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Wie schlägt sich die Witcher-Serie im Vergleich zu den Büchern? Der Erfinder von Geralt ist sich sicher: »Das geschriebene Wort triumphiert immer«

Für Andrzej Sapkowski kommen Adaptionen nicht an seine Bücher heran, das hat aber auch einen einfachen Grund.

In der vierten Staffel spielt Henry Cavill nicht mehr den Hexer Geralt. Das Zepter übernimmt Liam Hemsworth. Bildquelle: Netflix In der vierten Staffel spielt Henry Cavill nicht mehr den Hexer Geralt. Das Zepter übernimmt Liam Hemsworth. Bildquelle: Netflix

Die Netflix-Serie The Witcher weicht oft von ihrer Buchvorlage ab, was Fans in der Vergangenheit immer wieder sauer aufstieß. Henry Cavill soll sich ebenfalls von seiner Rolle als Geralt von Riva verabschiedet haben, weil er unter anderem mit der Richtung, in die sich das Projekt entwickelte, nicht mehr einverstanden war.

Doch was denkt eigentlich der Autor der Romanreihe, Andrzej Sapkowski, über die Adaptionen seiner Geschichten? Neben der Show gibt es immerhin auch noch zahlreiche Videospiele.

»Das Original steht für sich allein«

In dem Diskussionsforum Reddit durften Fans ihrem Lieblingsautor Fragen stellen. Eine davon sticht dabei besonders heraus: »Was hältst du bisher von den TV- und Videospiel-Adaptionen und bist du mit der Richtung, in die sie sich entwickeln, zufrieden?«

Sapkowski drückt sich zwar sehr gewählt und diplomatisch aus, zwischen den Zeilen lässt sich jedoch einiges herauslesen. Der Schriftsteller scheint es gut zu meistern, seine eigenen Werke von den Adaptionen zu trennen. Seine Gedanken dazu:

Ich sage es mal so: Es gibt das Original und dann gibt es Adaptionen. Unabhängig von der Qualität dieser Adaptionen gibt es keine Abhängigkeiten oder Berührungspunkte zwischen dem literarischen Original und seiner Adaption. 

Das Original steht für sich allein, und jede Adaption steht für sich allein; man kann Worte nicht in Bilder übersetzen, ohne etwas zu verlieren, und es kann hier keine Verbindungen geben. Darüber hinaus sind Adaptionen meist Visualisierungen, d. h. die Umwandlung geschriebener Worte in Bilder, und es besteht keine Notwendigkeit, die Überlegenheit des geschriebenen Wortes gegenüber Bildern zu beweisen, das ist offensichtlich. 

Das geschriebene Wort triumphiert immer und eindeutig über Bilder, und kein Bild – ob animiert oder nicht – kann mit der Kraft des geschriebenen Wortes mithalten.

Sapkowski hat einen Punkt. Es gibt eine Sache, die Buchvorlagen ihren Adaptionen voraus haben: die Vorstellungskraft. Beim Lesen stellen wir uns etwas Bestimmtes vor und wenn dieses Bild in unserem Kopf verfilmt wird, entspricht es oft nie so ganz unserer imaginären Erfahrung.

Wie geht’s mit The Witcher weiter?

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Die vierte Staffel mit Liam Hemsworth (Die Tribute von Panem) als neuer Geralt von Riva steht bereits in den Startlöchern. Ab dem 30. Oktober 2025 tritt er in die Fußstapfen seines Vorgängers Henry Cavill (Man of Steel), der den Hexer in den ersten drei Seasons verkörperte.

Alle acht Folgen erscheinen auf einen Schlag und sind zum Release auf Netflix verfügbar. Geralt, Ciri und Yennefer sind nach den Ereignissen von Staffel 3 jedoch erst einmal getrennt unterwegs. 

Während Geralt nach Ciri sucht, schließt sie sich unter ihrem neuen Decknamen »Falka« der Diebesbande »Die Ratten« an. Yennefer hingegen übernimmt die Führung der Zauberinnen in Aretuza und setzt sich zum Ziel, den Verräter Vilgefortz zur Strecke zu bringen.

Es gibt übrigens eine weitere Rolle, die in der Fantasy-Serie neu besetzt werden musste: Vesemir. In Staffel 4 wird der älteste und erfahrenste Hexer aus Kaer Morhen nicht mehr von Kim Bodnia, sondern von Peter Mullan (Die Ringe der Macht) gespielt. Mehr dazu erfahrt ihr in der obigen Box, wo wir euch weitere passende Artikel verlinken.

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