Wertung: Street Fighter 6 im Test mit Wertung: Lasst euch von der coolen Open World nicht aufs Glatteis führen

Street Fighter 6 soll zeigen, dass Capcom aus den Fehlern des Vorgängers lernt. Street Fighter 6 soll zeigen, dass Capcom aus den Fehlern des Vorgängers lernt.

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Jetzt mit Wertung: Nachdem ich auch den Multiplayer ausgiebig unter Live-Bedingungen testen konnte, gibt's jetzt eine finale Wertung zu Street Fighter 6. Natürlich habe ich auch den Abschnitt zum Multiplayer im Test entsprechend angepasst.

Es gibt drei Arten, einen Test zu Street Fighter 6 zu schreiben. Du kannst für die Hardcore-Fans testen, die bis ins minutiöseste Detail verstehen wollen, wie die neue Drive Gauge das überfrachtete V-Trigger-System von Street Fighter 5 ablöst, welche Moves sich mit welchen Frame-Daten wie ändern und was für frische Meta-Kniffe die Fighting Game Community im Sturm erobern werden.

Alternativ kannst du für absolute Neulinge schreiben, die Cancelling in erster Linie für eine Twitter-Marotte und Dragon Punch für eine neue Sorte Energy Drink halten.

Oder du machst es wie ich und liegst irgendwo in der Mitte. Obwohl ich Fighting Games liebe, hat mich Street Fighter 5 mit seinem miesen Launch für Jahre vergrault. Ich kehre also mit recht frischen Augen zurück und kann direkt Entwarnung geben: Beim Nachfolger macht Capcom viel, viel, viel mehr richtig.

Veteranen freuen sich direkt zum Release über ein üppiges Fighter-Ensemble - ein sinnvoller Mix aus alten und neuen Gesichtern -, eine stimmige, aber nicht allzu aufdringliche Drive-Mechanik, ein fantastisches Kampfgefühl. Und Neulinge ... huiuiui, glaubt mir: Dieses Spiel will euch!

Street Fighter 6 ist Frischfleisch wichtiger als den Gesundheitsbehörden, wenn sie Tönnies mal wieder ins Visier nehmen. Alles in diesem Spiel wirkt wie eine Einladung für Einsteiger: Es gibt einen einsteigerfreundlichen Open-World-Modus, umfangreiche Tutorials, Erklärungen, Prüfungen, außerdem ein alternatives Steuerungsschema, damit sich Anfänger nicht gleich die Finger verknoten.

Und tatsächlich: Ich würde behaupten, Street Fighter 6 ist das einsteigerfreundlichste Fighting Game seit Super Smash Bros. Aber trotzdem sollte euch der ganze Open-World-Pomp nicht auf die falsche Fährte führen. Street Fighter bleibt Street Fighter - und wer im Multiplayer nicht leiden will, wird hier langfristig keinen Spaß haben.

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Street Fighter 6
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Capcom lernt aus den Fehlern und liefert eines der spaßigsten Street Fighter der Seriengeschichte.
Zur vollständigen Wertung
Passt zu euch, wenn ...
  • ... ihr richtig Bock auf ein gutes Fighting Game im Multiplayer habt.
  • ... ihr ein gutes Fighting Game für den Einstieg sucht.
  • ... ihr langjährige Fans seid.
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • ... ein Singleplayer-Fighting-Game für 100 Stunden Spielspaß sucht.
  • ... ihr vor allem wegen der Open World zugreifen würdet.
  • ... ihr 1.000 Freischaltkarotten zum Motivieren braucht.

Mikrotransaktionen in Street Fighter 6: Street Fighter 6 handhabt es wohl wie Diablo 4 sowie Call of Duty und wird erst ein gutes Weilchen nach Release substanzielle Mikrotransaktionen ins Spiel integrieren. Aktuell könnt ihr euch zwar schon Fight Coins kaufen, damit allerdings nur sehr wenig kosmetische Upgrades freischalten (neue Farben für eure Figuren zum Beispiel). Ein Battle Pass erscheint irgendwann in naher Zukunft. Neue Fighter gibt's hingegen als Teil eines kostenpflichtigen Season Passes. Im aktuellen Zustand bekommt ihr für euer Geld ein schön umfangreiches Fighting Game - vor allem für Multiplayer-Fans -, allerdings behalten wir uns natürlich vor, das Spiel in Zukunft abzuwerten, sollten aggressive Mikrotransaktionen den Spielspaß einschränken oder Pay2Win-Mechaniken einführen.

Die drei Säulen von Street Fighter 6

Wo der Vorgänger zum Launch kaum eine einzige Säule vernünftig aus der Schieflage wuchten konnte, bietet Street Fighter 6 ab Tag eins drei Stützpfeiler, mit denen ihr loslegen könnt:

  1. Die World Tour: Ein Open-World-Modus für Singleplayer-Fans, in dem ihr mit selbst gebautem Avatar in einer großen US-Metropole vom Nobody zum Champ werdet und zwischendurch auch immer mal wieder die restliche Welt bereist.
  2. Der Arcade-Bereich: Street Fighter 5 hat uns gelehrt, dass der klassische Arcade-Modus nicht selbstverständlich ist. Im Nachfolger steckt er zum Glück direkt drin. Ihr tretet mit eurem Fighter gegen KI-Gegner an, übt euch im Challenge-Modus und so weiter.
  3. Battle Hub und Multiplayer: Den Online-Multiplayer konnte ich bisher nicht unter Live-Bedingungen testen, aber theoretisch könnt ihr gegen Leute aus aller Welt kämpfen und in einer virtuellen Lounge gemeinsam herumhängen.
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