Obwohl Transformers One der neueste Teil der Sci-Fi-Reihe ist, mauserte er sich schnell zu einem der beliebtesten. Und das ist kein Wunder: Mit dem Film schlägt die Reihe eine völlig neue Richtung ein und ich hätte nicht gedacht, dass er mich so berühren würde.
Vor über zwei Jahren habe ich mir Transformers One für meine allererste GameStar-Kritik angeschaut und er hat mir so gut gefallen, dass ich ihn mir jetzt auf Netflix wieder angeschaut habe. Ich verrate euch jetzt, warum ihr das auch machen solltet.
Worum geht’s in Transformers One?
Transformers One spielt mal eben schlappe 3 Milliarden Jahre vor der eigentlichen Zeitlinie der Michael-Bay-Filme. Auf Cybertron – dem einstigen Heimatplaneten der Transformers – sind Optimus Prime (hier: Orion Pax) und Megatron (hier: D-16) noch keine blechernen Erzfeinde, sondern beste Kumpels.
Anfangs sind die beiden nur einfache Arbeiter ohne herausragende Verwandlungsfertigkeiten. Das ändert sich jedoch bei einer gefährlichen Mission. Während sich Orion Pax zu einem geborenen Helden mausert, driftet D-16 immer weiter auf die dunkle Seite ab. Wir wissen alle, wie diese Bromance endet …
Hier gibt’s auch einen Trailer für euch:
2:35
Transformers One enthüllt brandneuen Trailer zum Kampfroboter-Prequel
Warum sich Transformers One wirklich lohnt
Wenn ich Transformers höre, denke ich meistens an coole Autos, die sich zu riesigen Robotern ausklappen, Shia LaBeouf, Megan Fox und Michael Bay.
All das – bis auf die schnittigen Schlitten – hat der Animationsfilm zwar nicht, dafür sticht Transformers One mit einem anderen Aspekt aus der einheitlichen Masse des Franchise heraus: einer mitreißenden Geschichte.
Ich bin live dabei, wie sich die Freundschaft von Orion Pax und D-16 in einen Scherbenhaufen verwandelt. Dabei wird schmerzhaft aufgezeigt, wie schnell eine langjährige Verbindung – ganz ohne Vorwarnung – in die Brüche gehen kann.
Hier schwächelt allerdings die Charakterentwicklung von D-16 etwas, der eigentlich keine wirkliche Motivation hat, plötzlich böse zu werden. Doch die Emotionen, die Megatron fehlen, werden durch die von Orion Pax wieder wettgemacht.
Der zukünftige Anführer der Autobots beginnt in Transformers One seine eigene, fesselnde Heldenreise. So muss sich Orion Pax seine furchtlose und selbstbewusste Persönlichkeit erst noch erarbeiten, bevor er große Reden schwingen kann. (Hier bitte einmal What I’ve Done von Linkin Park abspielen – »Ich bin Optimus Prime, und ich sende diese Nachricht an alle überlebenden Autobots ...«)
Und keine Sorge: Die altbekannte Transformers-Action ist natürlich auch mit dabei. Hier wird nicht nur der Charakter entwickelt, sondern es fliegen auch ordentlich Autoteile. Besonders der finale Kampf bringt ordentlich Wumms mit sich.
Ihr müsst allerdings gelegentlich mit schlechten Witzen und Slang, der sich an ein eher jüngeres Publikum wendet, auskommen. Lasst euch von den kleinen Makeln aber nicht abschrecken – Transformers One macht trotzdem viel Spaß und sorgt für gute Unterhaltung!
»Ich bin Franzi, und ich sende diese Nachricht an alle GameStar-Leser und -Leserinnen, die nach einem Streaming-Tipp suchen. Ich bin hier. Ich warte.«
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