»Warum?« Diese Frage stellt sich mir als deprimierendes Echo immer wieder, als ich durch staubige Gänge schleiche oder von bröckeligen Vorsprüngen hänge. »Warum?« Ich bin ehrlich, ich verstehe Styx: Blades of Greed nicht. Auch nach fast 30 Stunden mit dem Action-Adventure von Cyanide und Nacon verstehe ich nicht, wie das passieren konnte.
Denn die Ansätze von Styx 3 sind fantastisch, die Charaktere sympathisch, das Weltdesign großartig, die spielerischen Möglichkeiten vielseitig und die Ausgangslage verheißungsvoll. Dieses Spiel steckt so voller Potenzial wie ein kleiner, mit Magie vollgepumpter schleichender Goldharz-Goblin.
Aber genauso wie ich mich manchmal verschätze und statt zum Kronleuchter in die Mitte einer gelangweilten Gruppe Wachleute hüpfe, scheinen auch die Entwickler irgendwo falsch abgebogen zu sein. Styx: Blades of Greed hat sein Herz als Schleichabenteuer zwar am rechten Fleck, verliert sich aber ausgerechnet in einer uralten Gamedesign-Sünde: einer ausufernden Sammelquest.
So spannend wie ein Wocheneinkauf
Styx: Blades of Greed lässt überall Potenzial liegen, auch bei der Story. Dabei überzeugt diese zumindest auf dem Papier: Luftschiffe und in Kristallen kanalisierte Magie erinnern wohlig an Arcane und Hextech - die Zauberkraft muss in diesem Fall aber vor der gierigen Inquisition aus den Vorgängern geschützt werden.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.