Schrei das Dilithium in der gesamten Galaxie auf einen Schlag destabilisierte.
Doch all die Mühen, die Infrastruktur der Sternenflotte wieder aufzubauen, wären beinahe völlig umsonst gewesen. Im großen Staffelfinale von Starfleet Academy macht sich Nus Braka eine ganz spezielle Waffe zu eigen. An dieser Stelle seid gewarnt: Es folgen Spoiler zu Folge 6 und 10 von Starfleet Academy!
Ein Molekül wird zur Superwaffe
Wir erinnern uns kurz zurück: In Episode 6 »Come, Let’s Away« werden einige Kadetten von den Furien gefangen genommen. Kanzlerin Ake (Holly Hunter) und Charles Vance (Oded Fehr) bitten Schurke Nus Braka (Paul Giamatti) dabei um Hilfe.
Nus nutzt die Situation jedoch aus und plündert die Raumstation für hochgeheime Waffentechnologie J19-Alpha. Was genau er entwendet, bleibt lange ein Geheimnis – doch jetzt kennen wir die Antwort: Omega-47.
Omega-47 ist eine synthetische Variante des Omega-Moleküls, das wir bereits aus anderen Serien wie Voyager kennen. Dazu unten noch mehr.
Das synthetisierte Omega-Molekül will die Föderation eigentlich als potenzielle neue Energiequelle nutzen, denn ein einzelnes Teilchen kann einen ganzen Planeten eine Million Jahre lang mit Energie versorgen.
Ein so mächtiges Molekül hat natürlich auch einen Schwachpunkt: Omega-47 ist in der Lage, Raum und Subraum über einen ganzen Bereich hinweg auseinanderzureißen. Somit wären Warp-Reisen für Millionen von Jahren nicht – oder sogar nie wieder – möglich.
Aus dem entwendeten Omega-47 stellte Nus Braka Minen her, mit denen er die Föderation komplett einkreist. Wenn nur ein Raumschiff die Bomben berührt … BUMM! Die Sternenflotte ist Geschichte! Wie der Konflikt ausgeht, verraten wir an dieser Stelle nicht.
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Kirk, Spock, Picard - Star Trek: Starfleet Academy spannt jetzt die ganz großen Kaliber vor den Karren
Der Doktor spielt eine wichtige Rolle
Viele von euch erinnern sich sicher noch an Staffel 4 Folge 21 von Voyager »Die Omega-Direktive.« Dort versuchen die Borg, die Omega-Partikel mit allen Mitteln zu synthetisieren und zu stabilisieren. Das ruft Captain Janeway (Kathryn Mulgrew) und ihre Crew auf den Plan, die natürlich erfahren, wie gefährlich die Teilchen wirklich sind.
Da der Doktor (Robert Picardo) damals auch ein Teil der Voyager war, kennt er sich bestens mit den Molekülen aus, was im Starfleet-Finale natürlich von Nutzen ist. Der Meinung ist auch Showrunner Noga Landau (via TrekMovie):
»Die Voyager-Episode ›Die Omega-Direktive‹ hat einen großen Einfluss auf das, was wir im Finale getan haben. Da der Doktor Teil dieser lebendigen Geschichte war, verfügt er über jahrhundertelanges Wissen und wissenschaftliche Erkenntnisse über Omega-Partikel, wie sie den anderen Mitgliedern unserer Crew nicht zur Verfügung stehen. Deshalb hat er letztendlich die Antwort bezüglich der Gluonen [Elementarteilchen] vor allen anderen gefunden.«
Demnach haben Landau und seine Crew Star Trek: Voyager wohl als direkte Inspiration für ihr Staffelfinale benutzt. Das ist natürlich nicht die einzige Anspielung auf bereits vergangene Projekte. In der unteren Box findet ihr noch mehr:
Mit Starfleet Academy ist es noch nicht vorbei. Eine zweite Staffel ist bereits bestellt und die Dreharbeiten sind auch schon beendet. Demnach können wir voraussichtlich Anfang 2027 mit den neuen Folgen rechnen. Falls ihr noch mehr dazu wissen möchtet, findet ihr in der obigen Box einen ausführlichen Artikel zu Season 2.