Die Specs der Steam Machine und wie schnell sie ist
Offizielle Informationen zum Preis und zum Release der Steam Machine fehlen bislang also noch. Ganz anders sieht das bei der verbauten Hardware aus.
Schauen wir uns zunächst ohne weitere Umschweife an, auf welche Hardware Valve bei den wichtigsten Komponenten setzt:
- Prozessor: AMD Zen-4-CPU mit sechs Kernen und zwölf Threads (bis zu 4,8 GHz)
- Grafikeinheit: AMD RDNA-3-GPU mit 1.792 Shadern und 8,8 Teraflops (bis zu 2,45 GHz)
- Arbeitsspeicher: 16,0 GByte DDR5
- Videospeicher: 8,0 GByte GDDR6
- SSD: 512 GByte oder 2.000 GByte
Vergleicht man das mit aktueller Hardware, kommen sowohl im Falle der CPU als auch der GPU Modelle von AMD mit der Bezeichnung 7600
infrage. Genauer gesagt der Ryzen 5 7600 und die Radeon RX 7600.
Sie setzen jeweils auf die gleiche Architektur und sind ähnlich schnell unterwegs.
Was bedeutet die Hardware für die Performance in Spielen?
Valve selbst gibt an, mithilfe des Upscalings via FSR das Spielen in 4K mit 60 FPS zu ermöglichen. Effektiv spielt ihr mit FSR dann in einer niedrigeren Auflösung als 4K, die hochskaliert wird.
Das muss im Vergleich zur nativen Darstellung keine schlechtere Bildqualität bedeuten. Der Fall sein kann das aber dennoch. Ebenfalls wichtig: RDNA3 unterstützt offiziell bislang nicht die beste und aktuellste FSR-Version (was sich im Falle der Steam Machine aber noch ändern kann).
Das größere Problem stellt die generelle Leistungsfähigkeit der Komponenten dar. Im PC-Umfeld werden sie aus guten Gründen (und auch von uns) nicht als 4K-fähige Hardware betrachtet, wobei das nur für die GPU gilt, nicht für die CPU.
Eine ausführliche Thematisierung dieses Aspekts und der wichtigen VRAM-Frage findet ihr im Artikel PS5 & Co.: Die Konsolen versprechen etwas, das sie oft nicht halten können, doch im neuen Duell mit Steam liegen sie klar vorn
.

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