Rian Johnsons geplante Star-War-Trilogie wurde vor einer ganzen Weile eingestampft – und scheinbar ging damit nicht allzu viel Arbeit verloren. Wie der Regisseur (The Last Jedi, Knives Out) in einem Interview mit Rolling Stone verriet, existierte noch nicht mal ein konkreter Handlungsrahmen.
»Da ist nie wirklich was passiert«
Wie Johnson ausführt, waren Star-Wars-Chefin Kathleen Kennedy und er erst dabei, lose Ideen zu sammeln. Die Trilogie habe noch tief in der Konzeptphase gesteckt. Zwar habe er damit viel Spaß gehabt, aber es klingt, als wäre selbst ein Drehbuch noch ferne Zukunftsmusik gewesen.
Angesichts dessen erscheint es etwas überraschend, dass Disney bereits grünes Licht für eine komplette Trilogie gegeben hatte. Offenbar war das Vertrauen in Johnsons Namen und Erfahrung groß.
Dass es dann doch nicht dazu kam, lag laut Johnson auch an seinem anderen Filmprojekt, das dann wiederum sehr erfolgreich lief: Knives Out. Aus dem Mystery-Film wurde später sogar eine ganze Reihe. Zeitlich überschnitt sich Johnsons Arbeit am ersten Film mit der Phase, in der er Ideen für Star Wars ausgefeilt hätte – und er entschied sich, die Priorität lieber auf Knives Out zu setzen.
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Für ihn ist damit aber nicht ausgeschlossen, dass er irgendwann nochmal zu Star Wars zurückkehrt. Zumindest sagte er 2022:
Wenn sich in Zukunft die Gelegenheit ergibt, das oder etwas anderes in ‚Star Wars‘ zu machen, wäre ich begeistert. Aber im Moment mache ich nur meine eigenen Sachen und bin ziemlich glücklich.
Im Rolling-Stone-Interview äußerte sich Johnson auch zum Nachfolgerfilm von The Last Jedi, den wieder Regisseur J. J. Abrams verantwortete. Er habe mit den zahlreichen Änderungen und Neuinterpretationen seiner Setups (wie der plötzlichen Rückkehr von Imperator Palpatine) kein Problem gehabt, betont er:
Als ich den Film gesehen habe, hatte ich eine tolle Zeit damit. Auch hier geht es nur um den Blickwinkel. Ich sehe das nie als ein Gebiet an, das ich für mein Ding abstecke. Meiner Meinung nach hat J.J. mit dem dritten Teil das Gleiche gemacht wie ich mit dem zweiten, nämlich nicht alles wieder auszugraben und rückgängig zu machen, sondern die Geschichte so zu erzählen, wie sie am überzeugendsten ist. Das bedeutet nicht nur, dass man das Vorangegangene bestätigt, sondern dass man es neu kontextualisiert und sich weiterentwickelt und verändert, während die Geschichte voranschreitet. Ich habe mich nicht in irgendeiner Weise nachtragend gefühlt.
Wir haben euch einige Artikel zur Zukunft von Star Wars verlinkt. Nicht nur Filme, sondern auch, was an der Spiele-Front noch geplant ist. Außerdem hat unser Redaktions-Chef Dimi auch noch einige persönliche Buchtipps für euch, wenn ihr gern mal wieder in einer weit, weit entfernten Galaxie schmökern wollt.
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