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Seite 2: Stellaris: Synthetic Dawn - Alles zum DLC und Patch 1.8

Roboter-Stärken und -Schwächen

Eigenbau-Bürger: Robotervölker haben dank ihres vernetzten Bewusstseins keine Individualität, entsprechend gibt es keine rivalisierenden Fraktionen, auch Zufriedenheit spielt keine Rolle. Dafür pflanzen sich Roboter auch nicht fort, Nachwuchs muss man erst langwierig bauen.

Robo-Modifikation: Dafür lassen sich mit erforschten Technologien Modifikationspunkte freischalten, mit denen wir unsere Bürger anpassen - genau wie bei der Gentechnik. Beispielsweise bauen wir spezielle Bergwerksdrohnen mit höherem Mineral-Output. Oder besonders günstige Recyclingmaterial-Bots. So dürfen in Synthetic Dawn übrigens auch organische Völker ihre Metalldiener modifizieren.

Wie bei der Gentechnologie lassen sich nun auch Roboter mit neuen Eigenschaften aufmotzen. Wie bei der Gentechnologie lassen sich nun auch Roboter mit neuen Eigenschaften aufmotzen.

Roboter-Anführer: Mechanische Forscher, Admirale, Politiker & Co. sterben nicht - zumindest nicht an Altersschwäche. Das ist enorm nützlich, weil Anführer ab Patch 1.8 nicht nur bis zu fünf, sondern sogar bis zu zehn Fähigkeitsstufen haben können - je älter und erfahrener sie werden, desto höher ihre Boni. Dafür kostet die Rekrutierung der Roboter-Anführer viel mehr Einfluss, und sie können bei (seltenen) Unfällen sterben. Deren Wahrscheinlichkeit lässt sich mit erforschten Technologien und speziellen Modifikationen weiter senken.

Eigene Traditionen: Maschinenreiche bekommen zwei individuelle Traditionsbäume, »Synchronität« ersetzt »Harmonie«, und aus »Diplomatie« wird »Vielseitigkeit«.

Maschinenwelten: Roboterreichen spendiert Synthetic Dawn zudem zwei eigene Perks, die sie im Traditionsmenü freischalten können. Einer davon ist das Terraforming von normalen Planeten zu Maschinenwelten, die für organische Wesen unbewohnbar sind und 15 Prozent mehr Rohstoffe abwerfen. Die klassischen Aufstiegspfade biologisch, synthetisch oder psionisch entfallen für Roboter hingegen, weil sie keinen Sinn ergeben. Psionische Borg, wir bitten euch!

Aufstand der Maschinen

Roboter-Rebellionen: Neben dem KI-Aufstand als Endgame-Krise, die im Patch 1.8 massiv überarbeitet wird (siehe unten), fügt Paradox noch ein zweites, lokaleres Konzept für Machinenaufstände hinzu: den Roboter-Bürgerkrieg. Wenn man Androiden baut, die sich die Freiheit wünschen, kann es zur Rebellion kommen. Die kündigt sich mit verdächtigen Ereignissen an. Ein Supercomputer rechnet schneller, als er sollte? Ein Service-Bot handelt seltsam autonom? Wir können darauf reagieren, indem wir die Maschinen in Ruhe lassen, ihre Freiheiten zurückschrauben - oder gleich den Panikknopf drücken und alle zerlegen. Letzteres kann einen sofortigen Aufstand auslösen, muss es aber nicht. Bei einer Rebellion spaltet sich das eigene Reich: Die Roboter übernehmen eine Handvoll Welten, ein Bürgerkrieg entbrennt. Wer die Maschinendiener bis dahin unterdrückt hat, kann es dann mit Assimilatoren oder Exterminatoren zu tun bekommen. So oder so ist der KI-Bürgerkrieg fatal, eines der beiden Reiche muss sterben.

Roboter vs. Lebewesen: Und wir entscheiden selbst, welches! Im Moment der Rebellion wählen wir, ob wir unserem organischen Imperium treu bleiben oder lieber die Kontrolle über die aufständischen Maschinen übernehmen. Diese Rebellion kann nicht nur Spielervölkern, sondern auch computergesteuerten Reichen zustoßen. Die Eigenschaften des neuen Maschinenimperiums werden zufällig bestimmt, die Traditionspunkte darf man vermutlich neu verteilen.

Bei einem Maschinen-Aufstand kann man wählen, welche Seite man übernimmt. Bei einem Maschinen-Aufstand kann man wählen, welche Seite man übernimmt.

