Ich liebe die Welt von Star Wars vor allem wegen Biowares Meisterwerk Knights of the Old Republic. Die Phase vor den Filmen erweckt bei mir viel stärker das Gefühl einer lebendigen Galaxis voller endloser Möglichkeiten als die Skywalker-Saga.
Und so gibt es in meiner ganzen Spielerkarriere nie zuvor und nie mehr danach einen Titel, dem ich mehr entgegengefiebert habe als Star Wars: The Old Republic von 2011. Jeden Blogeintrag vor Release habe ich verschlungen. Darth Malgus aus der Collector’s Edition steht bei mir zu Hause.
Auch wenn das MMO nie perfekt war, habe ich es viele Jahre gespielt, hauptsächlich als Singleplayer-Abenteuer oder im PvP. Irgendwann verblasste die Liebe aber doch und ich kehrte der fernen Galaxis irgendwann 2017 den Rücken – bis jetzt. Acht Jahre Inhalt habe ich nachgeholt, erst aus Nostalgie und schließlich wieder mit echter Begeisterung.
Aus der Emotion heraus und weil der Test sowieso besser zum 15. Jubiläum im kommenden Dezember passt, habe ich diesen Artikel jetzt etwas anders gestaltet als geplant und will mit euch meine neuerliche Erfahrung, meine Faszination, meinen Unmut und nicht zuletzt meine Hoffnungen für die Zukunft des Spiels teilen. Habt ihr Lust und keine Angst vor Spoilern? Dann lest weiter.
8:11
Darth Malgus auf den Fersen und eine Jedi vor dem Blasterlauf - Story-Gameplay aus Star Wars: The Old Republic
Ein MMO mit Singleplayer-Stärken
Denke ich heute an den Release zurück, kommt mir direkt mein erster Tag in Star Wars: The Old Republic in den Sinn. Mit meinem Kopfgeldjäger durchstreife ich da mit großen Augen den schäbigen Planeten Hutta und stoße auf den alten Geric.
»Der Mann mit der Stahlstimme« ist nur der Questgeber einer Heldenmission für mindestens zwei Spieler. Doch seine mit krächzender Stimme vorgetragene Geschichte über industriell verseuchte Abwasser, die ihm als Arbeiter über Jahrzehnte hinweg seine Lunge zerstört hatten, brennt sich bei mir ein.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.