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Seite 2: Ist das Absicht? Starfields schlechteste Quest gibt euch die besten Belohnungen

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Doch das Vorhaben, sich all diese Kräfte einzuverleiben, verkommt sehr bald zur Fleißaufgabe. Das hat mehrere Gründe:

  1. Verrät Vladimir immer nur maximal zwei Tempel-Locations auf einmal. Daher müsst ihr regelmäßig zum Auge zurückkehren (Ladezeit), mit dem NPC sprechen (für etwa fünf Sekunden) und anschließend zum neuen Quest-Marker in eurem Logbuch teleportieren (Ladezeit).
  2. Die Tempel befinden sich immer mehrere hundert Meter von der Landeposition eures Raumschiffs entfernt. Euch bleibt nichts anderes übrig, als zu Fuß dorthin zu laufen - und das kann selbst mit Unterstützung des Boosterpacks und in Abwesenheit von Fahrzeugen stets mehrere ereignislose Minuten dauern.
  3. Die Tempel sind alle exakt gleich aufgebaut: Den oberen Part könnt ihr ignorieren, wichtig ist nur die untere Tür am Ende eines langen Ganges zu beiden Seiten. Dahinter findet sich ein einzelner Raum mit dem im obigen Video gezeigten »Rätsel«.
  4. Die Schweberätsel im Tempelinneren variieren nie und stellen den einzigen Spielinhalt im Inneren des Tempels dar. Es gibt keine vertiefenden Erklärungen zur Lore, keine herausfordernderen Puzzles und keine Gespräche, ja noch nicht mal besonderen Loot.

Nachdem ihr im Rahmen der Hauptstory von Starfield auf die Sterngeborenen getroffen seid, erwartet euch nach dem Abschluss des Tempelrätsels und der Freischaltung der neuen Kraft jedes Mal genau ein Gegner im Außenbereich. Ist der erledigt, könnt ihr den Ort verlassen, ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden.

Die Kräfte sind wertvoll, besonders im Kampf. Die Kräfte sind wertvoll, besonders im Kampf.

Ist das Absicht?

Schon im Starfield-Test wunderten wir uns über diese lieblose Quest, wirkt sie doch wie nachträglich angetackert. Fast scheint es, als wäre jemand bei Bethesda Game Studios im letzten Moment noch auf die Idee gekommen, dass man an die Drachenschreie aus Skyrim erinnernde Superkräfte ins Spiel einbauen könnte.

Auf der Suche nach einer Methode, diese dem Spieler zu verleihen, entschied man sich dann für die Tempel, deren Integration ins Spiel dank Copy & Paste wohl nur geringe Entwicklungs-Ressourcen verschlungen haben dürften.

Modder haben übrigens inzwischen einen Weg gefunden, das Minispiel in den Tempeln massiv abzukürzen, der Download Short temple puzzles fand bereits über 3.000 Abnehmer. Es ist nicht der einzige Bereich, in dem Spieler und Hobby-Programmierer nachträglich einen besseren Job abliefern als Entwickler Bethesda selbst:

Was bleibt, ist eine große Ratlosigkeit mit Blick auf die Quest »Kraft aus dem Jenseits«. Wie habt ihr das beim Spielen von Starfield erlebt? Hättet ihr euch in den Tempeln auch mehr Gameplay gewünscht, etwa richtige Rätsel, Sprungpassagen oder spannende Dialoge? Und wie gefallen euch die Kräfte, die ihr als Belohnung für das Absolvieren Aufgabe erhaltet? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren!

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