Gefallene Roboter: Zu den vier organischen Gefallenen Imperien (mächtigen, aber stagnierenden Uralt-Völkern) gesellt sich in Synthetic Dawn ein fünftes mechanisches. Diese antiken Androiden wurden einst gebaut, um die Galaxis vor einer unbekannten Gefahr zu schützen, verloren über im Lauf der Jahrtausende den künstlichen Verstand und handeln nun irrational. Daher zeigt das Diplomatiemenü auch nicht an, ob sie uns mögen oder nicht. Mechanische Spielervölker haben einen etwas besseren Zugang zu ihren uralten Vettern und blicken bei ihrem Gebrabbel besser durch als organische Reiche.

Das bringt Patch 1.8

Überarbeitete KI-Krise: Die KI-Rebellion war bislang die lahmste der drei Engame-Krisen von Stellaris, weil sie selten auftrat und mühsam war: Aufsässige Roboter sprengten ständig Gebäude und Raumhäfen, die man immer wieder neu aufbauen musste. Deshalb wird die Krise im Patch 1.8 überarbeitet und um die »Contingency« ergänzt (zu Deutsch etwa: unvorhergesehene Möglichkeit, Notfall). Diese uralte Intelligenz schlummert irgendwo in der Galaxis und kann erwachen, sobald ein organisches Volk eine KI mit Bewusstsein erforscht. Dann übernimmt die Contingency die Maschinendiener, rüstet sie mit Hightech-Waffen und -Schiffen auf und geht auf Eroberungstour. Welche Story hinter der Contingency steckt, will Paradox nicht verraten. Die Entwickler zeigen nur, dass Maschinenvölker sich ausgiebiger mit der Intelligenz unterhalten können. Verbünden dürfen sie sich mit ihr aber wohl nicht. Die Engame-Krise soll ja eine Krise bleiben, keine Chance.

Die Contingency hetzt Androiden gegen ihre Erbauer auf. Die Contingency hetzt Androiden gegen ihre Erbauer auf.

Individuellere Schwärme: Passend zu den Maschinen bekommen im Patch 1.8 auch Schwarmvölker umbenannte Technologien und Gebäude sowie eigene Traditionen und Zufallsereignisse, um sie mehr von den normalen organischen Völkern abzuheben. Eroberte Völker können sie nun als Vieh halten, das dauerhaft Nahrung abwirft - statt wie bisher nur eine Zeitlang, bis die Bevölkerungseinheit »aufgebraucht« war.

Erfahrenere Anführer: Traditionen und Technologien erhöhen nicht mehr den Start-Talentwert von Anführern, sondern ihren maximalen Talentwert. Der kann nun von anfangs fünf auf bis zu zehn Punkte steigen. Umso wertvoller wird erfahrenes Führungspersonal.

Ihre Schützlinge stattet die Contingency mit modernen Waffen und Raumflotten aus. Ihre Schützlinge stattet die Contingency mit modernen Waffen und Raumflotten aus.

Neues Wahlsystem: Statt einem Wust an Kandidaten, die sich kaum unterscheiden, treten nun bei Wahlen die Anführer der Fraktionen an. Deren Stimmanteile orientieren sich entsprechen an Größe und Einfluss der jeweiligen Fraktion.

Kernsektor-Gouverneur: Ab Patch 1.8 muss man nicht mehr jedem Planeten im Kernsektor einen separaten Gouverneur zuweisen, stattdessen gibt es wie bei normalen Sektoren einen Verwalter für alle Welten.

Neues Vasallensystem: Statt ganzer Völker kann man dank Patch 1.8 auch einzelne Planeten des eigenen Imperiums ins Vasallendasein entlassen. Eines der Einwohnervölker lässt sich dann zur regierenden Klasse ernennen. Doch Vorsicht: Je mehr Vasallen, desto höher steigt auch die Gefahr einer Rebellion. Gegensteuern kann man mit dem generalüberholten »Domination«-Traditionsbaum, der Reichen mit vielen Vasallen große Vorteile beschert.

Das gefallene Roboter-Imperium verhält sich irrational. Da hat wohl jemand schlampig programmiert. Das gefallene Roboter-Imperium verhält sich irrational. Da hat wohl jemand schlampig programmiert.

Klügere Raketen: Raketen galten unter Stellaris-Profis bislang als schwächste Waffenklasse, weil sie ihre Ziele nicht wechselten. Im Flug befindliche Geschosse lösten sich einfach auf, falls ihr Ziel zerstört wurde. Dadurch verpufften komplette Salven. Mit Patch 1.8 passiert das nicht mehr, jede Rakete darf mindestens einmal zu einem anderen Ziel wechseln, Das kann sie danach sogar noch mehrfach wiederholen, die Erfolgswahrscheinlichkeit sinkt aber mit jedem Zielwechsel.

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