The Blood of Dawnwalker geht ein großes Risiko ein, womit das Rollenspiel für mich erst richtig spannend wird

The Blood of Dawnwalker verpasst seiner offenen Vampirwelt ein Zeitlimit und das sorgt für nachvollziehbare Skepsis. Mir macht dieser Ansatz aber überhaupt erst echte Lust auf das Rollenspiel.

The Blood of Dawnwalker bringt Fabiano zum Nachdenken. Könnte mir dieses Zeitlimit womöglich gefallen? The Blood of Dawnwalker bringt Fabiano zum Nachdenken. Könnte mir dieses Zeitlimit womöglich gefallen?

Vampire müssen sich an unwahrscheinlich viele Regeln halten. Kein echtes Essen mehr, nur noch Blut. Wenn die Sonne aufgeht, in den Keller. Spiegelbilder gibts nichts mehr. In die Wohnung nur, wenn wirklich eingeladen. Von Knoblauch und Kruzifixen bitte fernhalten. Und vor allem: Fabiano von der GameStar spielt nicht gern mit euch.

Ich habe selten große Lust darauf, als Blutsauger durch die Welt zu ziehen. Doch wie bei jeder einzelnen der genannten Regeln gibt es auch hier Ausnahmen. Es gibt die Momente, bei denen ein Vampirspiel sofort die Blutlust in mir weckt. Nur dann eben nicht aufgrund, sondern trotz der Vampirthematik.

Fabiano Uslenghi
Fabiano Uslenghi

Fabiano ist seit Baldur's Gate ein Vollblut-Rollenspieler, der immer auf der Suche nach spannenden neuen Herangehensweisen ist. Für ihn zeichnet ein Rollenspiel vor allem aus, seinen eigenen Charakter zu verkörpern, egal ob selbsterstellt oder vorgegeben. Er will das Gefühl haben, mit seiner Figur eine ganz eigene Geschichte zu erleben und lastet sich deshalb oft freiwillig mehr auf, als er eigentlich müsste.

Ein solches Spiel könnte auch The Blood of Dawnwalker werden. Das Rollenspiel wurde vor wenigen Tagen offiziell enthüllt, mit einem bitterbösen Rendertrailer und einigen großen Entwicklernamen. Hier steckt Konrad Tomaszkiewicz hinter, der ehemalige Game Director eines der besten Open-World-Rollenspiele aller Zeiten: The Witcher 3.

Das allein weckte meine Neugier, doch wirklich gejubelt habe ich erst dann, als viele andere frustriert die Hände über den Kopf zusammenschlugen. Dieses Spiel hat ein Zeitlimit ... und das lässt bei mir vor Freude schon die Eckzähne wachsen. Klingt wahnwitzig? Lasst mich erklären.

30 Tage, 30 Nächte

Menschen hassen Zeitlimits. Wann immer ein Spiel mit so einem Feature um die Ecke kommt, steht es ganz oben auf der Liste der Dinge, die ein Nachfolger besser machen soll. Ein paar spontane Beispiele für Frust durch zeitliche Grenzen wären etwa Pathfinder: Kingmaker oder die Timer-Missionen in XCOM 2. Das habe ich genau so gehasst wie jeder andere. Und dabei sind das nur Rundenlimits. Von Echtzeit-Timern in Spielen fange ich gar nicht erst an.

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