Steam-Deck: Besitzer entdeckt ein gefährliches Problem – bereits zwei Stunden später geht sein Handheld in Flammen auf

Ein geschwollener Akku wurde sehr schnell zu einem Brand.

Zu Silvester ist bei einem Spieler das Steam Deck abgebrannt. (Bild: Valve, Adobe Firefly) Zu Silvester ist bei einem Spieler das Steam Deck abgebrannt. (Bild: Valve, Adobe Firefly)

Ein Spieler hat zum Neujahr unglücklicherweise eine ganz andere Art von Feuerwerk erlebt: Sein Steam Deck ist abgebrannt und schuld daran war der Akku. 

Darum ist das wichtig: Erst vor einigen Wochen haben wir über den defekten Akku eines anderen Steam Deck-Nutzers berichtet. Obwohl dieses Problem eher selten vorkommt und jedes Gerät mit einem Lithium-Akku betroffen sein kann, solltet ihr wissen, was dann unternommen werden muss, solltet ihr selbst betroffen sein. 

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Das ist passiert: »WhispieBoiii« auf Reddit musste zu Silvester bei seinem Steam Deck eine unangenehme Entdeckung machen: Die Gehäuserückseite wölbte sich nach außen. 

Also öffnete er sein Steam Deck und seine Befürchtungen wurden bestätigt. Der Akku hat sich aufgebläht und sah aus wie ein Kissen. Im Englischen wird so ein Akku auch als »Spicy Pillow«, als »scharfes Kissen«, bezeichnet. 

Nach dem Entdecken des Problems hat der Steam Deck-Spieler die richtigen Vorkehrungen getroffen:

  • Die Gehäuserückseite nicht mehr installiert, um unnötigen Druck auf den Akku zu vermeiden
  • SSD entfernt
  • Akku vom Mainboard getrennt

Anschließend hat er das Steam Deck wieder in das Case gelegt und später wollte er Valve kontaktieren. Leider konnte sein Akku nicht abwarten.

Nur zwei Stunden später fing sein Steam Deck Feuer.

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Nachdem er das Feuer entdeckt hatte, hat er die Flammen mithilfe seines Katzenklos ersticken können. Dort verbleibt das Steam Deck aktuell noch, da immer noch Dämpfe aus dem Gerät kommen, sobald er es aus dem Katzenklo nimmt. 

Diese Dämpfe sollten übrigens nicht eingeatmet werden, da sie giftig sind. Hoffentlich hat der Steam-Deck-Besitzer für ausreichend Belüftung gesorgt und das Katzenklo nach draußen gebracht. Den Kundensupport von Valve hat er inzwischen kontaktiert. 

Akku entfernen war für ihn bedauerlicherweise keine Option: Leider ist der Akku des Steam Decks neben dem Display eines der Bauteile, die verklebt wurden und daher nur schwer zu entfernen sind. 

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Für einen leichten Austausch müsste der Klebstoff erhitzt werden, allerdings fühlte sich der Akku von »WhispieBoiii« auch ohne Stromanschluss heiß an, weshalb er keine zusätzliche Hitze zuführen wollte. 

Zudem war er schon so aufgebläht, dass die Nutzung eines Werkzeugs zu riskant gewesen wäre. Der Akku hätte dadurch noch stärker beschädigt werden können. 

Wie hätte man das Problem vorbeugen können? Generell gilt, dass alle Lithium-Akkus so ein Problem entwickeln können. Es ist also nicht unbedingt eines, das nur Steam Decks oder Gaming-Handhelds betrifft. 

Es kann aber nicht schaden, alle paar Wochen die Rückseite von eurem Steam Deck zu öffnen, um Staub aus dem Lüfter zu entfernen. Bei dieser Gelegenheit könnt ihr euren Akku auf Schwellungen kontrollieren. 

Solltet ihr so eine bei euch entdecken, solltet ihr dieselben Schritte wie hier beschrieben unternehmen und zusätzlich das Steam Deck an einem feuerfesten Ort lagern. Wenn ihr euch die Entfernung und Entsorgung des Akkus zutraut, ist das natürlich eine empfehlenswerte Option, sollte dieser nicht zu stark aufgebläht sein. 

Es ist möglich bei iFixit einen neuen Akku bestellen, aber vorher solltet ihr Valve kontaktieren. Der Hersteller sollte euch bei so einem Problem aushelfen können. 

Wir haben Valve kontaktiert und aktualisieren den Artikel, sobald wir eine Antwort erhalten. 

Hattet ihr selbst schon Erfahrung mit einem Akkubrand machen müssen? Wie seid ihr damit umgegangen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! 

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