The Acolyte: Mein heimliches Highlight ist für Star Wars so viel wichtiger, als ihr vielleicht denkt

Star Wars hatte schon immer Droiden, aber The Acolyte lässt sie mich mit ganz neuen Augen sehen.

Peter findet den taschenkompatiblen Droiden Pip aus Star Wars: The Acolyte sehr sympathisch. Aber dahinter steckt mehr, als man meinen könnte. Peter findet den taschenkompatiblen Droiden Pip aus Star Wars: The Acolyte sehr sympathisch. Aber dahinter steckt mehr, als man meinen könnte.

Er ist klein wie ein iPad, macht süße Piepsgeräusche und hat mehr drauf, als man ihm zutrauen würde: Pip aus The Acolyte ist mein neuer Lieblingsdroide im Star-Wars-Universum!

Dabei ist der mechanische Helfer weit entfernt von dem, was ich von R2-D2 und BB-8 aus den Filmen gewohnt bin: Weder verfügt Pip über Rollen noch eine andere Möglichkeit zur Fortbewegung. Nein, der sympathische Roboterhelfer muss von seiner Besitzerin Osha überall hingetragen werden, erweist sich vor Ort dann aber als ungemein praktisch.

Denn Pip ist eine Art Multitool: Auf engstem Raum (Länge: 18 Zentimeter) bringt er (und hier muss man als logisch denkender Zuschauer wie üblich bei Star Wars ein Auge zudrücken) Flammenwerfer und Feuerlöscher unter, er kann Türen hacken, Stromschläge verteilen und schweißen.

Pip lässt sich transformieren, dann wird aus ihm ein echtes Multitool. Pip lässt sich transformieren, dann wird aus ihm ein echtes Multitool.

Ausklappen und abstecken

Mir gefällt vor allem die Plastizität des Hosentaschen-Roboters: Er lässt sich auseinanderziehen, um Objekte zu scannen oder wie der Plasmacutter aus Dead Space in der Hand getragen zu werden. Der »Kopf« am oberen Ende kann um seine eigene Achse rotieren und sogar abgenommen werden, um schwer zugängliche Orte zu erreichen.

Pip ist damit ganz anders als die zivilen Droiden und Astromechs, die ich bisher in Star Wars zu sehen bekommen habe: Handlich statt behäbig, mit all der Funktionalität eines R2, aber so intelligent designt, dass er in die Gürteltasche eines Humanoiden passt.

The Acolyte: Für welche Star-Wars-Ära brennt der Cast der Serie? Wir haben nachgefragt! Video starten 0:37 The Acolyte: Für welche Star-Wars-Ära brennt der Cast der Serie? Wir haben nachgefragt!

Vor dem Siegeszug der Astromechs

Die Sache mit der Gürteltasche steht dabei für eine Besonderheit von The Acolyte, die meines Erachtens nicht genug Aufmerksamkeit erhält: Rund 100 Jahre vor den Ereignissen von Episode 1 sind Astromechs in der Galaxie noch nicht weitverbreitet.

Stattdessen schicken Schiffskapitäne oft sogenannte Mekneks auf die Außenhülle, um Schäden zu reparieren. Das sehen wir in Episode 1, in der Serien-Protagonistin Osha zusammen mit einem Kollegen den Energieschild eines Raumschiffs der Handelsföderation wieder auf Vordermann bringen soll.

R2-D2 Der Großvater der Star-Wars-Astromechs etablierte die Persönlichkeit künftiger Generationen: aufsässig, kompetent und ein bisschen ängstlich.

BB-8 In Episode 7 wurde der rollende Ball eingeführt, der besonders geschmeidig durch die Sets flitzt.

Pip Bei The Acolyte ist die Technik noch nicht so weit, hier müssen Roboterhelfer noch am Körper getragen und in die Hand genommen werden.

Pip steht somit für einen der großen Umbrüche im Star-Wars-Universum, was Androiden angeht: Von einem Werkzeug hin zu einer autonomen, sich selbst bewegenden Entität, der fast schon menschliche Züge zugeschrieben werden.

Indes: Was das Verhalten angeht, ähnelt Pip seinen Film-Vorgängern. Beziehungsweise eigentlich Nachfolgern, schließlich ist The Acolyte ein Prequel. Auch in der neuen Serie auf Disney+ gibt Pip gerne mal Widerworte oder kommentiert die Entscheidungen seiner Besitzerin, wenn auch nur in einem für uns Normalsterbliche unverständlichem Mix aus Pieps und Büps. Awwww!

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