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Eine der besten Skyrim-Alternativen hat gerade einen kostenlosen DLC bekommen und im Steam Sale kann ich sie euch wärmstens empfehlen

Tainted Grail ist eines der wenigen Rollenspiele, die bei mir in eine ähnliche Kerbe wie Skyrim schlagen. Jetzt ist ein hervorragender Moment gekommen, um die Fantasywelt zu erkunden.

Tainted Grail gibt mir ein bisschen Elder-Scrolls-Gefühl zurück. Tainted Grail gibt mir ein bisschen Elder-Scrolls-Gefühl zurück.

The Elder Scrolls 6 ist wahrscheinlich noch zwei Jahre oder mehr entfernt und vor kurzem wollte ich fast schon wieder anfangen, Skyrim oder Oblivion zu spielen. Dann fiel mir aber ein: Es gibt ja auch Tainted Grail! Das Fantasy-Rollenspiel ist eines von Wenigen, das mir ein ähnliches Spielgefühl wie ein Elder Scrolls gibt. Und jetzt gerade ist ein richtig guter Zeitpunkt gekommen, den Titel mal auszuprobieren.

Was ist Tainted Grail?

Tainted Grail: The Fall of Avalon wirft uns in ein Fantasy-Universum, das auf der Welt eines gleichnamigen Brettspiels basiert. Es ist eine Art düstere, mit neuen Fantasy-Elementen angereicherte Version der Artus-Legende. Der sagenumwobene König ist im Rollenspiel auch ein zentraler Teil der Geschichte. Die Welt von Tainted Grail ist halboffen: Es gibt durch Ladebildschirme voneinander getrennte Gebiete, die wir aber komplett frei erkunden können.

Spielerisch erwartet uns ein Rollenspiel mit Fähigkeiten und Skillpunkten, in dem wir unseren Spielstil frei wählen können: Ob wir einen Krieger mit Zweihänder und schwerer Rüstung spielen, einen Bogenschützen, einen Magier oder einen Schwertkämpfer, der auch Zaubersprüche beherrscht, bleibt ganz uns überlassen. Feste Klassen gibt es keine, wir lernen und rüsten einfach das aus, was uns Spaß macht.

Video starten 14:05 Tainted Grail: The Fall of Avalon - Test-Video zum Open-World-Rollenspiel

Warum Tainted Grail gerne mit Skyrim verglichen wird, merkt ihr vielleicht schon jetzt, aber spätestens beim Spielen. Das simple Kampfsystem (aber mit einem Ausweichschritt!), die Optik der Spielwelt und der Benutzeroberfläche, all das erinnert schwer an Himmelsrand. Wir erkunden nach Herzenslust, entdecken Quests und kleine Geheimnisse, erbeuten reichlich Waffen und Rüstungen von Skeletten, Banditen und anderen Unholden und stopfen unser Inventar voll.

Auf den ersten Blick könnte das auch ein Screenshot aus einem gemoddeten Skyrim sein. Auf den ersten Blick könnte das auch ein Screenshot aus einem gemoddeten Skyrim sein.

Ja, Tainted Grail merkt man immer wieder an, dass es von einem kleinen Team mit begrenztem Budget stammt und nicht von einer riesigen Spieleschmiede mit hunderten Angestellten. Aber auch Skyrim wurde ja schließlich nur von rund hundert Entwicklern erschaffen.

Warum lohnt es sich jetzt?

Tainted Grail war jahrelang im Early Access verfügbar, den das Rollenspiel dann 2025 verließ. Vor und nach dem endgültigen Release erschienen jede Menge Updates mit Bugfixes und Verbesserungen, die auch Spielerfeedback ins Spiel integrierten.

Kleine DLCs lieferten kostenlos neue Inhalte und erst am 1. Oktober 2026 erschien eine weitere kostenlose Mini-Erweiterung. Die liefert nochmal Performance- und Stabilitätsverbesserungen, baut aber auch einen ganz neuen waffenlosen Kampfstil ein, mit neuen Fähigkeiten und Waffen (im Sinne von Handschuhen, die den Faustkampf verbessern).

Zusammen mit dem Steam-Sale, in dem das Rollenspiel um die Hälfte reduziert zu haben ist, liefert das einige überzeugende Argumente, Tainted Grail jetzt auszuprobieren. Wenn euch das Spiel gut gefällt, warten außerdem mit der großen Erweiterung Sanctuary of Sarras noch mehr Quests und Gebiete zum Erkunden auf euch. Bis zum Release von The Elder Scrolls 6 habt ihr ja noch genug Zeit, euch alles anzugucken. Seufz.


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