50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Selbst der Chef von The Walking Dead wünscht sich, er hätte seinen besten Bösewicht nie erschaffen

Der Baseballschläger schwingende Schurke Negan gehört zu den verhasstesten Figuren in The Walking Dead. Serien-Schöpfer Robert Kirkman kann das sehr gut nachvollziehen.

Jeffrey Dean Morgan spielt in der TV-Umsetzung von The Walking Dead den soziopathischen Schurken Negan - hier mit seinem liebsten Baseballschläger Lucille. Bild: AMC. Jeffrey Dean Morgan spielt in der TV-Umsetzung von The Walking Dead den soziopathischen Schurken Negan - hier mit seinem liebsten Baseballschläger Lucille. Bild: AMC.

Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn - Negan. Der Schurke mit dem Baseballschläger gehört seit seinem ersten Auftritt in The Walking Dead Staffel 6 zu den am kontroversest diskutierten Figuren unter Fans der populären Zombie-Serie.

Auf der einen Seite wird die von Jeffrey Dean Morgan gespielte Figur für ihre unvorhersehbare Art gefeiert, die der Serie frischen Schwung brachte. Viele Fans können es Negan aber bis heute nicht verzeihen, dass er - Achtung, Spoiler! - Fan-Liebling Glenn (Steven Yeun) mit seinem Schlagwerkzeug den Schädel einschlägt und hassen die Figur regelrecht.

Das kann auch Serien-Schöpfer Robert Kirkman nachvollziehen. In der jüngsten Ausgabe von The Walking Dead Deluxe, einer umfangreichen Neuauflage der Comics, schreib der Autor: Ich kann verstehen, warum viele Leser Negan hassen - sehr gut sogar. Ich bin auch an diesem Punkt gewesen. Nötig sei Negan allerdings trotzdem gewesen.

Video starten 2:11 The Walking Dead: In Staffel 2 von Dead City entbrennt ein Krieg um New York - mit Negan und Maggie

In den Autoren-Notizen am Ende von The Walking Dead Deluxe Band 114 verrät Kirkman, er wünsche sich manchmal, er hätte Negan nie auftreten lassen. Denn viele Fans hätten sich wegen Negan unseriöser Art an der Figur gestört: Er hat ein Buch, das lange Zeit sehr ernsthaft in seiner Tonalität war, in den Dreck gezogen.

Kirkman gibt zu, Negan könne sehr abstoßend sein und die Leser verschrecken. Vor seiner Einführung habe The Walking Dead stets einen ersten Ton gehabt; mit Negan sei dann eine Art Clown hinzugekommen. Ich kenne das, wenn eine Sache, die man liebt, sich langsam in etwas verwandelt, das einem keinen Spaß mehr macht, sagt der Autor.

Frischer Wind durch neuen Schurken

Er verstehe, dass Negan für viele ein Schock gewesen sei, für ihn persönlich habe die Figur jedoch dringend benötigten frischen Wind in die Comic-Reihe gebracht. Denn die Geschichte habe sich zu diesem Zeitpunkt repetitiv angefühlt.

Stets sei Hauptfigur Rick umhergewandert, habe eine neue Gruppe getroffen und dann irgendwie unbeabsichtigt deren Siedlung ruiniert. Und das ging dann eben mehrmals so weiter. Mit Negan habe er plötzlich neues erzählerisches Potenzial gehabt und konnte auch viel anstößigeren Humor in den Comics verpacken.

Und das zahlte sich offenbar auch an der Ladentheke aus. Trotz Negans zweifelhaftem Ruf verkaufte sich die Comic-Ausgabe, in der er zum ersten Mal auftrifft, 380.000 Mal und wurde damit zu einem der meistverkauften Independent Comics des Jahres 2012.

Und auch in der TV-Serie fand Negan schließlich viele Anhänger. Im Spinoff Dead City verschlägt es den ehemaligen Schurken gemeinsam mit seiner einstigen Feindin Maggie nach New York City. Negans Baseballschläger ist übrigens nach seiner verstorbenen Ehefrau Lucille benannt.

Wie steht ihr zu Negan? Habt ihr dem Saviors-Anführer seine Baseballschläger-Nummer verziehen oder wünscht ihr euch auch, die Figur hätte niemals existiert? Schreibt es uns in die Kommentare!

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