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Top 3 auf Steam mit zwei Millionen Wishlists: Dear Passengers ist der nächste Koop-Hit und beantwortet jetzt die drängendsten Fragen

Die Entwickler von Dear Passengers verraten neue Details zu Koop-Chaos, Plattformen und Playtests. Das Slapstick-Spiel ist bei den meistgewünschten Steam-Titeln auf Platz 3.

Was ist das denn für ein Spiel ganz oben bei den Steam Wishlists? Was ist das denn für ein Spiel ganz oben bei den Steam Wishlists?

Über zwei Millionen Menschen haben es auf ihrer Wunschliste: Dear Passengers rangiert nach dem überraschenden Release eines gefeierten Trailers aktuell in Spitzengruppe der meistgewünschten Titel auf Steam nur hinter Deadlock und Light No Fire - und vor solchen Knallern wie Fable, Total War: Warhammer 40.000 oder Resident Evil Veronica.

Die chaotische Flugzeug-Gaudi hat in kürzester Zeit eine riesige Fangemeinde aufgebaut. Kürzlich lieferte das Entwicklerteam von in einem ausführlichen Q&A konkrete Antworten auf die wichtigsten Fragen der Community.

Zwischen Fliegen, Retten und Fesseln

Im Mittelpunkt des Geschehens steht das gemeinsame Überleben an Bord. Die Steuerung der Maschine fällt zwar detailliert aus, bleibt aber bewusst zugänglich. Einen Pilotenschein benötigt ihr ausdrücklich nicht, um abzuheben.

Dear Passengers versteht sich nicht als trockener Simulator, sondern als turbulente Angelegenheit: Ihr müsst teils waghalsige Ausweichmanöver fliegen, könnt das Steuer aber jederzeit verlassen, um eurer Crew im Passagierraum beizustehen.

Vor dem Abflug seid ihr im Terminal unterwegs. Das Design der Spielfiguren von Dear Passengers ist dabei zum Schießen, die Piloten etwa tragen generell keine Hose. Vor dem Abflug seid ihr im Terminal unterwegs. Das Design der Spielfiguren von Dear Passengers ist dabei zum Schießen, die Piloten etwa tragen generell keine Hose.

Abstürze sind dabei fest einkalkuliert. Sogar Notwasserungen befinden sich zumindest auf dem internen Ideenbrett des Studios. Riskante Frachtstücke wie das aus dem Trailer bekannte Krokodil oder verdächtige Gepäckstücke bringen handfeste Gefahren für den laufenden Flug mit sich.

Feste Klassen wie Pilot, Flugbegleiter oder Mechaniker gibt es nicht. Alle Aufgaben an Bord stehen jedem Mitglied offen. Ihr dürft euch sogar gegenseitig attackieren: Das Bewusstlosschlagen und Fesseln von Mitspielern ist eins der witzigsten Features des Koop-Spiels.

Eine einzelne Spielrunde dauert je nach Können am Steuer zwischen einer Minute und 90 Minuten.

Vierer-Crew, Konsolen und Technik

Aktuell liegt das Limit bei maximal vier Personen pro Gruppe. Die Entwickler arbeiten an größeren Gruppen, können diese zum Start aber noch nicht versprechen. Apropos: Auf einen Release-Termin will man sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht festlegen, die Steam-Seite zeigt immer noch 2026 an.

Das Hauptaugenmerk liegt voll auf der Veröffentlichung für den PC über Steam. Sollte das Interesse groß genug sein, zieht das ukrainische Studio Flexus spätere Portierungen für PlayStation 5 und Xbox Series X/S in Betracht. Gamepads werden unterstützt, eine Unterstützung für komplexe HOTAS-Setups mit Joystick und Schubregler ist dagegen vorerst vom Tisch.

Für kleinere Teams gibt es Entwarnung: Zu zweit soll Dear Passengers laut den Entwicklern genauso unterhaltsam und chaotisch ausfallen wie mit vier Personen. Der Beitritt funktioniert über Einladungen und Lobby-Codes. Ein öffentliches Matchmaking mit zufälligen Mitspielern wird noch geprüft.

Video starten 1:58 Dear Passengers verspricht wildes Koop-Chaos im Flugzeug

Als technische Basis dient die Unity-Engine. Die größte Hürde während der Produktion war laut dem Team die physikalische Berechnung von Objekten und Figuren im Inneren eines bewegten Flugzeugs. Außerdem arbeitet das Studio intensiv daran, dass der Titel auch auf schwächeren Systemen flüssig läuft.

Fortschritt, Modifikationen und Testphasen

Vor der Veröffentlichung von Dear Passengers sind geschlossene Testphasen geplant, die über Discord organisiert werden. Der Preis ist noch ein Geheimnis, soll sich aber an ähnlichen Vertretern des Genres orientieren. Zum Vergleich: Peak, Repo und Lethal Company kosten alle unter zehn Euro.

Zwischen den Flügen gibt es ein Fortschrittssystem, das Freischaltungen und optische Anpassungen für Figuren und Flugzeuge bereithält. Steam-Errungenschaften sind bestätigt, während Sammelkarten noch offen sind und Bestenlisten fehlen. Neben dem lokalen Sprachchat sind zusätzliche Kommunikationsmittel wie Emotes geplant.

Mod-Unterstützung über den Steam Workshop, ein Sandbox-Modus oder Wettbewerbe sind zum Start nicht vorgesehen. Dafür kann die Tastenbelegung angepasst werden. Eine Lokalisierung in verschiedene Sprachen vor dem Start ist ebenfalls in Arbeit, Deutsch ist bereits bestätigt.


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