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Steam sollte mal 10 Euro pro Monat kosten, doch der Widerstand war gewaltig

Valve hatte für die Plattform ursprünglich ein Abo-Modell geplant, in dem dann Zugriff auf die hauseigenen Spiele enthalten gewesen wäre.

Heute ist Team Fortress 2 Free-to-Play, aber eigentlich sollte es mal Teil eines Steam-Abos werden. Heute ist Team Fortress 2 Free-to-Play, aber eigentlich sollte es mal Teil eines Steam-Abos werden.

Manchmal entwickeln sich die Dinge auch zum Guten. Zum Beispiel bei Steam – in einem Paralleluniversum kostet die Plattform vielleicht 10 Euro Gebühr im Monat. Das war vor vielen Jahren der ursprüngliche Plan von Valve. Doch es kam dann ganz anders, vor allem wegen lauter Proteste.

Warum Steam eine Gebühr bekommen sollte

Kurze Zeitreise zurück ins Jahr 2003: Im September dieses Jahres veröffentlichte Valve ihre digitale Plattform. Damals war noch längst nicht abzusehen, dass sich Steam zum weltweit populären Spiele-Launcher Nummer 1 entwickeln würde – es war ja noch die Ära von CDs und DVDs.

Bei Reddit taucht aktuell mal wieder ein Screenshot auf, der zeigt, dass Valve eigentlich mit einem (laut Gabe Newell optionalen) Subscription-Modell geplant hatte.

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Für 10 US-Dollar im Monat sollten Nutzer Zugriff auf Half-Life 2, alle anderen zukünftigen Half-Life-Projekte sowie die hauseigenen Spiele wie Team Fortress 2 erhalten. Damit sollten sie »einen besseren Deal bekommen, weil [Valve] ziemlich gut darin geworden ist, viel Content zu erschaffen.« Dass es sich tatsächlich um echte Valve-Pläne handelte, bestätigt ein alter Artikel bei gamesindustry.biz

Eine ziemlich neue Idee damals – sozusagen ein gedanklicher Vorläufer des Game Pass, aber mit deutlich kleinerer Spiele-Bibliothek. Bei den potenziellen Nutzern kam die Ankündigung nicht gut an – Steam stand damals sowieso schon oft in der Kritik, die Plattform war längst nicht so etabliert wie heute. Also ruderte Valve zurück, und Steam entwickelte sich zur kostenlosen Launch-Plattform und zum Shop, der heute aus dem PC-Gaming kaum wegzudenken ist.

Es gab später immer mal wieder neue Ideen von Valve, wie man andere Bezahlmodelle einführen könnte – etwa eine Initiative im Jahr 2015, um Skyrim-Mods zu verkaufen. Daraus wurde allerdings auch nichts Dauerhaftes – ebenfalls wegen massiven Widerständen und Protesten der Nutzerinnen und Nutzer.

Heute sind Abo-Modelle weitestgehend akzeptiert, sei es bei Streaming oder Spiele-Angeboten. Ein Subscription-Modell für Steam ist allerdings nicht in Sicht.

Steam hat sich im Laufe der letzten 22 Jahre ganz schön verändert. Erinnert ihr euch noch an Steam Greenlight? Oder wie eure Spiele-Bibliothek vor dem Re-Design im Oktober 2019 aussah? Das ist inzwischen auch schon wieder fast 6 Jahre her. Sorry. Falls ihr euch vom unermüdlichen Verstreichen der Zeit ablenken wollt, haben wir jede Menge spannender Artikel für euch!

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