Wie ein Vampir das Sonnenlicht fürchtet, hat es mir vor diesem Satz gegraut: Die Zeit ist vorbei!
Für vier Stunden durfte ich mich in einem dunklen, kühlen Weinkeller verkriechen und The Blood of Dawnwalker spielen.
Dass ich danach nicht wieder herauskommen wollte, lag nicht nur daran, dass draußen Temperaturen von fast 40 Grad herrschten. Nein, das Mittelalter-Rollenspiel hat mich schlicht so gefesselt, dass ich am liebsten nochmal vier Stunden Spielzeit drangehängt hätte. Und das allein ist schon ein richtig gutes Zeichen für die mögliche Witcher-Alternative.
Disclaimer: Wir wurden von Bandai Namco nach Mainz eingeladen, um dort zum ersten Mal The Blood of Dawnwalker selbst zu spielen. Der Publisher hat die Reise, Unterkunft und Verpflegung bezahlt.
Blut, Schweiß und Tränen
The Blood of Dawnwalker hat mich damals mit seinem ersten, blutigen Trailer fasziniert und lässt das Spiel mit genau dieser Szene auch beginnen: Unsere Spielfigur Coen flieht mit seiner pestkranken Schwester vor den Schergen des Herrschers. Die Soldaten wollen die arme Anka ermorden, um die Verbreitung der Krankheit aufzuhalten. Sie werden jedoch ihrerseits von mächtigen Vampiren überrascht, die den ganzen Trupp mühelos ausradieren:
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The Blood of Dawnwalker: Im düsteren Rollenspiel kämpft ihr gegen Vampire und die Zeit
Obervampir Braencis heilt Coens Schwester und läutet damit den Auftakt des Spiels ein, der einige Zeit später beginnt: Die Vampire haben die Herrschaft über das einsame Tal übernommen, das Coens Heimat ist. Die Pestwelle wurde ausgemerzt, der Zehnt abgeschafft, eigentlich geht es den Menschen jetzt deutlich besser. Doch Coen plagen düstere Träume.
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