Daaa, da da, dadada! Seit Tagen spielt der Soundtrack von The Blood of Dawnwalker auf Dauerschleife in meinem Kopf. Und auch das Rollenspiel selbst kann ich nicht vergessen. Dabei war ich skeptisch, nachdem ich mir den Titel im letzten Jahr kurz hatte anschauen können: Vampire, eine Art Zeitlimit und eine modulare Hauptstory?
Trotz des faszinierenden mittelalterlich-osteuropäischen Settings blieb mein Puls noch bei normalen 60 Schlägen. Nun konnte ich einen längeren Blick auf das Rollenspiel werfen, im Studio von Rebel Wolves in Warschau. Etwa eineinhalb Stunden Live-Gameplay zeigte man mir, außerdem sprach ich mit den Entwicklern.
Und siehe da: Jetzt verstehe ich The Blood of Dawnwalker deutlich besser. Überdies hat es sich für mich zu dem Rollenspiel gemausert, auf das ich 2026 am meisten gespannt bin. Denn statt nur bekannten Kram zu reproduzieren, will das Warschauer Studio dem Genre eine ordentliche Frischzellenkur verpassen – mit Vampirblut!
Los geht es am 3. September 2026. Das ist der frisch angekündigte Releasetermin des Rollenspiels, das für den PC, die PS5 und Xbox Series X/S erscheint.
Wer hat’s bezahlt?
Publisher Bandai Namco hat uns für die Gameplay-Präsentation von The Blood of Dawnwalker nach Warschau eingeladen und sowohl die An- und Abreise als auch den Aufenthalt samt Verpflegung bezahlt.
Wie in den guten alten Zeiten?
Die Entstehung von The Blood of Dawnwalker verdanken wir in gewisser Weise The Witcher 3 und Cyberpunk 2077. Denn geleitet wird Rebel Wolves von Konrad Tomaszkiewicz, der als Game Director für die beiden Welterfolge fungierte – er hat sage und schreibe 17 Jahre bei CD Projekt gearbeitet. Die Krux: Just diese beiden Titel sind dafür verantwortlich, dass Tomaszkiewicz bei CD Projekt ausschied.
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