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Star Wars: Habt ihr euch je gefragt, warum viele Sith Masken tragen? Die Antwort ist ziemlich düster

Viele Macht-Nutzer der dunklen Seite zeichnen sich auch durch ihre vermummten Gesichter aus. Aber warum eigentlich? Ein alter Comic liefert die Antwort.

Böse Buben tragen Masken, auch in Star Wars. Der häufigste Grund ist aber ziemlich tragisch. Bildquelle: LucasfilsDisney Böse Buben tragen Masken, auch in Star Wars. Der häufigste Grund ist aber ziemlich tragisch. Bildquelle: Lucasfils/Disney

Ob Darth Vader, Revan oder Wredd: Sie alle tragen markante Masken. Viele Sith tragen die Kopfbedeckung aber nicht nur aus medizinischen Gründen – wie es zum Beispiel bei Vader oder Malak der Fall ist. Oder, weil die Masken besonders furchteinflößend ausfallen und Sith so ihre Widersacher einschüchtern. Irgendwo gehört es auch zur Tradition dazu, wenn man sich der dunklen Seite der Macht verschreibt.

Wie düster (was bei den Sith natürlich niemanden überraschen sollte) diese Tradition genau sein kann, hat bereits vor knapp 20 Jahren ein offizieller Star-Wars-Comic aufgezeigt: In der Legacy-Reihe, die mittlerweile nicht mehr zum Kanon zählt, bekamen wir ein paar grausige Hintergründe zu einem recht markanten Erkennungsmerkmal der Sith.

Es geht nämlich um die Zerstörung der eigenen Identität – in einigen Fälle sogar bei Kindern.

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»Es war qualvoll«

In dem Comic nimmt Darth Wredd (der mehr als 100 Jahre nach der Schlacht von Yavin und damit der klassischen Trilogie aktiv war) ein Mitglied der sogenannten imperialen Ritter gefangen. Mitglieder dieser Fraktion gelten als sogenannte »graue Jedi«, da sie sich weder der dunklen, noch der hellen Seite der Macht verschrieben haben.

Während Wredd gegen den Ritter und dessen Meister Yalta Val stichelt, erwähnt er, wie er zu seiner Stärke gelangt ist. Denn das tun Bösewichte nur zu gerne.

Ich habe jeden Moment meiner Ausbildung damit verbracht, eine Maske zu tragen, um meinen Gehorsam sicherzustellen. Ich hatte keine eigene Identität. Es war qualvoll.

Darth Wredd hat schon früh gelernt, seine Identität aufzugeben. Bildquelle: Dark Horse Comics Darth Wredd hat schon früh gelernt, seine Identität aufzugeben. Bildquelle: Dark Horse Comics

Wie viele junge Sith, wurde auch er dieser Methode unterzogen, um sein eigenes Ich zu vergessen. Das Tragen der Maske ab einem jungen Alter sollte die jungen Rekruten weniger menschlich und damit gefügiger machen, sodass sie die dunkle Seite schneller akzeptierten.

Außerdem passt das zur Führung von Darth Krayt, der nach dem Tod Palpatines und Vader der Regel der Zwei entsagte und die des Einen etablierte: des einen Sith-Ordens. Hierfür braucht es natürlich mit roten Lichtschwertern bewaffnetes Kanonenfutter, zu dem dann auch Anhänger wie Darth Wredd zählen.

Obwohl diese Maßnahme also für Wredd eine Tortur darstellte, scheint er später stolz auf dessen Folgen zu sein. Diese Form der Indoktrinierung hat ihn immun gegen Empathie gemacht, was sicherlich hilfreich ist, wenn man die Galaxie übernehmen will.

Die Erklärung greift auch bei jüngeren Sith

Dass die Methode der Identitäts-Verstümmlung rückwirkend schon lange Bestand hat, sieht man auch an uralten Sith Lords wie Darth Nihilus, dessen Maske seine durch die Macht entstellte Persönlichkeit verbarg, oder Darth Bane, dem Begründer der Regel der Zwei.

Aber auch bei Darth Revan greift diese Begründung, der seine eigene Identität bewusst verborgen hatte, was dann auch für einen wichtigen Handlungs-Kniff von Kotor verwendet wurde. Und offensichtlich ist auch bei Darth Vader ein ganz großes Thema, dass er sich unter seiner Maske voll und ganz von seiner Identität als Anakin Skywalker lossagte – letztendlich mit mäßigem Erfolg.

In die Fußstapfen von Darth Vader versucht dann im neuen Kanon Kylo Ren zu treten, der selbst nicht länger als Ben Solo erkannt werden möchte (auch wenn er fairerweise gar kein Sith ist) und stets eine neue Identität zu greifen versucht.

Qimir aus The Acolyte ging dann sogar noch einen Schritt weiter, indem er seine mit einer Cortosis-Legierung verkleidete Maske als Waffe verwendet hat, um die Lichtschwerter seiner Widersacher zu deaktivieren. Der wahre Name des sogenannten Fremden bleibt bis heute Geheimnis.

Wenn euch jetzt interessiert, welcher Sith Lord sein Kindheitstrauma am besten überwunden hat und zu einem der mächtigsten Anwender der dunklen Seite heranwuchs, werft doch einen Blick in unser Powerranking!

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